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02.12.2015 · Barmherzigkeit

Maria, die "Mutter der Barmherzigkeit"

 Marienstatue in der Pfarrkirche Neudorf bei Staatz

 

Sei gegrüßt, o Königin,

Mutter der Barmherzigkeit,

unser Leben, unsre Wonne und unsere Hoffnung,

sei gegrüßt!

Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;

zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.

Wohlan denn, unsre Fürsprecherin,

wende deine barmherzigen Augen uns zu

und nach diesem Elend zeige uns Jesus,

die gebenedeite Frucht deines Leibes.

O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

Maria bezeugt, dass die Barmherzigkeit des Sohnes Gottes grenzenlos ist und alle erreicht, ohne jemand auszuschließen, so Dogmatik Prof. Josef Weismayer im SONNTAG.

Papst Franziskus hat uns eingeladen, das Jahr 2016 als Heiliges Jahr der göttlichen Barmherzigkeit zu begehen. Gottes barmherzige Liebe soll uns wieder neu bewusst werden und unser Leben prägen. Im alten Gebet „Salve Regina“, das in Teilen vielleicht vom hl. Bernhard von Clairvaux (+ 1153) stammt, rufen wir Maria an als „Mutter der Barmherzigkeit“. Wir bitten, sie möge ihre „barmherzigen Augen“ uns zuwenden.

 

Was bedeutet das im Jahr der göttlichen Barmherzigkeit?


Ich erinnere mich da an ein spätmittelalterliches Schutzmantelbild in der kunsthistorisch bedeutsamen kleinen St. Prokulus-Kirche in Naturns (Südtirol). Jesus und Maria sind nebeneinander mit je einem Schutzmantel dargestellt, an dem die Pfeile, die der strafende Gott-Vater aus einer Wolke auf die Erde abschießt, abprallen.

 

Gott ist gerecht und barmherzig 

Es sieht so aus, als ob Jesus und Maria die Barmherzigkeit repräsentieren, Gott-Vater aber die (strafende) Gerechtigkeit. Gegen eine solche Deutung der „Mutter der Barmherzigkeit“ hätte ich Bedenken. Gott ist gerecht und barmherzig. Er hat seine Barmherzigkeit nicht an Jesus und die „Mutter der Barmherzigkeit“ delegiert.


Papst Franziskus hat in der Ankündigungsbulle des Heiligen Jahres vom 11. April 2015 die Rolle Marias im Heilgeschehen der Barmherzigkeit hervorgehoben: „Kein anderer hat so wie Maria die Tiefe des Geheimnisses der Menschwerdung Gottes kennen gelernt. Ihr ganzes Leben war geprägt von der Gegenwart der fleischgewordenen Barmherzigkeit. Die Mutter des Gekreuzigten und Auferstandenen ist eingetreten in das Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit, denn sie hatte zutiefst Anteil am Geheimnis seiner Liebe.“

 

Grenzenlose Barmherzigkeit

Maria stand unter dem Kreuz. Gemeinsam mit Johannes, dem Jünger, den Er liebte, war sie Zeugin der Worte der Vergebung. „Diese höchste Form der Vergebung für die, die ihn gekreuzigt haben, zeigt uns, wie weit die Barmherzigkeit Gottes geht. Maria bezeugt, dass die Barmherzigkeit des Sohnes Gottes grenzenlos ist und alle erreicht, ohne jemanden auszuschließen.“

 

Papst Franziskus lädt uns ein, uns mit dem uralten und doch stets neuen Gebet des Salve Regina an Maria zu wenden. Sie möge nie müde werden, uns ihre barmherzigen Augen zuzuwenden, und uns würdig machen, das Antlitz der Barmherzigkeit zu betrachten, ihren Sohn Jesus Christus.

 

erstellt von: Der SONNTAG / JOSEF WEISMAYER
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Weitere Informationen:

Alles zum Jahr der Barmherzigkeit auf Erzdiözese Wien

 


Der Sonntag

 

Weitere Informationen zu "Der SONNTAG" die Zeitung der Erzdiözese Wien

 

Der SONNTAG Testabo

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