Wednesday 3. June 2020
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Betrachtung von Pfarrer Walterskirchen zum 6. Sonntag in der Osterzeit

Joh 14, 15–21

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.

Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch. Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2020-05-17

 

Liebe Gemeinde!

 

Im heutigen Evangelium geht es um den Beistand Gottes, den heiligen Geist. Wir gehen schon auf Christi Himmelfahrt und auf Pfingsten zu und das Evangelium erinnert uns daran, dass wir diesen Geist schon empfangen haben und dass er schon in uns wirkt und uns antreibt, unser einmaliges und persönliches Leben nach unseren Möglichkeiten gut zu leben. 40 Tage nach Ostern feiert die Kirche Christi Himmelfahrt und 50 Tage nach Ostern feiert sie Pfingsten. Beide Feste gehören zum Osterfest und sind nur von diesem aus betrachtet richtig zu verstehen. Heuer ist alles anders. Gerade jetzt brauchen wir diesen Beistand.

Das Wort „Beistand“ heißt im Griechischen „Paraklet“ und hat noch weitere Bedeutungen wie zum Beispiel „Tröster“ und „Anwalt“. Gottes Geist steigt hinab in all unsere Tiefen und Nöte und hilft uns, oft langsam und auf kaum merkbare Weise unser Denken und Handeln zu verändern. Geraten die Dinge in unserem Inneren durcheinander oder klagen wir uns selbst an, dürfen wir uns in besonderer Weise an unseren Tröster und Anwalt wenden, der uns immer neu ermutigt und für uns Partei ergreift. Schon mitten in der Traurigkeit und mitten in der Not interveniert der Beistand Gottes und gibt uns die Kraft zu den nächsten Schritten.

Gottes Geist erinnert uns immer an Jesus. Er ist unser Vorbild und der Maßstab unseres Handelns. In ihm ist uns Gott selbst ganz nahe gekommen. Wir halten also die Gebote Gottes, wenn wir uns am Leben Jesu orientieren.

So dürfen wir darum bitten, dass wir uns erneut bewusst werden, dass wir Gottes Geist schon empfangen haben und dass er in uns wirkt und dass er uns dazu befähigt, das einmalige Bild, das sich Gott von uns gemacht hat zu verwirklichen. Lasst auch uns aus der Kraft des Heiligen Geistes füreinander zum Beistand werden!

 

Herzlichst, Ihr Pfarrer Max Walterskirchen

 

 

 

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht
Joh. 15, 5
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