Am 14. Jänner startete die Kulturoffensive mit keinen geringeren Themen als dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.
34 Kolleginnen und Kollegen fanden sich im Planetarium Wien ein, wo sie unter dem Titel „Himmelsphysik für Fußgänger“ begleitet von Gunkl und Michael Feuchtinger, Direktor des Planetariums, den von Lichtverschmutzung befreiten Himmel über Wien bewundern konnten.
Doch damit begann die Reise erst.
Über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus führte der Weg zu Sonnensystemen „in der Nähe“, Sternennebeln und Dunkelwolken, sogar ein flüchtiger, kleiner Blick auf unzählige Galaxien weit, weit entfernt war möglich.
Launig und nicht zu wissenschaftlich wurde nähergebracht, was und wie Teleskope abseits des menschlichen Sehvermögens erkennen und abbilden können. Entstehen und Vergehen von Sternen und Planeten konnte betrachtet werden. Beeindruckend zu erfahren war auch, wie speziell die Bedingungen für die Entstehung von Leben und Evolution sind, und dass diese Bedingungen trotz der Vielzahl von Sternen und Planeten in unserer Galaxie sehr selten sind.
Anschaulich wurde auch dargestellt mit welchen zeitlichen und räumlichen Dimensionen, die eigentlich jede Vorstellbarkeit hinter sich lassen, im Weltraum zu rechnen sind. (Schon die Entfernungen zu unseren kosmischen Nachbarn ist „echt oag weit“ – in gunklscher Definition.)
Eine empfehlenswerte Veranstaltung, sollte der Abend in einem Wort zusammengefasst werden, wäre wohl am passendsten: Faszinierend!
Was nun das Bier im Weltraum betrifft, so konnte bislang leider kein exoplanetares Vorkommen nachgewiesen werden, aber in etwa 40 Lichtjahren Entfernung zu unserer Erde befindet sich Trappist-1, benannt nach dem Transiting Planets and Planetesimals Small Telescope, kurz TRAPPIST, mit dem der Stern dieses Systems erforscht wurde.
Beim Namen dieses Teleskopes haben sich die Wissenschaftler vom belgischen Trappistenbier inspirieren lassen.