Boris Porsch
Boris Porsch ist Seelsorger der Jungen Kirche.
Meine Name lautet Boris Porsch. Ich bin 46 Jahre alt und wurde vor fünf Jahren im Jahr 2020 durch Kardinal Schönborn zum Priester geweiht. Die Entscheidung, mich als Priester in die Nachfolge Christi zu stellen, hatte ihren Ursprung in einer Erfahrung tiefgehender Freude und die Gewissheit, dass diese Freude allen Menschen verheißen ist. Nach einer Zeit des inneren Ringens um diesen Lebensweg, den ich persönlich nicht für mich in Erwägung gezogen habe, trat ich in das Wiener Priesterseminar ein. Das Studium und das zur Ausbildung gehörende Auslandsjahr in Brasilien prägten mich nachhaltig und ich lernte die Weite unseres Glaubens kennen.
Meine erste Kaplanstelle durfte ich im Pfarrverband Hernals antreten. Besonders durch die Erfahrungen im Bereich Familienpastoral in der Pfarre Dornbach erlebte und lernte ich sehr viel – vor allem, dass die Freude, die Jesus Christus uns im Innersten schenkt sich verteilt, der Kirche Leben schenkt und sie erneuern kann. Diese Freude kann auch unsere Herzen erneuern und stärken (Röm 8, 38f).
Seit September bin ich Seelsorger der Jungen Kirche. Es ist ein ganz anderes Betätigungs- und Arbeitsfeld als in der Pfarrpastoral, auf das ich mich erst einstellen muss. Trotzdem geht es im Grunde um dasselbe: Die Freude und den Frieden, den Gott uns in Jesus Christus verheißen hat. Mein Dienst als Religionslehrer und Seelsorger am Albertus Magnus Gymnasium passt sehr gut mit meinen Aufgaben in der Jungen Kirche. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Teams und bin gespannt auf die Erfahrungen, die mich erwarten.




