Samstag 3. Januar 2026

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Handschriftliche Abschrift der Bibel
Markus Lahner / Handschriftliche Abschrift der Bibel

„Corona-Bibel“: Jetzt online zugänglich!

Im Mittelalter fertigten Mönche handschriftliche Abschriften der Bibel an. Diese Tradition wurde während des „Lockdowns“ im Frühjahr wieder aufgegriffen. Eine Unterheiligenstädter Familienmutter beteiligte sich daran.

Handschriftliche Bibel-Abschrift

 

Der Gedanke war so einfach wie naheliegend: Im Kloster St. Gallen entstanden im Mittelalter handschriftliche Abschriften der Bibel. Der Schweizer Pfarrer Uwe Habenicht griff diese Tradition auf und ermunterte die Menschen, sich in dieser Zeit der Isolation, Untätigkeit und Ungewissheit einer vermeintlich simplen Tätigkeit zu widmen.

 

Er traf damit ins Schwarze und löste weltweit großes Echo aus. Im Endeffekt schrieben nicht nur Freiwillige aus der Schweiz, sondern auch aus Österreich, Deutschland und den USA an der Corona-Bibel mit.

 

5. Buch Mose "made in Unterheiligenstadt"

 

Auch eine Familienmutter aus Unterheiligenstadt, die anonym bleiben möchte, fühlte sich spontan von dieser Initiative angesprochen. Sie fackelte nicht lange und Handschriftliche Abschrift der Bibelübernahm es, ein Kapitel aus dem 5. Buch Mose abzuschreiben.

 

Nach getaner Arbeit übermittelte sie ihren Beitrag an die Verantwortlichen in St. Gallen. Dort wurden alle Seiten gesammelt und eingescannt. Die fertig gebundene „Corona-Bibel“ soll dann im späten Frühling 2021 an die Stiftsbibliothek St. Gallen übergeben werden.

 

Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, eigenständig und eigenhändig in der Online-Version der Corona-Bibel zu lesen: www.coronabibel.ch

 

> Nähere Informationen über die "Corona-Bibel"