Wednesday 17. July 2019
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab.
Joh. 3,16
Namenstage Hl. Alexius, Hl. Theresia vom hl. Augustinus und Gefährtinnen, Hl. Donata und...

Unser Seelsorger

Pfarrmoderator Wolfgang Polder

2161 Poysbrunn, Kirchengasse 38
Tel.: 02554/85406
Handy: 0664/73880010

E-Mail: pfarre.poysbrunn.falkenstein@aon.at

 

zuständige Pfarrkanzlei

2162 Falkenstein
Tel.: 02554/85406, Handy: Handy: 0664/73880010, Fax: 02554/85677

E-Mail: pfarre.poysbrunn.falkenstein@aon.at

Liebe Pfarrgemeinde!

Ist es nicht so, dass wir manchmal daran zweifeln - offen oder insgeheim - , dass wir für Gott wirklich wichtig sind, dass unser Leben, so wie es abläuft, unser ganzes Handeln, Planen und Denken mit Gott in einer engen Beziehung steht. Wir denken vielleicht, wenn wir unser Leben mit all seinen Unvollkommenheiten ansehen, dass uns Gott sicher anders geschaffen hätte, wenn er gewollt hätte, dass wir heilig werden.
Aber Gott schaut nicht darauf, was ich tue oder wie ich es tue, sondern warum ich es tue. Was ich tue, was die ganze Welt tut, was die ganze Schöpfung tut oder wie sie es tut, bedeutet nichts in den Augen Gottes. Einfach ausgedrückt: Er könnte auf alles, was seine Geschöpfe tun, verzichten, wenn es ihn so gefiele. Denn all ihre Schaffenskraft kommt von ihm und wird von ihm getragen. Er könnte alles, was wir unvollkommen tun, ganz allein vollkommen tun. Und dennoch, er tut es nicht.
Das Werk, das wir vollbringen, und die Art, wie wir es tun, könnte er ersetzen. Was er jedoch nicht ersetzen kann, worauf er abzielt, ist die freie Tat, durch die wir ihm unser Tun weihen, d. h. zu seiner Ehre verrichten.
Gott zwingt den Menschen nicht. Immer steht es in unserer Macht, das Gute oder das Böse zu wählen.
Gott wirkt bei allem mit, was wir tun. Er beginnt, begleitet und vollendet jede Handlung. Und trotzdem bleibt die Handlung stets unsere eigene freie Gabe. Unser Herz bleibt immer unser Eigentum. Wenn wir einmal vor Gott stehen und Rechenschaft über unser Leben ablegen, wird er uns nicht fragen, was oder wie wir etwas getan haben, sondern warum wir es getan haben. Letztlich wird unsere gute Absicht trotz allem Versagen den Ausschlag geben. Folgende Erzählung soll dies verdeutlichen:
Zum heiligen Pfarrer von Ars kam einmal, ganz verzweifelt, eine Frau, deren Mann sich das Leben genommen hatte, indem er sich von der Brücke in den Fluss gestürzt hatte. Auf die ängstliche Frage der Frau, ob er nunmehr auf ewig verloren sei, versicherte ihr der Pfarrer von Ars, dass für die Gnade Gottes die Zeit vom Absprung bis zum Untertauchen im Fluss genügt hat, ihn zu retten. Auf den Einwand der Frau, dass ihr Mann fast nie in der Kirche gewesen wäre und sie ihm niemals beten gesehen hätte, antwortete der Pfarrer von Ars: „Erinnern sie sich daran, dass ihr Mann an jedem ersten Mai eine Rose gepflückt und zu ihnen gesagt hat: Bitte bringe diese Rose zur Mutter Gottes. Es ist eine kleine Aufmerksamkeit von mir!
Die Mutter Gottes hat sich bei ihm revanchiert. Während er von der Brücke ins Wasser gefallen ist, hat sie ihm von Gott die Bekehrung erbeten.“

Keine Finsternis in unserem Leben kann es verhindern, auch darin Gott zu gefallen, wenn wir es nur wollen. Denn ehrlich wünschen, Gott zu gefallen, heißt schon, ihm gefallen.

Gottes Segen wünscht ihnen ihr
Pfarrmoderator Wolfgang Polder

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