Saturday 28. November 2020
Pfarre Obersdorf
Hauptstraße 46
2120 Obersdorf
F +43 (2245) 24 62
GR Thomas Brunner Dechant und Pfarrer
Chronik
Neues entstehen lassen
Chronik
Männerwallfahrt der Katholischen Männerbewegung
Chronik
Erntedankfest
Chronik
Altarbild erstrahlt in neuem Glanz
Chronik
Gratulation zum 90er
Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht
Joh. 12, 24

Adventkranzsegnung

Vorschlag für die Feier zu Hause in der Kirche zum Abholen

                               Aufgrund der derzeigen Regeln ist eine gemeinsame Feier zur Adventkranzsegung heuer nicht möglich. Zuhause in der Familie mit haushaltszugehörigen Personen darf, ja soll Hauskirche stattfinden und der Adventkranz gesegnet werden.

Als Hilfe finden Sie in der Kirche einen Vorschlag dazu, mit dabei ein Stern aus Bethlehem für Ihren Adventkranz, beides zum Mitnehmen.

Aktuell keine öffentlichen Gottesdienste möglich

Auf Weisung der österreichischen Bischöfe sind öffentliche Gottesdienste vorübergehend und befristet bis voraussichtlich 6. Dezember ausgesetzt.

Die Kirchen stehen tagsüber weiterhin für das persönliche Gebet offen.

Zulässig ist die Feier nicht öffentlich zugänglicher Gottesdienste im kleinsten Kreis. Für diese gelten die folgenden Bestimmungen: 

  • Höchstens 5–10 im Vorhinein namentlich festgelegte Personen inkl. Vorsteher.
    In unseren Kirchen liegen Listen auf, in die sich maximal sieben Personen spätestens am Vortag mit Namen und Telephonnummer eintragen können. Diesen wird ein Sitzplatz zugewiesen.
  • Es muss Vorkehrung dafür getroffen werden, dass sich für die Dauer der Feier keine weiteren Personen im Kirchenraum aufhalten.
  • Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung besteht, darf nicht teilnehmen.
  • Vorgeschrieben ist ein Abstand zu anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, von mindestens 1,5 Metern.
  • Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist während des gesamten Gottesdienstes verpflichtend.
  • Wer zur Feier gemeldet ist, muss beim Betreten des Kirchenraums die Hände desinfizieren.

Zusätzlich zu den gewohnten Gottesdienstzeiten feiern wir auch am Sonntag um 8 Uhr in ODF und in PIL sowie um 10 Uhr in GED Eucharistie.

Rahmenordnung der Bischofskonferenz

 

Aktuelle Informationen der Erzdiözese auf https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/kircheundcorona

Pfarre Obersdorf

Motivation und Geschichte

"Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi" (2 Vat. Konzil, GS1)

 

Dieses Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils versuchen wir in der Pfarre Obersdorf glaubwürdig zu leben und den Menschen so die Frohe Botschaft Jesu zu verkündigen. Alle sind bei uns herzlich eingeladen!

 

Was heißt Beten?

Pfarrer Thomas Brunner zum Jahr des Betens

Beten ist nicht fern vom Leben, nicht abgehoben vom Alltag. Beten ist aber auch kein Automat, in den ich etwas hineinstecke, wähle, und dann werden meine Wünsche erfüllt. Auch nicht darum geht es, daß ich Gott allerhand sage, was er ohnehin weiß. Viel eher möchte Gott mir etwas sagen, was ich noch nicht weiß - oder was ich ahne und was wieder klar werden muß: von mir, von anderen, in einer bestimmten Situation, vom Leben, von der Welt.

         Beten: Ich lasse mich ansprechen. Bevor ich rede, höre ich. Wenn Juden beten, dann beginnen sie: „Höre Israel!“ (Deuteronomium 6,4). Die Weisheit Salomos bestand nach den Worten der Heiligen Schrift nicht darin, daß er um ein langes Leben, um Reichtum und Ehre, um den Sieg über seine Feinde bat. Er bat Gott um ein „hörendes Herz“ (1 Könige 3,9).

Jesus fordert seine Hörer immer wieder auf: „Wer Ohren hat zum Hören, der höre!“ (Markus 4,9). Und nach den Worten des Apostels Paulus kommen wir          zum Glauben auf dem Weg des Hörens (vgl. Römer 10,14).

          Der dänische Schriftsteller Sören Kierkegaard (1813 bis 1855) hat ein Leben lang mit Gott um ein glaubwürdiges Mensch- und Christsein gerungen. Er bekennt: „Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde ein Hörer. Ich meinte erst, beten sei reden. Ich lernte aber, daß beten vor allem hören ist. Beten heißt nicht, sich selbst reden hören, beten heißt still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört.“

         Was heißt beten?

Die Antwort kann sehr verschieden ausfallen: Ich werde dankbar, sage Ja, gehe mit jemandem ein Stück des Weges. Oder aber ich schweige, klage, schreie. Vielleicht werde ich bescheidener, einfacher, fröhlicher, liebevoller.

          Beten: Von Gott her manches in einem ganz anderen Licht sehen: neue Chancen zur Mitmenschlichkeit wahr­nehmen; die zuvor nicht geahnte Kraft haben, Schweres ertragen zu können; neuen Mut bekommen zum Leben in dieser Zeit. So darf ich beten in Not und Bedrängnis. Aber warum nicht auch in glücklichen Stunden und an frohen Tagen, dann, wenn es mir gut geht?

          Beten: Ich verändere mich. Ich werde von Gott her ein anderer Mensch. Ich kann die Menschen nicht ändern, oft auch nicht die belastenden Dinge in meinem Leben. Aber ich kann vielleicht anders auf sie zugehen. Und vielleicht werde ich auch geduldiger mit mir selbst.

          Beten: Ein grundlegendes, zutiefst menschliches Tun. Getrost sein können, Gott weiß, was ich brauche, was wirklich gut für mich ist. Und sich eingestehen: Ich brauche Gott. Und ich vertraue: Wenn er mir von sich gibt, dann habe ich genug, um verantwortlich, den Mitmenschen zugewandt und mit Hoffnung mein Leben zu bestehen.

         Unverzichtbar ist das Gebet – alleine und in der Gemeinschaft. Und es ist das Gebet, das unsere Pfarre, jede christliche Gemeinschaft trägt. Nicht Aktionismus oder Happenings. Und das Gebet kostet mir nicht Zeit, sondern es schenkt mir Zeit: weil dadurch mein Blick wieder auf das Wesentliche gelenkt wird und manch anderes relativiert wird.

Beten wir also. Dazu lade ich inständig ein.

 

Pfarrer Thomas Brunner

Kanzlei- und Sprechstunden während der Corona Krise

Zu den angegebenen Zeiten ist sicher jemand telefonisch erreichbar.

Sa, 8.30 - 10.00  Obersdorf

Mi, 16.30 - 17.30 Obersdorf

Do, 16.30 - 17.30 Pillichsdorf

Fr, 17.30 - 18.30 Großengersdorf

Jederzeit können sie

02245/24 62, 2382, 88216 wählen.

Wenn sie niemanden erreichen bitte Nachricht mit Namen und Rückrufnummer hinterlassen.

 

Evangelium von heute Lk 21,34-36 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch...
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