Termine statt.
Termine statt.
Jeder eingeladene Gast hatte die Aufgabe, selbst jemanden mitzunehmen, der anders denkt als er oder sie selbst. Bei einem 3-gängigem Menü (gekocht von jungen Ehrenamtlichen) kamen die Menschen an den Tischen ins Gespräch und teilten ihre Lebensgeschichten miteinander.
Das Gemeinsam-Mahl-Halten hat alles verändert. Letztlich war die Tischgemeinschaft, also das Teilen des Essens miteinander, der Schlüssel zur Offenheit in der Begegnung mit der oder dem Anderen. Wenn du dich selbst ganz angenommen fühlst, kannst du dich auch ganz auf dein Gegenüber einlassen.
Unsere Gesellschaft lebt tatsächlich zersplittert. Vielen Menschen ist es schwer gefallen, jemanden zum Abend mitzunehmen, der anders denkt als man selbst. Manche meinten sogar: "Ich kenne eigentlich niemanden, der anders denkt!".
Eine Achtsamkeit mit dem Begtriff "Andersdenkende". Auch wenn es die Challenge schlechthin war, jemanden mitzubringen, die/der anders denkt, so ist doch Achtsamkeit beim Einladen geboten, denn wer wird schon gern als "Andersdenkender" stigmatisiert?
Dieser Abend hat eine Dynamik entfacht, der uns motiviert, mit vielen anderen, weitere runde und eckige Tische in ganz Österreich durchzuführen. Dabei kommen ganz viele Anfragen und Rückfragen aus den Bundesländern. Das ist eine große Freude, denn von Beginn an war geplant, dieses Projekt in ganz Österreich umzusetzen. Ganz Österreich sollte sich in Bewegung setzen und eine neue Kultur der Gastfreundschaft prägen.
Einfach mal ganz klein zu beginnen und seinen Nachbarn einzuladen, den man ja vielleicht noch nicht kennt. Österreich der runden und eckigen Tische ist keine "Großveranstaltung". Etwas Neues entsteht oft im Kleinen und darf ganz unkompliziert sein, aber eine einfache Einladung zum Abendessen kann einen ganz großen Unterschied machen.