Diakonenwallfahrt nach Kleinmariazell
Bei der Wallfahrt wurde in einem ersten Teil eingeladen, Pilgererlebnisse zu berichten und Erfahrungen auszutauschen.
Die musikalische Gestaltung übernahmen Diakon Arpad mit dem Akkordeon und zwei Gitarristen, Rudi und Wolfgang. Das Miteinander-Singen war eine Freude!
Schade, dass Kardinal Schönborn kurzfristig absagen musste und diese Wallfahrt als Hoffnungszeichen der Kirche von Wien nicht miterleben konnte.
Als Höhepunkt der Wallfahrt feierten wir in der Basilika einen Dankgottesdienst, bei dem besonders der Diakone und Ehefrauen gedacht wurde, die in den letzten 25 Jahren verstorbenen sind.
An der Wallfahrt nahmen unter der Leitung von Institutsleiter Rudi Mijoc und Spiritual Franz Ferstl über 30 Diakone und Frauen teil. Den Ausklang bildete eine Agape.
Wenn ich an die Diakonenwallfahrt zurückblicke, war es trotz der geringen Teilnehmerzahl ein lebendiges Zeichen unser Diakonengemeinschaft. Die großartigen Pilgerberichte von Helmut und Helga Schriffl über ihre Erfahrungen am Jakobsweg – ein halbes Jahr waren sie unterwegs von Münchendorf nach Santiago – bestärkten uns, dem Wunsch von Papst Franziskus, sich auf einen Pilgerweg einzulassen, zu folgen. Wer sich auf den Weg macht – jeder auf seine Weise, auf einen kürzeren oder längeren Weg – wird staunend feststellen, dass Gott ihn führt und für ihn sorgt. Er wird verwandelt sein weiteres Leben gestalten und so ein Hoffnungszeichen für andere werden. Hoffnung ist ein großes Geschenk Gottes an die Kirche. Wir Diakone können ein lebendiges Zeichen als Pilger der Hoffnung sein, wenn wir aufbrechen und uns gemeinsam auf den Weg machen!
Franz Ferstl, ein Pilger am Weg der Hoffnung

