Termine statt.
Termine statt.
Es wurde ein familienfreundlicher Bereich im rechten Seitenschiff der Kirche gestaltet. Eine Fläche wurde mit einem weichen Teppichboden ausgestattet. Sitzwürfel und Konferenz- Stühle für Kinder und Erwachsene bieten flexible Sitzmöglichkeiten. Es wurde ein neues Regal für Bücher und Materialien beschafft, sowie ein kleiner Tisch für Kinder. Außerdem wurde ein großer, runder Teppich für die Kinderpredigt angeschafft, die jeden Sonntag im Oratorium stattfindet und im kommenden Jahr auch in die Erstkommunionvorbereitung eingebunden sein wird.
Am Anfang der Planungen hat ein Team von Verantwortlichen Ideen und Anliegen zur Umgestaltung den Pfarrmitliedern nach einem Sonntagsgottesdienst vorgestellt. So wurde den Pfarrmitgliedern die Möglichkeit gegeben, Ideen, Sorgen und Bedenken einzubringen.
Einige Pfarrmitglieder hatten Sorge, dass der Familienbereich ein Spielplatz werden könnte, der die Andacht störe. Die Sorge konnte im Gespräch genommen werden, indem erklärt wurde, dass keine Spielgeräte oder mehr Spielmateralien als jetzt zum Einsatz kommen werden, sondem freies, ruhiges und sicheres Bewegen ermöglicht werden soll. Das wiederum soll die andächtige Mitfeier der Messe für Familien erleichtern. Ursprünglich war angedacht, den Familienbereich mit einem Raumteiler abzugrenzen. Diese Idee kam bei einigen Pfarrmitgliedern nicht gut an, da es als ״Ausgrenzung“ verstanden wurde. Letztlich haben wir uns aufgrund der Bedenken und aus praktischen Gründen (Durchgang für Rollstühle, Särge bei Beerdigungen, hohe Kosten) gegen den Raumteiler entschieden.
Die Umgestaltung war ein längerer Prozess, in den die Pfarre und auch Bausachverständige der EDW und des BDA eingebunden waren. Letztlich haben wir eine sehr gute Lösung gefunden, die verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen verbindet.
Zuerst ein Kernteam bilden, dann nach außen gehen, Ideen präsentieren, ins Gepräch gehen, zuhören, aufgreifen und daraufhin im Kernteam fertig planen und Veränderung durchführen. Ohne die finanzielle Unterstützung des Innovationsfonds hätten wir das Projekt nicht umsetzen können. Wir danken herzlich!