Pfarrkirche zur unbefleckten Empfängnis Maria
Da für die wachsende Gemeinde das Gotteshaus zu klein wurde, ging im Jahre 1751 Pfarrer Stättenhofer mit der Gemeinde an die Vergrößerung der Kirche. Der fürstliche Ing. Zacharias Lybisch aus Feldsberg hatte die Bauführung. Es erfolgte der Neubau des vorderen Teils der Kirche mit Sakristei. Wie das Chronogramm über dem Hochaltarbild zeigt: Matrl Del Labe ConCeptae (Mutter Gottes ohne Erbsünde empfangen), war der Bau mit der Inneneinrichtung 1753 fertig gestellt.

Das Hochaltarbild „Maria von Siege“ wurde 1753 angeschafft und stammt vom Michael Angelo Unterberger. Der Tabernakel war ursprünglich als Drehtabernakel ausgeführt. 1997 wurde vom Bildhauer und Kunstschmied Mag. Walfrid Huber ein feuerfester Stahltabernakel mit kunstvoll geschmiedeten Türen einbebaut. Im Presbyterium, an der linken Seite steht eine spätgotische Madonna die 1963 mit Gold überarbeitet wurde.

Der Altarraum wurde bei der Innenrenovierung 1977 neu gestaltet und erhielt einen neuen Volksaltar. Die Kreuzwegbilder wurden im Jahre 1889 von jungen Malern der Wiener Kunstakademie angefertigt. Das große Kreuzbildnis, anstelle der 12. Kreuzwegstation, wurde 1987 restauriert und ist unbekannter Herkunft. Der Josefaltar an der nördlichen Seite wurde 1732 errichtet. Die heutige Orgel wurde im Jahre 1986 von Kremser Orgelbaumeister Friedrich Heftner neu erbaut.