Sunday 25. October 2020
Pfarre Obersdorf
Hauptstraße 46
2120 Obersdorf
F +43 (2245) 24 62
GR Thomas Brunner Dechant und Pfarrer
Chronik
Männerwallfahrt der Katholischen Männerbewegung
Chronik
Erntedankfest
Chronik
Altarbild erstrahlt in neuem Glanz
Chronik
Gratulation zum 90er
Chronik
Familienwortgottesdienst auf der Pfarrwiese
Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
Lk 19 9-10

Aktuelle Regeln für Gottesdienste

Gläubige, die aus gesundheitlichen Gründen Bedenken haben oder verunsichert sind, bleiben bis auf weiteresvon der Sonntagspflicht entbunden.Für das Beten und Feiern zu Hause gibt es weiterhin verschiedene Hilfen und Angebote.

 

Ab 20. Juni gelten neue Weisungen und Vorschriften der Bundesregierung und der Bischofskonferenz:

Öffentliche Gottesdienste können unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:

  • Es ist ein Mindestabstand von 1m zwischen Personen einzuhalten, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Für die Pfarrkirche Obersdorf bedeutet das, es könne 60-70 Personen am Gottesdienst teilnehmen.
  • Der Mund-Nasen-Schutz muss während des Gottesdienstes in der Kirche dauernd getragen werden.
  • Ein Willkommensdienst aus der Pfarrgemeinde ist als Service am Kircheneingang vorzusehen.
  • Während des Gottesdienstes dürfen nur die gekennzeichneten Sitzreihen verwendet werden.
  • Flächen bzw. Gegenstände, die häufig verwendet werden, müssen regelmäßig desinfiziert werden.
  • Große Menschenansammlungen sind vor und nach den Gottesdiensten vor den Ein- und Ausgängen zu vermeiden.
  • Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, muß auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.

Aufgrund der neuen Vorgaben gibt es keine Anmeldungslisten mehr. Es wird um Verständnis gebeten, wenn eine Teilnahme aufgrund der Abstandsregel nicht möglich sein sollte.

  • Unsere Kirchen sind täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet und die Gläubigen sind herzlich zum privaten Gebet eingeladen. Beim Betreten des Gotteshauses und während des Aufenthaltes darin ist stets Mund-Nasen-Schutz zu verwenden. Bitte halten Sie beim Kirchenbesuch ausreichend Abstand zu anderen Gläubigen.

Rahmenordnung der Bischofskonferenz

 

Aktuelle Informationen der Erzdiözese auf https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/kircheundcorona

Pfarre Obersdorf

Motivation und Geschichte

"Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi" (2 Vat. Konzil, GS1)

 

Dieses Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils versuchen wir in der Pfarre Obersdorf glaubwürdig zu leben und den Menschen so die Frohe Botschaft Jesu zu verkündigen. Alle sind bei uns herzlich eingeladen!

 

Was heißt Beten?

Pfarrer Thomas Brunner zum Jahr des Betens

Beten ist nicht fern vom Leben, nicht abgehoben vom Alltag. Beten ist aber auch kein Automat, in den ich etwas hineinstecke, wähle, und dann werden meine Wünsche erfüllt. Auch nicht darum geht es, daß ich Gott allerhand sage, was er ohnehin weiß. Viel eher möchte Gott mir etwas sagen, was ich noch nicht weiß - oder was ich ahne und was wieder klar werden muß: von mir, von anderen, in einer bestimmten Situation, vom Leben, von der Welt.

         Beten: Ich lasse mich ansprechen. Bevor ich rede, höre ich. Wenn Juden beten, dann beginnen sie: „Höre Israel!“ (Deuteronomium 6,4). Die Weisheit Salomos bestand nach den Worten der Heiligen Schrift nicht darin, daß er um ein langes Leben, um Reichtum und Ehre, um den Sieg über seine Feinde bat. Er bat Gott um ein „hörendes Herz“ (1 Könige 3,9).

Jesus fordert seine Hörer immer wieder auf: „Wer Ohren hat zum Hören, der höre!“ (Markus 4,9). Und nach den Worten des Apostels Paulus kommen wir          zum Glauben auf dem Weg des Hörens (vgl. Römer 10,14).

          Der dänische Schriftsteller Sören Kierkegaard (1813 bis 1855) hat ein Leben lang mit Gott um ein glaubwürdiges Mensch- und Christsein gerungen. Er bekennt: „Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde ein Hörer. Ich meinte erst, beten sei reden. Ich lernte aber, daß beten vor allem hören ist. Beten heißt nicht, sich selbst reden hören, beten heißt still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört.“

         Was heißt beten?

Die Antwort kann sehr verschieden ausfallen: Ich werde dankbar, sage Ja, gehe mit jemandem ein Stück des Weges. Oder aber ich schweige, klage, schreie. Vielleicht werde ich bescheidener, einfacher, fröhlicher, liebevoller.

          Beten: Von Gott her manches in einem ganz anderen Licht sehen: neue Chancen zur Mitmenschlichkeit wahr­nehmen; die zuvor nicht geahnte Kraft haben, Schweres ertragen zu können; neuen Mut bekommen zum Leben in dieser Zeit. So darf ich beten in Not und Bedrängnis. Aber warum nicht auch in glücklichen Stunden und an frohen Tagen, dann, wenn es mir gut geht?

          Beten: Ich verändere mich. Ich werde von Gott her ein anderer Mensch. Ich kann die Menschen nicht ändern, oft auch nicht die belastenden Dinge in meinem Leben. Aber ich kann vielleicht anders auf sie zugehen. Und vielleicht werde ich auch geduldiger mit mir selbst.

          Beten: Ein grundlegendes, zutiefst menschliches Tun. Getrost sein können, Gott weiß, was ich brauche, was wirklich gut für mich ist. Und sich eingestehen: Ich brauche Gott. Und ich vertraue: Wenn er mir von sich gibt, dann habe ich genug, um verantwortlich, den Mitmenschen zugewandt und mit Hoffnung mein Leben zu bestehen.

         Unverzichtbar ist das Gebet – alleine und in der Gemeinschaft. Und es ist das Gebet, das unsere Pfarre, jede christliche Gemeinschaft trägt. Nicht Aktionismus oder Happenings. Und das Gebet kostet mir nicht Zeit, sondern es schenkt mir Zeit: weil dadurch mein Blick wieder auf das Wesentliche gelenkt wird und manch anderes relativiert wird.

Beten wir also. Dazu lade ich inständig ein.

 

Pfarrer Thomas Brunner

Kanzlei- und Sprechstunden

Sa, 8.30 - 10.00  Obersdorf

Mi, 16.30 - 17.30 Obersdorf

Do, 16.30 - 17.30 Pillichsdorf

Fr, 17.30 - 18.30 Großengersdorf

jeweils im Pfarrhof mit Mund-Nasen-Schutz

Beichte und Aussprache Samstag bitte telefonisch (02245/24 62) vereinbaren.

Termine
Mon., 16. November 2020 18:30
Bibelrunde
Sun., 22. November 2020 11:00
Jungscharwortgottesdienst
Sun., 13. December 2020 11:00
Kinderwortgottesdienst
Evangelium von heute Mt 22,34-40 In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die...
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