Montag 2. November 2026
Polizeianhaltezentrenseelsorge

Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen ( Matthäus 25,36)

Auf dieser Grundlage der Kirche auch in Gefängnissen Menschen entgegen zu gehen, gilt es auch zu bedenken, dass es eine Gruppe von Gefangenen gibt, deren Lage in mehrfacher Hinsicht besonders belastend ist - Menschen in Polizeianhaltezentren. Sie haben sich - anders als Strafgefangene - nicht im strafrechtlichen Sinn schuldig gemacht.

Der Aufenthalt in den Polizeianhaltezentren, allgemein als „Schubhaft" bekannt, stellt vielmehr einen Verwaltungsakt dar, nämlich die Abwicklung einer Ausweisung.

Die Seelsorge in Schubhaft soll den Schubhäftlingen vor allem eines vermitteln: dass sie Menschen mit eigener Würde und eigenem Wert sind, auch wenn ihr Aufenhalt in Österreich beendet werden muss. Im diesem Sinn versteht sich Seelsorge in Polizeianhaltezentren als „Anwaltschaft für Menschenwürde".

 

 

Unsere Seelsorge-Zeiten sind:

Dienstag: 9 bis 11 Uhr Hernalser Gürtel, 1080 Wien
Mittwoch: 9 bis 11 Uhr Rossauer Lände, 1090 Wien

Alle 14 Tage Eucharistiefeier oder Wortgottesdienst in beiden Zentren.

Kontakte
Dipl.-Theol. Albert Pongo
Seelsorger

P. Albert Pongo SVD
Seelsorger für Polizeianhaltezentren
Alxingergasse 2, 1100 Wien
T  0664 / 6216911
E  titaalbert@yahoo.com

 

Oder über

 

Kategoriale Seelsorge der ED. Wien
Stephansplatz 6/6/629
1010 Wien
T +43 1 515 52-3451
F +43 1 515 52-2451
kat.seelsorge@edw.or.at



 

Aktuelles aus der Erzdiözese
EDW-News
Malteser Pilger bei Papst Leo XIV:
450 Pilger aus Österreich bei der MALTESER-Wallfahrt in Rom
Die MALTESER-Pilgergruppe, bestehend aus mehr als 150 betreuungsbedürftigen Personen, ehrenamtlich betreuenden Maltesern, medizinischem und Pflegepersonal,...

P. Johannes Pausch, Benediktiner und Begründer des Europaklosters Gut Aich, ist überzeugt: Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen. Auch der Garten ist für ihn ein Lehrmeister.
Ordens-Podcast fragt nach dem guten Leben und Sterben
P. Johannes Pausch und Kristina Proleta sprechen zu Allerheiligen und Allerseelen über Vergänglichkeit, Dankbarkeit und christliche Hoffnung.

Papst Leo XIV.
Papst von 6. bis 17. November in Uruguay, Argentinien und Peru
Die bisher längste Reise im Pontifikat von Papst Leo XIV. umfasst auch die Rückkehr des Kirchenoberhaupts in seine "zweite Heimat".
Polizeianhaltezentrenseelsorge
Darstellung: Standard - Mobil