Im Jahreskreis

St.Michael
Der Standort der Kirche hängt vermutlich mit der ersten urkundlichen Nennung im Jahr 1073 zusammen. 1170 gelangte ein Teil des bedeutenden Kirchengutes an das Schottenstift in Wien. Im Jahr 1203 kam die Kirche unter die Patronanz des Bischofs von Passau, Herzog Leopold VI. wurde hierfür anderwärtig entschädigt.
Vom Kirchenbau aus diesen drei Jahrhunderten ist heute nichts mehr erhalten.
Unter dem vermögenden Pfarrherrn Johannes von Herzogenburg könnte ein gotischer Neubau geplant und begonnen worden sein. Das heutige Presbyterium weist noch gut erhaltene Bauformen des 14. Jahrhunderts auf.
Vom ehemaligen gotischen Langhaus ist nichts mehr erhalten.
Der mächtige achteckige Ostturm stellt mit seiner weithin sichtbaren Zwiebelkuppel neben dem Stadtturm das zweite Wahrzeichen Fischamends dar.

In jener Zeit
29 sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!
30 Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war.
31 Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, damit er Israel offenbart wird.
32 Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb.
33 Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
34 Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist der Sohn Gottes.
lebte im 1. Jahrhundert (?) in Rom
Priska wurde der Überlieferung nach von Petrus getauft und starb im Alter von erst 13 Jahren als Märtyrerin.
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* 1242 (?) auf Burg Klissza, dem heutigen Klis bei Split in Kroatien
† 1270 in Budapest in Ungarn
Die Tochter von Béla IV. von Ungarn wurde im Alter von dreieinhalb Jahren auf Grund eines Gelübdes von ihrem Vater in das Dominikanerinnenkloster von Veszprem gebracht. Mit 12 Jahren trat sie in das von ihrem Vater gegründete Dominikanerinnenkloster auf der Haseninsel - der heute nach ihr benannten Margareteninsel - in Budapest ein. Weil sie ja Jungfräulichkeit gelobt hatte, schlug sie - trotz päpstlichem Dispens - die ihr angetragene Vermählung mit Herzog Boleslaw, dem Freigiebigen, und anderen Fürsten aus. Sie legte sich schwerste Bußübungen auf und pflegte Kranke.
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* bei Piacenza
† 15. Januar 580 in Como
Faustina war die Schwester der Liberata. Die Schwestern waren auf dem väterlichen Schloss zur Welt gekommen. Die Begegnung mit einer trauernden Witwe bewog die Schwestern zum Eintritt ins Kloster. Von zuhause geflohen, unterstützte nach und nach der Vater seine Töchter, so dass diese zunächst ein Oratorium gründen konnten, aus dem dann das Kloster S. Margareta erwuchs. Drei Tage nach Faustina starb auch Liberata, so dass die im Leben stets vereinten Schwestern auch im Tod vereint blieben.
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† 18. Januar 748
Odilo wurde 736/737 der vorletzte Herzog von Bayern aus dem Geschlecht der Agilofinger. Er beauftragte 739 Bonifatius mit der Neuordnung der Kirche in Bayern. Nachdem er den Krieg gegen die fränkischen Hausmaier Karlmann und Pippin verloren hatte, musste Bonifatius sein Wirken in Bayern beenden. Wohl im Jahr 741 stiftete Odilo das Kloster Niederaltaich und holte dazu Mönche von der Reichenau. Virgilius installierte er als Bischof von Salzburg.
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* 1552 in Braunsberg, heute Braniewo in Polen
† 18. Januar 1613 daselbst
Regina Protmann, Tochter einer bedeutenden Familie, begann 1571 mit zwei Gefährtinnen ein gemeinschaftliches Leben, das von spätmittelalterlicher Mystik beeinflusst war. Eine Pestepidemie bewog sie 1571/2 zu tätiger Nächstenliebe in der Krankenpflege; die Gemeinschaft wuchs und widmete sich auch der Erziehung junger Mädchen. 1583 entstand eine Regel unter dem Einfluss von Jesuiten, und der Katharinerinnen-Orden, der immer mehr aufblühte. 1602 wurde die Regel erneuert.
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