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Betrachtung von Pfarrer Walterskirchen zum 5. Sonntag der Osterzeit

Joh 14, 1–12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?
Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist;
wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch:
Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

.https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2020-05-10

 

Liebe Gemeinde!

 

„Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Dieser Satz aus dem Evangelium ermutigt uns, im Alltag nicht die Frage nach dem Sinn und Ziel unseres Lebens aus den Augen zu verlieren. Täglich dringen viele Informationen, Meinungen, Wertvorstellungen und Moden auf uns ein und beeinflussen uns oft ganz unbewusst und unbemerkt. Die Gesellschaft, in der wir leben, beeinflusst und prägt unser Leben und Denken. Manche Dinge sind in unserer Gesellschaft allerdings tabuisiert, wie zum Beispiel das Sterben und der Tod. Die Werbung lebt von strahlenden Gesichtern und gut gelaunten Menschen. Krisensituationen und letzte Fragen, die das Leben und den Tod betreffen, kommen nicht zur Sprache und werden sogar bewusst ausgeklammert.

Das Evangelium ist da anders. Es verdrängt den Tod und das Leid nicht und ist dennoch eine frohe Botschaft. Weil der Tod zum Leben dazugehört, weil das Leben einmalig und unwiederholbar ist und weil das Evangelium von der Osterbotschaft spricht. Jesus spricht ganz offen von seinem Fortgang. Das Evangelium hat mit dem Leben zu tun – eben deshalb spricht es auch vom Tod. Jesus zeigt uns, dass es die Liebe ist, die dem Leben Sinn und Wert gibt. Diese Liebe ist er selbst. Ihn ihm ist uns Gott nahe. Deshalb heißt es im heutigen Evangelium, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Die Osterbotschaft ist so groß, dass die Kirche sich 50 Tage, nämlich bis Pfingsten, Zeit nimmt, um darüber intensiver nachzudenken und das eigene Leben an diesem Geheimnis auszurichten. Gott wird dort sein, wo wir sind – im Leben und im Tod – wo aber Gott ist, da ist Leben und da ist auch immer wieder ein neuer Weg.

 

Herzlichst, Ihr Pfarrer Max Walterskirchen

 

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