Montag 6. April 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
  •  
  • Nachrichten & Magazin
  •  
  • Service & Hilfe
  •  
  • Menschen & Organisation
  •  

Hauptmenü ein-/ausblenden
24.03.2016 · Antworten

Antworten: Kreuzigung heute

Es war die grausamste Todesstrafe, die es im Altertum gab, und die Römer machten reichlich davon Gebrauch. Jesus ist zweifellos der berühmteste Gekreuzigte. Weil er von Christen in aller Welt verehrt wird, ist das Kreuz zum Kennzeichen der Christen geworden. Heute wird es wieder zum Zeichen der Christenverfolgung, unterstreicht Kardinal Christoph Schönborn.

„Antworten“ von Kardinal Christoph Schönborn, Freitag, 25. März 2016.

Heute ist Karfreitag. Todestag Jesu. Gestorben gegen 15 Uhr, am Freitag des Osterfestes im Jahre 30. Todesursache: Kreuzigung. Das geschah vor 1986 Jahren. Und heute geschieht es wieder. Die Dschihadisten, die IS-Leute kreuzigen ihre Opfer. Und scheuen sich nicht, Fotos und Videos davon ins Netz zu stellen. Ihre Opfer sind Christen, aber auch Menschen anderer Religionen, selbst Muslime. Wer hätte gedacht, dass im 21. Jahrhundert wieder gekreuzigt wird!

 

Es war die grausamste Todesstrafe, die es im Altertum gab, und die Römer machten reichlich davon Gebrauch. Jesus ist zweifellos der berühmteste Gekreuzigte. Weil er von Christen in aller Welt verehrt wird, ist das Kreuz zum Kennzeichen der Christen geworden. Heute wird es wieder zum Zeichen der Christenverfolgung.

 

Warum wird ständig an dieses schreckliche Folterwerkzeug erinnert? In Schulen und Spitälern, auf Kirchtürmen und Bergspitzen. In unserem Land stößt man überall auf das Kreuz. Immer wieder kommt die Diskussion auf, ob Kreuze nicht aus dem öffentlichen Raum entfernt gehören. Soll die Öffentlichkeit wirklich religionslos sein?

 

Mich hat die Antwort einer Muslimin in einer Fernsehdiskussion beeindruckt. Auf die Frage, ob sie die vielen Kreuze in unserem Land nicht stören, meinte sie, sie sei froh in einem Land zu leben, in dem Menschen an Gott glauben. Dem kann ich nur zustimmen. Das Kreuz erinnert daran, dass Jesus lieber Gewalt erlitten hat, als zur Gewalt aufzurufen. Das Kreuz ist das Zeichen der Versöhnung. Es hilft, an die vielen Opfer von Krieg und Terror zu denken, ganz besonders heute, am Karfreitag.

erstellt von: Kardinal Christoph Schönborn
zurück
Weitere Informationen:

Kardinal Schönborn

Mehr über Kardinal Christoph Schönborn


 

Ostern - Jesus ist auferstanden!

Ostern - Jesus ist auferstanden!

Nachrichten
zurück
Weitere Artikel zum Thema
Lent season - bread and water

Familienfasttag

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 27.2.2026

Fastenzeit

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 20.2.2026

Dresden 13. Februar 1945

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 13.2.2026

Kältekrieg

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 6.2.2026

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Bischofsweihe

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 23.1.2026

Gemeinsam sicher

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 16.1.2026

Eiskalt

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 9.1.2026

Stephansdom in der Weihnachtszeit

Ein Neujahrswunsch

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 31.12. 2025

Parasozial

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 21.11. 2025

Halloween

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 31.10. 2025

Erzbischof Josef

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 24.10. 2025

Muss Armut sein?

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 17.10. 2025

Zettel mit den Worten 'Die Macht der Worte'

Die Macht der Worte

"Antworten" von Kardinal Christoph Schönborn, aus der Zeitung HEUTE, am Freitag, 25. September 2025.

Kranker Mann mit vielen Medikamenten.

Wie sterben?

"Antworten" von Kardinal Christoph Schönborn, aus der Zeitung HEUTE, am Freitag, 19. September 2025.

Überfluss und Mangel

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 12.9. 2025.

Schule und Reli

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 29. August 2025

Religion und Gewalt

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 22. August 2025

Maria Himmelfahrt

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 15. August 2025

Büste des Hl. Dominikus /San Domenico, Bologna

Dominikus

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 8. August 2025

nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
Nachrichten &
Magazin
Service &
Hilfe
Menschen &
Organisation

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen