Mittwoch 14. Januar 2026
Wort des Pfarrers

Wort des Pfarrers

Sommer 2025


Liebe Einwohnerinnen und Einwohner im Pfarrverband!
Liebe Schwestern und Brüder in Christus!

Die Wahl von Papst Leo XIV. hat viele überrascht und kann als Zeichen gesehen werden, dass der Heilige Geist jederzeit in seiner Kirche wirkt. Mit den ersten Worten als Papst hat er eine kraftvolle Botschaft des Friedens begonnen, einem Frieden, der vom auferstandenen Herrn Jesus Christus kommt.

Bei seiner ersten Hl. Messe in der Sixtinischen Kapelle erklärt Papst Leo XIV. im Kreis der Kardinäle, die ihn gewählt haben, seine Treue zum Bekenntnis des Petrus, dass Jesus Christus der Sohn Gottes, der Retter der Welt ist und dass Jesus uns das Antlitz des Vaters offenbart. Er legt auch dar, dass es gilt, gemeinsam unsere Zugehörigkeit zum Herrn zu leben und allen diese Frohe Botschaft zu bringen.

Als Ordensmann und Missionar betont er weiters, dass die Welt gerade deshalb das Zeugnis und die Mission der Kirche und jedes Getauften benötigt, weil der Mangel an Glauben oft dramatische Begleiterscheinungen hat: dass etwa der Sinn des Lebens verlorengeht, die Barmherzigkeit in Vergessenheit gerät, die Würde des Menschen in den dramatischsten Formen verletzt wird, die Krise der Familie und viele andere Wunden, unter denen unsere Gesellschaft nicht unerheblich leidet.

Papst Leo XIV. erinnert an den Auftrag, der besonders an ihn aber auch an jeden Getauften ergeht, sich klein zu machen, damit Jesus erkannt und verherrlicht wird (vgl. Joh 3,30), sich ganz und gar dafür einzusetzen, dass niemandem die Möglichkeit fehlt, ihn - Jesus Christus - zu erkennen und zu lieben.

In seiner ersten Ansprache an das Kardinalskollegium nach der Wahl hat der Papst seine Beweggründe für die Wahl des Namens „Leo“ erläutert. „Gerade weil ich mich berufen fühle, diesen Weg weiterzugehen, habe ich den Namen Leo XIV. gewählt“, erklärt er. Dabei verwies er vor allem auf Papst Leo XIII., der 1891 mit seiner bahnbrechenden Enzyklika „Rerum Novarum“ die soziale Frage ins Zentrum der katholischen Lehre rückte. „Leo XIII. stellte sich den Herausforderungen der ersten industriellen Revolution – heute stehen wir vor einer neuen: der Revolution der künstlichen Intelligenz und ihrer Auswirkungen auf Gerechtigkeit, Arbeit und Menschenwürde“, sagte unser neuer Papst.

Beten wir auf die Fürsprache Mariens gemeinsam für unseren Papst Leo XIV. und möge sein Pontifikat ein Segen für die Kirche und für die Welt sein.

Ihr Pfarrer Wolfgang Brandner
 

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