
Es war ein plötzlicher, unerwarteter Tod – und zugleich ein weiterer Schicksalsschlag für unsere Pfarrfamilie: Am 8. März wurde Hans Kolar von Gott heimgerufen. Er hinterlässt eine große Lücke in unserer Pfarre.
Nachdem wir erst im vergangenen Dezember unseren langjährigen Mesner Hans Mayer und unseren Oberministranten Adam Jurák verloren haben, müssen wir uns jetzt auch von Hans Kolar verabschieden.
Sein Name war quasi Programm: Hans Kolar war seit Jahrzehnten „Hansdampf“ in allen Unterheiligenstädter Gassen. Ob es um die Terminkoordination für den Krippenaufbau, die Organisation von Veranstaltungen, das Ausschenken beim Pfarrcafé oder die Vertretung unserer Pfarre in den diözesanen Gremien ging – auf Hans war immer Verlass. Trotz seiner 83 Jahre war der gelernte Tontechniker noch voller Tatendrang und kaum zu bremsen. Er wirkte nicht nur nach wie vor als stellvertretender Vorsitzender unseres Pfarrgemeinderats, sondern auch als Döblinger Bezirksrat und ehrenamtliches Mitglied im Bezirksmuseum. Ein geruhsames
Pensionistenleben hätte so gar nicht zu Hans Kolar gepasst – er wollte bis zuletzt gestalten und etwas bewegen.
Dass er trotz seines Alters innerlich jung geblieben war, ermöglichte es Hans Kolar, zu einem wichtigen Bindeglied zwischen allen Generationen unserer Pfarre zu werden. Vor allem die Jugend lag ihm sehr am Herzen, und er war sehr zufrieden, dass im aktuellen Pfarrgemeinderat auch einige Jugendliche vertreten sind. So war in seinen Augen sichergestellt, dass „seine“ Pfarre in eine gute Zukunft geht.
Adieu, Hans - Gott schenke dir die ewige Freude, von der du immer beseelt warst!