Monday 22. July 2019
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Evangelium von heute Joh 20,1-2.11-18 Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala...

"Ein wahrhaft liturgischer Dienst"

Kurzinhalt:

So wird in einem Dokument des Zweiten Vatikanischen Konzils der Ministrantendienst genannt. Was ist damit gemeint?



Beschreibung:

Das Zweite Vatikanische Konzil nennt den Ministrantendienst einen "wahrhaft liturgischen Dienst". Was ist damit gemeint?
Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: im Gottesdienst ist keine/r nur Zuschauer/in! Jede und jeder Gläubige ist aufgerufen, aktiv dabei zu sein - im Beten und Singen, im Aufstehen, Hinknien, Gehen, im Antworten und im stillen Mitvollziehen der liturgischen Handlungen. Man kann als Ministrant/in neben dem Altar knien und innerlich trotzdem weit vom Geschehen und damit von Christus entfernt sein. Jede/r, auch wer in der letzten Kirchenbank sitzt, hat die Chance, Christus zu begegnen - persönlich und unmittelbar.
Nun sind wir Menschen aber so geschaffen, dass uns sichtbare Zeichen helfen, eine unsichtbare Wirklichkeit wahrzunehmen, anzunehmen und zu feiern. Deshalb ist es gut, wenn Gottesdienste nicht nur auf das absolut Notwendige reduziert sind sondern wenn wir sie feierlich gestalten. Je mehr Menschen mit unterschiedlichen, ihren Fähigkeiten entsprechenden Aufgaben an einem Gottesdienst beteiligt sind, desto feierlicher kann er gestaltet werden.
Diejenigen also, denen ein besonderes Geschick und Freude am liturgischen Mittun als Gabe und Aufgabe von Gott geschenkt worden ist, versehen die unterschiedlichen Laiendienste, wie es sie in der Liturgie seit der Erneuerung nach dem 2. Vatikanischen Konzil gibt: als Lektor/inn/en, Kommunionhelfer/innen, Kantor/inn/en und eben auch als M&Ms. Sie drücken durch ihren Dienst die Würde aus, die jedem Christen durch Taufe und Firmung verliehen ist.
Das Konzil sagt weiter: "Bei den liturgischen Feiern soll jeder, sei er Liturge oder Gläubiger, in der Ausübung seiner Aufgaben nur das und all das tun, was ihm aus der Natur der Sache und gemäß den liturgischen Regeln zukommt." Damit ist also klar: die liturgische "Rollenverteilung" ist gut und wichtig! Auch wenn z.B. bei einem großen Fest viele Priester da sind - sie sollen all das und nur das tun, was Aufgabe des Priesters ist. Sie ersetzen aber weder die Lektoren noch den Kirchenchor noch die Ministrant/innen.

Und so steht´s genau in dem Dokument Sacrosanctum Concilium, Artikel 28 + 29:
"Bei den liturgischen Feiern soll jeder, sei er Liturge oder Gläubiger, in der Ausübung seiner Aufgabe nur das und all das tun, was ihm aus der Natur der Sache und gemäß den liturgischen Regeln zukommt.
Auch die Ministranten, Lektoren, Kommentatoren und die Mitglieder der Kirchenchöre vollziehen einen wahrhaft liturgischen Dienst. Deswegen sollen sie ihre Aufgabe in aufrichtiger Frömmigkeit und in einer Ordnung erfüllen, wie sie einem solchen Dienst ziemt und wie sie das Volk Gottes mit Recht von ihnen verlangt. Deshalb muss man sie, jeden nach seiner Weise, sorgfältig in den Geist der Liturgie einführen und unterweisen, auf dass sie sich in rechter Art und Ordnung ihrer Aufgabe unterziehen."

 

 

Kontaktdaten:
Ministrantenseelsorge der Erzdiözese Wien
E-Mail: ministranten@edw.or.at


Benötigtes Material:

Sonstiges:

Altersgruppe: 12 - 99 Jahre

Teilnehmer: 1 - 99



'Maria Pocs' / Gottesmutter mit Jesuskind. Gnadenbild im Stephansdom - Ikone der Hodegetria.      
Wien, 01.6.2003    
© Franz Josef Rupprecht; A-7123 Mšnchhof; Bank: Raiffeisenbank Mšnchhof (BLZ: 33054), Konto.-Nr.: 17.608
„In den schweren Augenblicken seines Lebens findet der Christ Zuflucht unter dem Schutzmantel der Muttergottes.“
Papst Franziskus

Eine Fachstelle der

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