Wednesday 22. May 2019

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Die Kirche leistet viel für die Gesellschaft und unser Land. Deshalb können Sie bis zu 400 Euro Kirchenbeitrag pro Person von der Steuer absetzen.

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Wissenswertes

Wie berechnen wir den Kirchenbeitrag 2019?

Der Kirchenbeitrag richtet sich nach dem Einkommen. Wir können die Beitragshöhe nur dann genau an Ihre Situation anpassen, wenn Sie uns Ihr Einkommen und Ihre finanziellen Belastungen mitteilen. Ohne diese Informationen müssen wir den Kirchenbeitrag nach unseren Erfahrungswerten berechnen.

 

Grundformel
Der Kirchenbeitrag beträgt 1,1% vom Einkommen (Beitragsgrundlage). Davon wird ein allgemeiner Absetzbetrag von 56 Euro abgezogen. Der Mindestkirchenbeitrag macht 108 Euro für Selbständige bzw. 27,96 Euro für Arbeiter/innen, Angestellte und Pensionist/inn/en aus.
Einkommensteuerpflichtige Katholik/inn/en
Wir gehen vom Einkommen im Einkommensteuerbescheid 2018 (Vorjahresbescheid) aus. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft werden abgezogen – der Kirchenbeitrag dafür wird extra berechnet. Dieses Einkommen ist die Beitragsgrundlage. Der Jahreskirchenbeitrag beträgt mindestens 108 Euro. In manchen Fällen – z. B. bei Kleinunternehmer/inne/n, Ein-Personen-Unternehmen, bestimmten Branchen – kann der Beitrag unterhalb des Mindestkirchenbeitrags angesetzt werden. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Kirchenbeitragsstelle.
Lohnsteuerpflichtige Katholik/inn/en

Sie haben ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und erhalten keinen Einkommensteuerbescheid? Dann gehen wir von der Jahres-Lohnsteuerbemessungsgrundlage 2019 (Steuerbasis) als Beitragsgrundlage aus. Der Jahreskirchenbeitrag beträgt mindestens 27,96 Euro. Die monatliche Lohnsteuerbemessungsgrundlage finden Sie auf Ihren Gehalts-/Lohn- oder Pensionsbelegen. Sie ergibt sich aus dem Bruttobezug durch Abzug der steuerfreien Einkommensteile: Sozialversicherungsbeiträge, Kammerumlage, Wohnbauförderungsbeitrag, Gewerkschaftsbeitrag und mögliche Steuerfreibeträge. Geht man vom Monatsbezug aus, muss man die monatliche Lohnsteuerbemessungsgrundlage mit 12 multiplizieren. Wenn Sie mehr als 14 Monatsbezüge haben, wird der 15. und jeder weitere Bezug zur Beitragsgrundlage dazugerechnet.

Lohnsteuerpflichtige Katholik/inn/en mit Arbeitnehmer/innen/veranlagung

Sie haben ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und erhalten aufgrund der Arbeitnehmerveranlagung vom Finanzamt einen Einkommensteuerbescheid? Dann gehen wir vom Einkommen im Einkommensteuerbescheid 2018 (Vorjahresbescheid) als Beitragsgrundlage aus. Der Jahreskirchenbeitrag beträgt mindestens 27,96 Euro.

Land- und Forstwirte
Sie zahlen den Kirchenbeitrag nach dem Einheitswert des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens. Der Kirchenbeitrag beträgt bei einem Einheitswert bis 18.200 Euro 6 Promille, vom Mehrbetrag bis 36.400 Euro 5,5 Promille, vom Mehrbetrag bis 72.800 Euro 4 Promille und vom Mehrbetrag über 72.800 Euro 2 Promille des Einheitswerts. Bei Pachtverhältnissen werden drei Viertel des vollen Einheitswerts dem Pächter, ein Viertel dem Verpächter zugerechnet, außer in einem Pachtvertrag ist etwas anderes festgelegt. Der Jahreskirchenbeitrag beträgt mindestens 27,96 Euro.
Ausländisches Einkommen
Für ein ausländisches Einkommen, das nicht im Inland versteuert wird, ist grundsätzlich Kirchenbeitrag zu bezahlen. Das gilt z. B. für Montagearbeiter und Angehörige internationaler Organisationen oder diplomatischer Vertretungen. Wenn davon schon eine dem Kirchenbeitrag gleichwertige Abgabe gezahlt wurde, entfällt der Beitrag in Österreich.
Hausfrauen/Hausmänner ohne eigenes Einkommen
  • Ihre Ehefrau/Ihr Ehemann ist auch katholisch und bezahlt ihren/seinen Kirchenbeitrag entsprechend ihrem/seinem Einkommen? Dann gilt der Beitrag der/des Ehepartnerin/-partners als Familienbeitrag.
  • Ihre Ehefrau/Ihr Ehemann ist ohne religiöses Bekenntnis und zahlt daher keinen Kirchenbeitrag? Dann wird Ihr Kirchenbeitrag nach der Höhe Ihres Anspruches auf Unterhalt bemessen. Weil die Situation oft schwierig ist, nehmen wir die rechtliche Untergrenze an. Das ist 1/3 des Einkommens Ihrer/Ihres Ehepartnerin/-partners. Von dieser Grundlage berechnen wir Ihren Kirchenbeitrag.
  • Ihre Ehefrau/Ihre Ehemann zahlt Beiträge an eine andere anerkannte Religionsgemeinschaft? Dann wird Ihr Beitrag nach dem Unterhaltsanspruch berechnet. Ihr/e Ehepartner/in kann Ihren Kirchenbeitrag aber bei ihrem/seinem Beitrag abrechnen lassen. Dazu gibt es eine Vereinbarung zwischen den in Österreich anerkannten Religionsgemeinschaften.
Nichtkatholische Ehepartner/innen
  • Sie haben beide ein eigenes Einkommen? Dann zahlt jede/r Ehepartner/in nach ihrem/seinem Einkommen an ihre/seine Religionsgemeinschaft. Ist aber das Einkommen der/des katholischen Ehepartnerin/-partners so niedrig, dass der Kirchenbeitrag kleiner ist als der Beitrag nach dem Unterhaltsanspruch, wird der Kirchenbeitrag nach dem Unterhalt berechnet.
  • Sie sind Alleinverdiener/in? Dann wird Ihr Kirchenbeitrag um den Beitrag verringert, den Ihr/e Ehepartner/in an ihre/seine Religionsgemeinschaft zahlt – maximal bis zur Hälfte. Informieren Sie Ihre Kirchenbeitragsstelle über die Höhe Ihres Einkommens und der Zahlung Ihrer/Ihres Ehepartnerin/-partners. Diese Regelung soll vermeiden, dass Familien mit verschiedenem Religionsbekenntnis benachteiligt werden.
  • Ihr Ehemann/Ihre Ehefrau ist Alleinverdiener/in? Dann wird Ihr Kirchenbeitrag nach dem Unterhaltsanspruch berechnet. Ihr/e Ehepartner/in kann ihn bei ihrer/seiner Religionsgemeinschaft berücksichtigen lassen.
Bezieher/innen von Ausgleichszulagen
Sie sind vom verpflichtenden Kirchenbeitrag befreit. Wir bitten Sie aber, einen Kirchenbeitrag nach eigenem Ermessen zu zahlen.
Kirchenbeitragsfreie Bezüge

Kirchenbeitragsfrei sind z. B.

  • Lehrlingsentschädigung
  • Bezug während Grundwehr- oder Zivildienst
  • Kinderbetreuungsgeld
  • Arbeitslosengeld
  • Notstandshilfe
  • Pflegegeld
Einkommensteile, die nach §§ 67 und 68 des Einkommensteuergesetzes steuerlich begünstigt sind, zählen nicht zur Lohnsteuerbemessungsgrundlage. Dazu gehören zum Beispiel das 13. und 14. Monatsgehalt (Urlaubs- und Weihnachtsgeld), Abfertigungen, Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen.
Studierende
Als Student/in ohne Einkommen müssen Sie keinen Kirchenbeitrag zahlen. Bitte informieren Sie die Kirchenbeitragsstelle einmal jährlich über Ihre aktuelle Situation.

 

Steuern sparen mit Ihrem Kirchenbeitrag

 

Bis zu 400 Euro Kirchenbeitrag pro Person können Sie von der Steuer absetzen.

Ihre Kirchenbeitragszahlungen werden ab 2017 direkt an das Finanzamt gemeldet und automatisch in Ihre Arbeitnehmerveranlagung übernommen.

 

10 Euro Abbucher-Bonus

 

Zahlen Sie bequem mit Bankeinzug. Als Dankeschön gibt's einen Einmalbonus von 10 Euro.

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Finanzkammer der ED. Wien Kirchenbeitrag
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