Montag 2. November 2026
Di.., 03. November 2026 18:30
Stephansdom Führung WJG 2028
Do.., 05. November 2026 18:30
WJG 2024: Reflexion
Fr.., 13. November 2026 17:00
WJG 2026: Geistliche Begleitung 2

Wir gedenken dankbar an...

unsere Verstorbenen Diakone der Erzdiözese Wien.

 

In diesem Licht lass sie schauen, was sie im Glauben bezeugt haben.

 

Evangelium von heute Joh 11, 17–27 | Allerseelen "Ich bin die Auferstehung und das Leben"

Politischer Islam, politisches Christentum

In der Diakonenratssitzung vom 1. Juni haben wir uns als Berater unseres Erzbischofs mit der Frage „Politischer Islam“ auseinandergesetzt.

Für uns war klar: Es gibt keinen unpolitischen Islam, genauso wenig wie es ein unpolitisches Christentum gibt. Wer heute nach einem unpolitischen Islam ruft, der kann morgen nach einem unpolitischen Christentum rufen!

Eine unpolitische Religion gestaltet „die Polis“, das Gemeinwesen, nicht mit. Wer heute als Christ in das Horn der Regierung bläst und schreit „Weg mit dem politischen Islam!“, der schaufelt schon das Grab für die gesellschaftspolitische Relevanz der Kirche.

Als nächstes wird es heißen „Wir brauchen keine politische Religion!“ Auf bischöfliche Aussagen zur demokratiepolitischen Gefährlichkeit der Präventivhaft folgte bereits der finanzielle Druck seitens gewisser Regierender!

Wenn die Kirche zur Aufnahme von minderjährigen Flüchtlingen aus Lesbos mahnt, heißt es: „Die Caritas ist gegen uns! Das soll nicht sein!“ Was ist der denkbar nächste Schritt? Ein Abdrängen auf Sakristei, Weihnachtskripperl und Brauchtumspflege? Das würde manchen sehr gefallen.

Eines sollten wir Diakone nicht übersehen: Ein unpolitisches Christentum würde dem Diakonat den prophetischen Stachel ziehen!

 

Schwerter zu Pflugscharen

Diakone kommen entgegen / Friedensinitiative der Diakone



Diöz. Institut für den Ständigen Diakonat
Boltzmanngasse 9
1090 Wien

E-Mail schreiben
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Darstellung: Standard - Mobil