Im Rahmen der Kulturoffensive des Zentralbetriebsrates der Erzdiözese Wien fand am 20. Mai eine spannende Führung durch den Wiener Prater statt. Unter der fachkundigen Leitung von Dr. Claudia-Maria Behling erhielten die Teilnehmenden einen lebendigen Einblick in die bewegte Geschichte und die vielschichtigen Facetten dieses traditionsreichen Wiener Naherholungsgebiets.
Die Führung verband historische Hintergründe mit „inoffiziellen“ Anekdoten, Gründen und Begebenheiten. Der Prater hat eine sehr wechselvolle Geschichte, weil er einerseits viel umgebaut und im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde und andererseits, als einstiges Jagdrevier des Kaiserhauses erst spät, nämlich 1766 unter Kaiser Josef II öffentlich zugänglich gemacht wurde.
Das „Menschen schauen“ war und ist ein Grund im Prater unterwegs zu sein, hat die Führerin erzählt und den kulturellen und gesellschaftlichen Prater im Wandel der Zeit eindrucksvoll beschrieben.
Was wäre der Wurstelprater ohne ein Fahrgeschäft? – Deshalb wartete gegen ende der Tour auch noch eine Fahrt mit der traditionsreichen Grottenbahn auf die Teilnehmenden.