Thursday 27. February 2020

Kinder

Stadtpfarrkirche Baden-St. Stephan

Die Stadtpfarrkirche, in ihrem Grundbestand noch älter als die Pfarre, ist geprägt durch Elemente aus allen Stilepochen von der Romanik des 12. Jahrhunderts bis zum 20. Jahrhundert.

Familien

Frauenkirche

Die Frauenkirche, ehemalige Klosterkirche der Augustiner-Eremiten und später Hofkirche der Kaiser bei ihrem Aufenthalt in Baden, ist heute Jugendzentrum des Dekanats Baden.

Liturgie

Pfarre Baden-St. Stephan
Pfarrplatz 7
2500 Baden

heutiger Tag

→ Tageslesungen

aus dem Schott Messbuch

Namenstage , Hl. Markward, Hl. Baldomerus
Gottesdienste

Hl. Messen

St. Stephan
So 9.15h
  10.30h Chormesse
  18.30h
Mi

8.00h

Fr 18.30h
Sa 18.30h
Frauenkirche
So 11.00h
Di 18.30h
Do 16.00h
Sa 9.00h

Beichtgelegenheit

St. Stephan
Fr: 17.45h–18.15h
  Kaplan Dariusz Waligora
Sa: 9.00h–10.00h
  Priester aus dem Dekanat Baden
  17.45h–18.15h
  Pfarrer Clemens Abrahamowicz
Frauenkirche

Di:

17.45h–18.15h

  Kaplan Dariusz Waligora

Do:

15.15h–15.45h

  Kaplan Dariusz Waligora

Seit über 700 Jahren (das Jubiläum feierten wir 2012) ist St. Stephan eine eigenständige Pfarre im Herzen der Kurstadt Baden.
 

In unserem Pfarrgebiet wohnen derzeit ca. 5.000 Katholiken. Geprägt ist die Pfarre aber auch durch die Kuranstalten, aus denen die Kurgäste zahlreich unsere Angebote annehmen.
 

An alle Generationen und verschiedenste Interessen richtet sich das vielfältige Angebot unserer Pfarre. Informieren Sie sich darüber und nehmen Sie persönlich an unserem Pfarrleben teil!

 

Liebe Pfarrgemeinde!

EINE HEILE UND GUTE WAHL TREFFEN

 

Unser Leben setzt sich aus vielfältigen Entscheidungen zusammen. Sie mögen manchmal banal, prosaisch sein, aber ein Teil unseres Lebens machen jene Entscheidungen aus, die bedeutend unsere Zukunft beeinflussen und formen. Berufswahl, Heiratszusage, Ordenseintritt, Wahl der Schule, Wohnungswechsel etc. haben nicht selten eine prägende Auswirkung unseres irdischen Weges und tragen mit sich eine Verantwortung für uns und unsere Nächsten. Nun stellt sich die Frage, wie ich eine wichtige Wahl zwischen mehreren Alternativen treffe. Was kann mir helfen, diese Entscheidungen gut zu treffen? Welche Komponenten sollen dabei überlegt werden?

 

Der große Heilige des 16 Jh. und gleichzeitig der Gründer des Jesuiten Ordens, Hl. Ignatius von Loyola, verfasste nach seiner Bekehrung ein Büchlein mit den geistlichen Exerzitien. Diese bewährte Form der geistlichen Übung begleitete über die Zeiten Scharen von Gläubigen, die eine tiefere Beziehung zum Schöpfer suchten. In seinem Exerzitienbuch gibt Ignatius die Hinweise zu einer Art, wie man eine heile und gute Wahl trifft. Durch die Mitwirkung Gottes ermutigt der geistliche Meister zunächst die Unterscheidung vorzunehmen, welcher Geist in mir wirkt. Ist das der Geist Gottes, oder bloß eigene Einbildung, oder sogar der böse Geist, dessen Folgen Gier, Hochmut, Hab- bzw. Ruhmsucht etc. sind.

 

Der Hl. Ignatius von Loyola fasste sechs Punkte zusammen, wie man Schritt für Schritt zur Entscheidung kommen kann.

 

Im ersten Punkt soll ich mir den GEGENSTAND vorzulegen, über den ich Wahl treffen will (…).

 

Als zweites ist es notwendig, das ZIEL festzuhalten, für das ich geschaffen bin, das ist, Gott unseren Herrn zu loben und meine Seele zu retten; und dabei mich gleichmütig (indiferente) zu verhalten, eine indifferente (d.h. aber nicht gleichgültige) Haltung bewahren, ohne irgendeine ungeordnete Anhänglichkeit, so dass ich nicht mehr geneigt und gestimmt bin, die vorgestellte Sache anzunehmen, als sie zu lassen, und nicht mehr, sie zu lassen, als sie anzunehmen, dass ich mich vielmehr wie im Gleichgewicht der Waage befinde, um dem folgen zu können, von dem ich spüre (sentire), dass es mehr zur Ehre und zum Lob Gottes unseres Herrn und zur Rettung der Seele gereicht.

 

Im dritten Schritt erbitte ich von Gott unserem Herrn, dass Er meinen Willen bewegen wolle und mir das in die Seele legen, was ich in der vorgelegten Sache tun soll, und was mehr zu Seinem Lob und Seiner Verherrlichung gereicht, indem ich gut und getreu mit meinem Verstand überlege und dann SEINEM HEILIGSTEN und WOHLGEFÄLLIGEN WILLEN entsprechend wähle.

 

Im vierten Punkt erwäge ich, indem ich Schlussfolgerung ziehe, wieviel VORTEILE und Fortschritte erwachsen (…); dann umgekehrt ebenso erwäge ich die NACHTEILE und Gefahren.

 

Im vorletzten fünften Schritt schaue ich, nachdem ich auf diese Weise die vorgestellte Sache erwogen und nach allen Seiten hin schlussfolgernd überdacht habe, wohin sich die VERNUNFT je mehr hinneigt; und so muss die ENTSCHEIDUNG über den vorgelegten Gegenstand nach der je stärkeren vernunfthaften Regung, nicht aber nach irgendeiner sinnlichen Regung hin getroffen werden.

 

Und als ultimativer, sechster Punkt empfiehlt der geistliche Meister aus Loyola ins Gebet zu gehen. Ist die Wahl oder Entscheidung getroffen worden, so muss der, welcher sie getroffen hat, mit großem Eifer sich INS GEBET VOR GOTT unserem Herrn begeben und Ihm diese Wahl darbringen, auf dass Seine Göttliche Majestät sie annehmen und bekräftigen wolle, sofern sie zu Ihrem je größeren Dienst und Lobpreis gereicht.

 

Mühseligkeit, Ängste, Trostlosigkeit einerseits, Freude, Ruhe, Ausgeglichenheit bzw. Gleichgewicht im Geiste andererseits sind Konsistenzien, die jene Entscheidung begleiten werden. Sie sollen ins Gebet genommen, aber nicht verdrängt werden. So können wir im großen Vertrauen auf die Erfüllung des heiligsten Willen Gottes zuversichtlich sein, dass der Allmächtige uns nach seinem Ratschluss führen will.

 

Eine gesegnete Winterferienzeit und einen guten, fruchtbaren Beginn der Fastenzeit, der Zeit der Metanoia, der uns gottfähiger machen kann. Gottes Segen!

 

Kaplan Dariusz Waligora

 

(Aus dem Buch: Ignatius von Loyola, Geistliche Übungen, Herder 1967)

 

Herzlich willkommen:

Aschermittwoch

in der Pfarre Baden-St. Stephan

 

Mittwoch, 26. Februar

 

15.00h: Aschenkeuzfeier für Kinder in der Stadtpfarrkirche

 

16.00h: Hl. Messe mit Spendung des Aschenkreuzes in der Frauenkirche

 

18.30h: Abendmesse mit Spendung des Aschenkreuzes in der Stadtpfarrkirche

 

Fest der Versöhnung

mit Osterbeichte

 

Mittwoch, 11. März 2020, 18.30 Uhr

 

in der Stadtpfarrkirche

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Prof. Dr. Raphael Bonelli: Gender – echt oder Wahn?

Gespräch & Vortrag

Dienstag, 17. März 2020

19.00 Uhr

Pfarrheim St. Stephan

 

– Eintritt frei –

Pfarrkanzlei

Öffnungszeiten
Di: 10.00h–12.00h
  16.00h–18.00h
Mi: 10.00h–12.00h
Do: 10.00h–12.00h
Fr: 10.00h–12.00h

 

Kontakt

röm. kath. Pfarre

Baden-St. Stephan

 

Pfarrplatz 7

2500 Baden

 

T +43 (2252) 484 26

 

E-Mail schreiben

Stadtpfarrfriedhof

Öffnungszeiten
Sommer

7.00h bis 19.00h

 

Winter:

7.00h bis Einbruch der Dunkelheit

Parteienverkehr
Mo bis Fr:

10.00h–11.00h und

14.30h–16.00h

 

Kontakt

Stadtpfarrfriedhof

Baden-St. Stephan

 

Friedhofstraße 1

2500 Baden

 

T +43 (2252) 87 9 28

 

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www.stadtpfarrfriedhof-baden.at

→ Wochenblatt

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Termine

Übersicht über die Termine der Pfarre

 

Die Termine der Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche St. Stephan und in der Frauenkirche sind in der linken Spalte zu finden.

Pfarre Baden-St. Stephan
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Pfarrplatz 7
2500 Baden

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