Time to say goodbye: Es ist eine gute Tradition in der Erzdiözese Wien, jedes Jahr die frisch gebackenen Pensionistinnen und Pensionisten zu verabschieden und ihr Engagement zu würdigen. Am Donnerstag, 25. September 2025, waren unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Führung im Dom Museum Wien und einem anschließenden Festakt im Festsaal des Erzbischöflichen Palais eingeladen. Die Verabschiedung in den Ruhestand wurde von flotten Klängen junger Musikerinnen des „Trio Terzetto“ begleitet – darunter ein schwungvoller Tango von Astor Piazzolla.
Passend dazu wünschte Administrator Josef Grünwidl den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie ihren neuen Lebensabschnitt mit neuem Schwung erleben und griff in seinen Dankesworten den Spruch aus dem Buch Kohelet (3,1) auf: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“ Nun sei die Zeit zurückzuschauen auf die vielen Jahre und Jahrzehnte im Dienst der Kirche, so Grünwidl: „Danke für die Lebenszeit, die Kraft und Energie, die Sie der Kirche zur Verfügung gestellt haben. Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit, Ihr Engagement und Ihre Treue zur Kirche.“
Er wünsche den Seniorinnen und Senioren, dass sie dankbar und zufrieden auf die Zeit zurückschauen können, die sie in der Erzdiözese Wien verbracht haben. Hektik und Stress möge Sie nicht mehr allzu sehr belasten. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Ruhestand bedeutet, dass man Ruhe hat vom Vorgesetzten."
Auch Personalchef Christof Bock würdigte den Dienst der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bedankte sich für ihren diözesanen Einsatz. Manche hätten ihr gesamtes Berufsleben in der Erzdiözese Wien verbracht, das sei heutzutage eine Besonderheit, so Bock. „Ich wünsche Ihnen, dass sie sich Zeit nehmen können für jene Dinge, die während Ihres Berufslebens vielleicht zu kurz gekommen sind.“ Als Dankeschön erhielten alle ein Buch über den Stephansdom.