+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
In jener Zeit
46 als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus.
47 Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!
48 Viele wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
49 Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich.
50 Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu.
51 Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.
52 Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.
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Evangelium
von heute
Mk 10, 46-52
"Rabbuni, ich möchte wieder sehen können"
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28.
Mai
Mk 10, 46-52
Namenstage
Hl. Germanus, Hl. Rudhard, Hl. Thietland, Hl. Wilhelm, Hl. Margareta Pole,...
Namenstage
28.
Mai
Hl. Germanus
* 496
† 576
Bischof von Paris
* 496 bei Autun
† 28. Mai 576 in Paris
Germanus lebte in jungen Jahren in seiner Heimat als Einsiedler. 530 wurde er zum Priester geweit, 540 Abt in St. Symphorian in seiner Heimatstadt, 550 Bischof von Paris und Erzkaplan bei König Childebert I.. Er führte auch in diesem hohen Amt ein einfaches Leben, verteilte eigenen Besitz an die Armen und war ein gefragter Prediger. Sein besonderer Einsatz galt Gefangenen. Nach der Legende hat er das Haus, in dem er selbst krank darniederlag, vor einem Feuer geschützt.
Neben der neuen Kirche, die draußen vor Paris ("des près") erbaut worden war zur Aufnahme der Reliquien des Vinzenz, gründete Germanus ein Benediktinerkloster. Die Überlieferung berichtet, dass der Bischof eines Tages befahl, das Datum 28. Mai ans Kopfende seines Bettes zu schreiben; Jahre später war dies sein Todestag.
http://www.heiligenlexikon.de
* 496 bei Autun
† 28. Mai 576 in Paris
Germanus lebte in jungen Jahren in seiner Heimat als Einsiedler. 530 wurde er zum Priester geweit, 540 Abt in St. Symphorian in seiner Heimatstadt, 550 Bischof von Paris und Erzkaplan bei König Childebert I.. Er führte auch in diesem hohen Amt ein einfaches Leben, verteilte eigenen Besitz an die Armen und war ein gefragter Prediger. Sein besonderer Einsatz galt Gefangenen. Nach der Legende hat er das Haus, in dem er selbst krank darniederlag, vor einem Feuer geschützt.
Neben der neuen Kirche, die draußen vor Paris ("des près") erbaut worden war zur Aufnahme der Reliquien des Vinzenz, gründete Germanus ein Benediktinerkloster. Die Überlieferung berichtet, dass der Bischof eines Tages befahl, das Datum 28. Mai ans Kopfende seines Bettes zu schreiben; Jahre später war dies sein Todestag.
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Hl. Rudhard
* Bayern
† 1150
erster Propst in Au
* in Bayern
† um 1150 in Au am Inn in Bayern
Rudhard war der erste Propst im Augustiner-Chorherrenstift in Au am Inn, das um 1120 durch die Grafen von Megling gegründet wurde an der Stelle, an der bis zur Zerstörung durch die Ungarn 907 ein Benediktinerkloster stand.
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* in Bayern
† um 1150 in Au am Inn in Bayern
Rudhard war der erste Propst im Augustiner-Chorherrenstift in Au am Inn, das um 1120 durch die Grafen von Megling gegründet wurde an der Stelle, an der bis zur Zerstörung durch die Ungarn 907 ein Benediktinerkloster stand.
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Hl. Thietland
† 964
Abt in Einsiedeln
† 28. Mai 964 / 966
Thietland war Dekan am Großmünster in Zürich und etwa ab 943 Benediktinermönch in Einsiedeln. Dort wurde er 958 Abt. 961 erreichte er, dass Kaiser Otto dem Kloster Immunität und das Recht der freien Wahl des Abtes einräumte. Thietland war Autor einer Auslegung zu den Briefen von Paulus. 964 legte er sein Amt nieder.
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† 28. Mai 964 / 966
Thietland war Dekan am Großmünster in Zürich und etwa ab 943 Benediktinermönch in Einsiedeln. Dort wurde er 958 Abt. 961 erreichte er, dass Kaiser Otto dem Kloster Immunität und das Recht der freien Wahl des Abtes einräumte. Thietland war Autor einer Auslegung zu den Briefen von Paulus. 964 legte er sein Amt nieder.
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Hl. Wilhelm
* 745
† 812
Laienbruder, Klostergründer
* um 745
† 28. Mai 812 in Gellone, dem heutigen St-Guilhem-le-Désert in Frankreich
Wilhelm war ein Enkel von Karl Martell und Feldherr unter Karl dem Großen. 804 gründete er die Abtei Gellone, in die er zwei Jahre später als Laienbruder eintrat, um dort die einfachsten Arbeiten zu verrichten. Die Überlieferung berichtet, Benedikt von Aniane habe ihn als Mönch in den Orden aufgenommen.
Schon bald nach seinem Tod wurde Wilhelm hoch verehrt. Die "Chanson de geste" verherrlicht sein Leben als Kriegsheld und Mönch, es diente Wolfram von Eschenbach als Vorlage für sein Versepos "Willehalm".
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* um 745
† 28. Mai 812 in Gellone, dem heutigen St-Guilhem-le-Désert in Frankreich
Wilhelm war ein Enkel von Karl Martell und Feldherr unter Karl dem Großen. 804 gründete er die Abtei Gellone, in die er zwei Jahre später als Laienbruder eintrat, um dort die einfachsten Arbeiten zu verrichten. Die Überlieferung berichtet, Benedikt von Aniane habe ihn als Mönch in den Orden aufgenommen.
Schon bald nach seinem Tod wurde Wilhelm hoch verehrt. Die "Chanson de geste" verherrlicht sein Leben als Kriegsheld und Mönch, es diente Wolfram von Eschenbach als Vorlage für sein Versepos "Willehalm".
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Hl. Margareta Pole
* 1473, Farley Hill in England
† 1541
Märtyrerin
* 14. August 1473 im Schloss in Farley Hill in England
† 28. Mai 1541 in East Smithfield, dem Stadtteil von London in England
Margareta Pole war durch ihren Mann mit dem Königshaus Tudor verwandt und wirkte als Erzieherin von Maria, "der Katholischen", einer Tochter von König Heinrich VIII. Weil Margaretas Sohn Reginald, der spätere Erzbischof von Canterbury, sich gegen die Kirchenpolitik des Königs wandte, fiel sie bei diesem in Ungnade; zuerst wurde ihr anderer Sohn, ein Jahr später sie selbst verhaftet und schließlich hingerichtet.
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* 14. August 1473 im Schloss in Farley Hill in England
† 28. Mai 1541 in East Smithfield, dem Stadtteil von London in England
Margareta Pole war durch ihren Mann mit dem Königshaus Tudor verwandt und wirkte als Erzieherin von Maria, "der Katholischen", einer Tochter von König Heinrich VIII. Weil Margaretas Sohn Reginald, der spätere Erzbischof von Canterbury, sich gegen die Kirchenpolitik des Königs wandte, fiel sie bei diesem in Ungnade; zuerst wurde ihr anderer Sohn, ein Jahr später sie selbst verhaftet und schließlich hingerichtet.
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Hl. Lanfranc
* 1005, Pavia in Italien
† 1089
Abt in Caen, Erzbischof in Canterbury
* um 1005 in Pavia in Italien
† 28. Mai 1089 in Canterbury in England
Lanfranc gründete um 1035 in Avranches in Frankreich eine wissenschaftliche Schule zum Studium der Rechte und der freien Künste, die schnell Berühmtheit erlangte. 1042 legte er in einer lebensbedrohlichen Situation das Gelübde ab, Mönch zu werden, was er im neuen Benediktinerkloster in Le Bec verwirklichte. Er wurde dann 1045 dort Prior und Leiter der Klosterschule, zu seinen Schülern gehörten Anselm von Canterbury, Ivo von Chartres und Papst Alexander II.
1063 wurde Lanfranc Abt in Caën, 1070 Erzbischof in Canterbury. Er bemühte sich besonders um die engere Anbindung der englischen Kirche an Rom.
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* um 1005 in Pavia in Italien
† 28. Mai 1089 in Canterbury in England
Lanfranc gründete um 1035 in Avranches in Frankreich eine wissenschaftliche Schule zum Studium der Rechte und der freien Künste, die schnell Berühmtheit erlangte. 1042 legte er in einer lebensbedrohlichen Situation das Gelübde ab, Mönch zu werden, was er im neuen Benediktinerkloster in Le Bec verwirklichte. Er wurde dann 1045 dort Prior und Leiter der Klosterschule, zu seinen Schülern gehörten Anselm von Canterbury, Ivo von Chartres und Papst Alexander II.
1063 wurde Lanfranc Abt in Caën, 1070 Erzbischof in Canterbury. Er bemühte sich besonders um die engere Anbindung der englischen Kirche an Rom.
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Inhalt:
29.
Mai
2026
Gottesdienst
von: 29.05.2026, 08:00 Uhr
bis: 29.05.2026, 08:45 Uhr
Filialkirche Moosbrunn
Hauptpl. 2
2440 - Moosbrunn
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