Thursday 29. September 2016

Einen guten Start ins neue Schul- und Arbeitsjahr!

Die Stabsstelle Prävention in Ihrer Pfarre!

 

Sollten Sie einen Präventionsabend in Ihrer Pfarre wünschen, melden Sie sich bei uns!

 

Wir sind auch auf Facebook zu finden!

Gerne könne Sie bei uns ein Basispaket an Präventionsmaterialien bestellen:

 

Telefonisch, per Mail oder während den Öffnungszeiten im Stabsstellen-Büro→

 

Stopline -Die Meldestelle, die (auch anonym und unbürokratisch) kontaktiert werden kann, wenn man im Internet auf Seiten mit kinderpornographischen und nationalsozialistischen Inhalt trifft-

Zum Tätigkeitsbericht von 2015

Prävention geht alle an!

 

Neben dem Aneignen von Wissen zum Thema Gewalt und Missbrauch gilt es eine Kultur des Hinsehens und der Zivilcourage zu entwickeln!

Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz
Stephansplatz 6/5/515
1010 Wien
T +43 (1) 515 52-3879
M +43 (664) 515 52 43

 

Unsere Erreichbarkeiten 

Dienstag bis Donnerstag 9-13 Uhr

    Tel.: 0664-51552-43

 

Zur Broschüre 

„Flüchtlingskinder haben Rechte!“

(in mehreren Sprachen downloadbar)

Chronik
Podiumsgespräch "Schuld sind immer die Anderen, oder...
Chronik
16 Tage gegen Gewalt
Chronik
70 Jahre Katholische Frauenbewegung in Wien!
Chronik
Abschlussveranstaltung der Präventionsstelle der EDW
Chronik
„5 Jahre Rahmenordnung „Die Wahrheit wird euch frei ...

 

 

Checkliste für Mindeststandards gegen sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften

Rahmenordnung "Die Wahrheit wird euch frei machen"

2. überarbeitete und ergänzte Ausgabe (2016)

What we really really want

Die United Nations Organisation hat 17 große Ziele die Welt nachhaltig zu verändern, darunter fällt auch die Geschlechtergerechtigkeit.
Mittels der Kampagne "Project Everyone" werden diese Ziele auf kreative Art und Weise bekannt gemacht.
Unter dem Hashtag ‪#‎WhatIReallyReallyWant‬ wird nun speziell auf das Thema Frauen- und Mädchenrechte, gleiche Chance auf Bildung und Arbeit und gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht.
Frauen und Mädchen sind weltweit dazu au...fgefordert unter dem Hasthag Ihre Wünsche und Forderungen an Gesellschaft und Politik zu teilen, um die gesetzten Ziele der UN verwirklichen zu können.
Im September sollen alle gesammelten Forderungen bei der UN-Generalversammlung präsentiert werden.

Jahresabschlussfeier der Präventionsbeauftragten in der EDW

3. Juni 2016

 

Hier gibt es einige Impressionen des Abends

 

 

"Schuld sind immer die Anderen, oder wie ich lernte Gewalt&Diskriminierungen wahrzunehmen"

 


 

Podiumsgespräch von 19 bis 21 Uhr im AAI

Das Thema Gewalt regt auf – dies wurde an den Gewalttaten an Frauen in Köln in der Silvesternacht 2015 sehr deutlich. Auch deutlich wurde, dass diese Gewalt sofort kulturalisiert wurde. Nicht Männer sind übergriffig geworden, sondern Männer einer bestimmten Kultur. …

 

Ein spannender Abend erwartet Sie mit

  • Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Andrea Lehner-Hartmann
    (Professorin am Institut für  Praktische Theologie an der Universität Wien)
  • Mag.a Mari Steindl (Kultur- und Sozialanthropologin)
  • Mag.a Raina Ruschmann (Projektleiterin Samara, Verein zur Prävention (sexualisierter) Gewalt)

 

"Einmal zum Herd und zurück"

Das Forumtheater gab uns an dem Abend die Möglichkeit, uns mit dem Thema „Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz“ auseinanderzusetzen.

Die Theatergruppe spielte eine Szene, in der die 17jährige Sibylle ihrer Mutter, Tante und Oma erzählt, vom Chef sexuell belästigt zu werden. Die Mutter und Tante glauben ihr nicht und halten ihr vor, ihren Arbeitsplatz mit einer solchen Lüge zu gefährden.

In einem zweiten Spieldurchgang erhielten die Zuschauer/innen die Möglichkeit, die Rollen der Oma und der Betroffenen zu übernehmen und neue Handlungsstrategien auszuprobieren. Diese Möglichkeit wurde auch von mehreren Zuschauerinnen ergriffen: Die Oma als eine sehr dynamisch, zupackende und IT-informierte Oma zu spielen – wie wirkt sich das auf die anderen Mitspielerinnen aus? Welche Form der Ausgestaltung einer Rolle ist für die betroffene Sibylle hilfreich? Eine ermutigende, stärkende Oma!

Trotz des schwierigen Themas wurden die einzelnen Rollen auch so gestaltet, dass es immer wieder auch etwas zu lachen gab.

 

Herzlichen Dank an das Team vom SOG-Theater, allen Zuschauer/innen und den vielen Kooperationspartner/innen, denen „Gewaltfrei leben“ ein großes Anliegen ist: kfb, Stabsstelle Prävention, AAI, KAB, St. Nikolaus-Tagesheimstiftung, KJ, Forum Zeit und Glaube, Anima, Telefonseelsorge.

 

Impressionen des Abends: bitte auf die Einladung klicken!

"Gewaltfrei Leben" in katholischen Medien

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

KAMPAGNE ZUR VERHINDERUNG VON GEWALT AN FRAUEN UND KINDERN

Jede fünfte in Österreich lebende Frau ist körperlicher und / oder sexueller Gewalt ausgesetzt.  GewaltFREI LEBEN steht für die Umsetzung zahlreicher Projekte und Aktivitäten, die Sensibilisierung, Prävention und Aufzeigen von Unterstützungsmöglichkeiten zum Ziel haben, um Gewalt an Frauen und Kindern wirksam verhindern zu können.

Im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt“, die jährlich vom 25.11. (Tag der Gewalt an Frauen) bis zum 10.12. (Tag der Menschenrechte)  begangen werden, möchten wir heuer in den kirchlichen Medien auf das Thema „Gewalt an Frauen und Kindern“ aufmerksam machen.

Wir – die Stabsstelle Prävention und die Kath. Frauenbewegung Wien – sammeln Statements von bekannten kirchlichen Persönlichkeiten zum Thema „Gewaltfrei leben heißt für mich …“

Mehr Informationen zum Thema unter www.gewaltfreileben.at;

Frauenhelpline: 0800 222 555

 

Gewaltfrei Leben heißt für mich…

 

  …Ich denke dabei zuerst an die Opfer von Gewalt: besonders jene, die  Opfer von Menschenhandel geworden sind und mitten unter uns leben. Ihr Leid rüttelt uns auf. Wir können ihnen helfen, indem wir Organisationen gegen die Ausbeutung von Frauen unterstützen, wie etwa SOLWODI.  Im Alltag erleben Seelsorger und Seelsorgerinnen, dass sich Betroffene von Gewalt ihnen anvertrauen. Hier ist ein empathisches Zuhören eine erste große Hilfe und Unterstützung, ein zweiter auf dem Weg der Gewaltfreiheit ist,  mit ihnen dann zu überlegen, wie ihnen konkret geholfen werden kann.

 

(Kardinal Christoph Schönborn)

  …leben in gegenseitiger Achtung und Akzeptanz voreinander und aktiv die spirituellen Werte von Freundschaft und uneigennützigen Diensten im Leben einzusetzen und diese mit den Mitmenschen zu teilen.

 

(Rupert Stadler, Bischofsvikar für das Vikariat Unter dem Wienerwald)

  …auf aggressive und übergriffige Kommunikation höflich zu antworten. Ich bemühe mich darum, nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen.

 

(Stephan Turnovszky, Weihbischof der Erzdiözese Wien)

  …die Haltung einnehmen und leben: „Was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“ So begegne ich den anderen mit Respekt, Hochachtung und Liebe.

 

(Willibald Steiner, Dechant von Haugsdorf)

  …immer wieder meine Worte, meine Handlungen und mein Verhalten zu reflektieren, ob sie grenzachtend und wertschätzend sind. Mir auch Rückmeldung von anderen geben lassen und anderen kollegiales Feedback geben und mich auch entschuldigen, wenn ich verletzend oder übergriffig war.

 

(Martina Greiner-Lebenbauer, Leiterin der Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz der Erzdiözese Wien)

  …dass Frauen ihr Leben ohne Gewalt und ohne Angst vor Gewalt leben können.Ich denke dabei an die Frauen in Österreich, die von Gewalt betroffen sind, aber auch an die Frauen weltweit, besonders in den Projektländern unserer Aktion Familienfasttag, in welchen der Machismo noch weit verbreitet ist. Meine Gedanken sind auch bei den Frauen, die nach Österreich geflüchtet sind und auf der Flucht besonderen Gefahren ausgesetzt gewesen sind.

 

(Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs)

  …RESPEKT – Die Würde meines Gegenüber achten, egal ob Kind – Frau oder Mann!Im Nächsten Christus sehen -  Gott begegnen, eine solche Begegnung müsste frei machen, frei von Gewalt.Aber beginnen müssen wir schon mit dem „Abrüsten“ an Verbal-Aggressivität, unser Gespräch soll einladend und nicht bestimmend sein.

 

(Walter Rijs, Präsident der Katholischen Aktion Wien)

 
  •  Grenzen, Nein und Stopp akzeptieren können 
  • sensibel sein für die Bedürfnisse meiner Mitmenschen und die eigenen Bedürfnisse äußern
  • auf die Sprache achten
  • dem Anderen Entwicklungsmöglichkeiten geben
  • beobachten statt beurteilen                                                 (Andrea Pinz, Leiterin des Erzbischöfliches Amt für Unterricht und Erziehung)

     

   …täglich aktiv Gewaltlosigkeit einzuüben. Dazu gehört ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit allen, besonders mit Schwächeren, aus der Erkenntnis heraus, dass sie Gottes Ebenbild sind und die gleiche Würde haben wie ich. Und noch was: Abhängigkeitsverhältnisse dürfen nie missbraucht werden, schon gar nicht Frauen und Kindern gegenüber!

 

(P. Franz Helm SVD, Generalsekretär der Österreichischen Superiorenkonferenz)

  … Angstfrei leben. Und ohne Angst in allen Lebenssituationen frei entscheiden zu können. Es ist die Aufgabe aller, gemeinsam darauf zu achten, dass alle Frauen und Kinder im 21. Jahrhundert in dieser Freiheit leben können.

 

(Walter Elmar, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung)

  …sich auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen.

 

(Judith Faber, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Wien)

  …in der Kommunikation mit allen Menschen achtsam auf das zu sein, was sie wirklich sagen wollen.

 

(Judith Werner, Ministrantenseelsorge)

  …frei sein in dem Wissen, dass Grenzen respektiert werden.

 

(Theresa Aumann, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Wien)

  …achtsam die Bedürfnisse meiner Umwelt und meiner Mitmenschen wahrzunehmen.

 

(Michael Scharf, Jugendseelsorger für die Diözese Wien und das Vikariat Wien-Stadt)

  … wenn Ärger und Aggression entstehen, mir die Frage stellen, was will ich eigentlich und was will ich nicht.…Kritik und Ärger aussprechen, aber vorher ausloten, wie kann ich Kritik selber annehmen.Gewalt – da liegen Macht und Ohnmacht oft nahe beisammen!

 

(Thomas Ertl, Ausbildungsleiter akademischer PastoralassistentInnen der Erzdiözese Wien)

  …die Meinung der anderen neben meiner als gleichwertig stehen zu lassen.

 

(Barbara Müller, Katholische Aktion – Vikariatsvorsitzende Nord)

  Leben nicht nur ohne Angst – sondern frei, selbstständig, selbstbestimmt- liebevoll und glücklich.

 

(Martina Saygili, Diplomsozialarbeiterin beim Verein Limes)

 

 … sich der eigenen Kraft bewusst zu sein und dosiert mit ihr umgehen.
… Seelenhygiene zu betreiben, damit die eigenen Seelenanteile immer wieder in Balance treten können.
… in der Predigt danach trachten, sich der eigenen Vor-Urteile und Stereotype bewusst zu sein, mit denen ich die „Welt“ einteile.
… in der Predigt mit Menschen so umzugehen, wie ich im Alltag will, dass mit mir umgegangen wird: zumindest respektvoll.
… andere darauf hinzuweisen, wenn sie Grenzen überschreiten. Bei manchen Menschen braucht dieser Hinweis eine gewisse „Lautstärke“.

 

 

(Ewald Huscava, Domprediger, Personalentwicklung der Erzdiözese Wien)

   

GEWALTFREI LEBEN heißt für mich…   – Anonyme Rückmeldungen von Mitarbeiter/innen der Erzdiözese

…wahrgenommen zu werden

…geliebt zu werden, so wie ich bin

…, dass ein „schlechtes“ Verhalten nicht dem Charakter/Seele der Kinder entspricht

…angehört zu werden

…„auf Augenhöhe“ miteinander leben

…miteinander reden

…Konflikte auszutragen und zu beenden /darüber reden

…gemeinsam Lösungen finden

…gegenseitiger Respekt

…keine Angst zu haben

…frei nach meinem Willen handeln können

…angstfrei in einem sicheren Umfeld zu leben

 

 

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Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz
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