Sunday 18. April 2021

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Jahresthema 2020/21

einmischen.mitmischen.
aufmischen

AKTIONSTAGE

Aktion Familienfasttag

26. Februar 2021

"Gemeinsam für eine Zukunft in eigener Hand"

Weltgebetstag der Frauen

5. März 2021
"Worauf bauen wir?"

Internationaler Frauentag

8. März
gegen Diskriminierung und Ausbeutung von Frauen und Mädchen

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"Red´s mit uns": Gutes Essen für Alle!

Bäuerinnen aus Österreich und Guatemala erzählen von ihrer Arbeit und bieten dabei ganz viel Einblick in das hochaktuelle Thema der Ernährungssouveränität.

... und zum Schluss sind wir neugierig und werfen einen Blick in eine mögliche Zukunft im Jahr 2040!

Die Produzentinnen erzählen von Themen wie Lebensmittelerzeugung, nachhalige Sicherung der Lebensgrundlagen sowie der sozialen und kulturellen Dimension des bäuerlichen Lebens.

 

Ernährungssouveränität, das aktuelle Thema der Aktion Familienfasttag der kfb, thematisiert das Recht auf "Gute Nahrung für alle", im Einklang mit Mensch und Natur. Dieser Einsatz für Mensch und Natur verbindet Produzent*innen und Konsument*innen in Österreich und dem Globlaen Süden!

 

 

Der Kontakt zu den KundInnen ist uns sehr wichtig!

 

Eine österreichische Biobäuerin erzählt von besseren Früchten, ehrlichen Preisen und ihrem Wunsch nach Vielfalt.

 

Wieso haben Sie sich für die kleinteilige Landwirtschaft entschieden, allgemein geht der Trend ja zu immer mehr Hektar?

 

Das geht auf Kosten der Qualität. Die kleinteilige, vielfältige Landwirtschaft bringt bessere Früchte hervor. Wer bewusst BIO erzeugt, erntet bessere Früchte. Das bestätigt auch unser Geschäftspartner aus der Schälmühle, der von vielen Bio-Betrieben Produkte übernimmt und den Vergleich hat zwischen überzeugten Bio-Bauern (meist kleinere Betriebe)  und solchen, die es  nur für den besseren Preis tun (meist große).

 

Ist die Arbeit am Hof für Ihre Familie alleine zu schaffen?

 

Im Mai und Juni, wo vermehrt Arbeit anfällt, benötigen wir schon Hilfe. Bis 2019 hatten wir eine sehr treue und verlässliche Gruppe aus Tschechien, die schon zur Familie gehörte. Aus Altersgründen haben sie nun aber aufgehört. Wir konnten im Vorjahr zu unserer Freude zum ersten Mal 2 langzeitarbeitslose Frauen aus der Umgebung als neue Mitarbeiterinnen gewinnen, was uns in den Jahren davor nicht gelungen ist.

 

Frau Lembacher, Sie haben unlängst einen Ab-Hof-Automaten eingerichtet, der sehr gut angenommen wird. Was war Ihre Motivation?

 

Mein Mann und ich wollen selber ein vielfältiges Repertoire an Früchten haben: Getreide, Zwiebel, Erdäpfel, Knoblauch, Traubensaft, Eingekochtes wie Marmeladen und Sirupe. Auch Eier - wir haben 200 Legehühner. Und wenn wir das schon für uns selbst produzieren, dann bieten wir das auch gleich für unsere KundInnen an. Wir teilen uns die Automaten-Hütte mit einer zweiten Bauernfamilie im Ort. Auch die Produkte von 6 weiteren Bauern und Bäuerinnen aus der Umgebung, vorwiegend Bio-Bauern, sind da zu finden. Im Direkt-Verkauf erzielen wir ein besseres Einkommen, als wenn wir Händler beliefern, da bleibt fast nichts übrig. Gut für uns auch, dass wir nicht jederzeit bereit sein müssen. Die KundInnen können aber rund um die Uhr Ware kaufen. Größere Mengen werden nach wie vor persönlich eingekauft. Der Kontakt zu den KundInnen ist uns sehr wichtig. Ich freue mich, wenn ich gefragt werde: Wie läuft es bei euch? Was machst du? Was beschäftigt dich? Wie wächst es heuer?

Wie soll es in Zukunft in der Landwirtschaft weitergehen? Was sind Ihre Anliegen?

 

Wir wollen keine Förderung, welche eine Geringschätzung der Arbeit von uns Bauern und bei Nicht-Bauern sehr verpönt ist. Wir wollen für unsere Arbeit, unsere Produkte einen ehrlichen Preis, von dem wir leben können. Es wird nach den falschen Kriterien gefördert. Die Großen profitieren. Es kann nicht immer nur Wachstum geben. Statt Fläche soll die Arbeitskraft gefördert werden, so entstehen mehr Arbeitsplätze. Der Klimawandel ist Realität und für uns konkret spürbar. In den letzten 3 Jahren haben wir nur einen Bruchteil des Weizens von früher geerntet. Gleichzeitig fiel der Weizenpreis um ein Drittel!

 

Was wünschen Sie sich von den Konsumentinnen und Konsumenten?

 

Mehr Wertschätzung für die Arbeit von uns Bauern, kauft direkt bei uns ein, kauft biologische Produkte und stellt uns Bauern und Bäuerinnen Fragen, interessiert euch für unsere Arbeit und unsere Arbeitsbedingungen - Wir reden gerne mit euch!

 

Traude Reinwein, Arbeitskreis Entwicklungszusammenarbeit der kfb-Wien

im Gespräch mit Bio-Bäuerin Ursula Lembacher von Sitzendorf an der Schmida

Film: Frauen haben eine wichtige Rolle auf dem Weg zum Guten Leben"

 

Die Frauen aus dem Projekt "AMOIXQUIC" in Guatemala erzählen von gutem Essen das nährt und heilt, eigener Wertschätzung, Gemeinschaft, Unabhängigkeit und einer guten Zukunft.

 

AMOIXQUIC [Amoischkik] ist seit 1997 ein Frauenverein im westlichen Hochland von Guatemala. "Ixquic", der zweite Teil des Namens, geht auf die mythische Maya-Figur zurück, die für Selbstbestimmtheit und Fruchtbarkeit steht.

So setzt sich der Verein vor allem für die ökonomische Ermächtigung von indigenen Frauen sowie die Stärkung ihrer ethnisch-kulturellen und geschlechtsspezifischen Identität ein.

 

Derzeitige Themen sind:

  • Unterstützung beim Anbau eigenständiger, ökologischer Nutzgärten mithilfe von nicht genmanipuliertem Bio-Saatgut sowie dessen Vermehrung.
  • Anbau und Einsatz von heimischen Heilpflanzen
  • Herstellung von Produkten, um eigenständig Geld zu verdienen.
  • Selbst verwaltete Sparvereine.

 

FILM ANSEHEN
Maya-Frauen auf ihrem Weg zum guten Leben. 9 Minuten

 

 

 

 

 

 

 

Film: „Von Visionen und einer Zeitreise ins Jahr 2040“ 

 

"Die Zukunft der Lebensmittelproduktion" - in einem Interview erzählt Biobäuerin Maria Vogt aus Obersdorf von ihrem Engagement für und ihren Visionen von einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

 

Der Film des Arbeitskreises EZA der kfb-Wien wagt darüber hinaus einen Blick in eine  mögliche Zukunft. Wie könnte es im Jahr 2040 aussehen, wenn jetzt die richtigen Wege eingeschlagen werden für eine Zukunft in der „Gutes Essen für Alle“ verwirklicht ist?

 

FILM ANSEHEN

Filmemacherin Silvia Schreyer- Richtarz hat diesen Film mit Unterstützung von Welthaus Wien gedreht. 16 Minuten.
 

 

 

 

 

"Die kfb - BOTIN"

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Termine
Mon., 03. May 2021 18:00
Tamar - ein Frau holt sich ihr Recht
Tue., 11. May 2021 19:00
Frauenliturgie
Mon., 07. June 2021 15:00
Wir legen ein einfaches Labyrinth

PRESSEMELDUNGEN

Die Kirche braucht eine neue Sexualethik
Katholische Frauenbewegung Österreichs kritisiert Verbot der Segnung homosexueller Paare [05.03.2021]

Kath. Frauenbewegung Wien
Stephansplatz 6/2/5/540
1010 Wien

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