Mittwoch 13. Mai 2026

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© helmut.klauninger.info, Helmut Klauninger

Die Emmauskirche in Gänserndorf-Süd – Ort der Begegnung

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Die Emmauskirche ist eine moderne Filialkirche der Pfarre Gänserndorf und liegt im südlichen Siedlungsgebiet von Gänserndorf (Gänserndorf-Süd) an der Oed-Aigen-Straße. Sie wurde errichtet, um der wachsenden Bevölkerung im Süden der Stadt einen eigenen, gut erreichbaren Gottesdienstraum zu bieten.

 

Der Bau begann im Mai 1995 nach Plänen des Wiener Architekten Johann Hoffmann. Bereits am 14. Juli 1996 wurde die Kirche durch den damaligen Erzbischof von Wien, Dr. Christoph Schönborn, feierlich geweiht.

 

Patrozinium der Emmauskirche

Die Emmauskirche in Gänserndorf-Süd trägt das Patrozinium der Emmausjünger (bzw. der Begegnung mit dem Auferstandenen in Emmaus).

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Künstlerische Ausstattung: 

 

Besonders hervorzuheben ist der Flügelaltar, der vom Künstler Prof. Franz Kaindl gestaltet wurde. Seine farbenfrohen und symbolträchtigen Werke prägen den Innenraum und verleihen ihm eine warme, einladende Atmosphäre.

 

Die Emmauskirche ist ein zwölfeckiger (dodekagonaler) polygonaler Bau, der bewusst als kompakter, gemeinschaftsfördernder Raum konzipiert wurde. Sie bietet Platz für etwa 110 Gläubige. Kirche und angeschlossenes Pfarrzentrum sind als zwei eigenständige Baukörper gestaltet, die durch ein verbindendes Foyer miteinander verknüpft sind. Ein markanter, schlanker quadratischer Glockenturm aus einer Stahlkonstruktion mit massivem Sockel dient als weithin sichtbares Zeichen und Landmarke im neuen Stadtteil.

Pfarre Gänserndorf

Die Architektur der Emmauskirche ist klar, reduziert und zeitgemäß. Durch die zwölfeckige Form entsteht ein zentraler, fast intim wirkender Raum, in dem sich die Gemeinde besonders gut versammeln kann. Große Glasflächen und eine Oberlichtpyramide sorgen für eine helle und einladende Atmosphäre. Der Altarraum ist entsprechend der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils gemeinschaftsorientiert gestaltet.

 

Neben den regulären Gottesdiensten dient die Emmauskirche auch als wichtiger Treffpunkt für verschiedene Gruppen. Besonders die philippinische Gemeinde feiert hier regelmäßig Messen und nutzt das Pfarrzentrum intensiv für ihre Aktivitäten.

 

Mit der Emmauskirche entstand in Gänserndorf-Süd ein modernes Seelsorgezentrum, das die historische Stadtpfarrkirche sinnvoll ergänzt und die pastorale Arbeit in der wachsenden Stadt erleichtert.

Pfarre Gänserndorf

Wir freuen uns sehr, dass sich in der Emmauskirche und im angeschlossenen Pfarrzentrum regelmäßig auch die rumänisch-orthodoxe Gemeinde trifft. Die rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde feiert dort ihre Göttliche Liturgie und veranstaltet viele ihrer gemeindlichen Aktivitäten. Dieses ökumenische Miteinander bereichert das Leben in der Emmauskirche und ist ein schönes Zeichen der offenen und gastfreundlichen Haltung der Pfarre Gänserndorf.

 

Heute ist die Emmauskirche nicht nur Gottesdienstraum für die römisch-katholische Gemeinde, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt für verschiedene Nationalitäten – darunter die philippinische Gemeinde, die hier bereits seit mehreren Jahren monatlich Gottesdienst feiert.