Friday 27. May 2016

 

Wir sind auch auf Facebook zu finden!

Die Stabsstelle Prävention in Ihrer Pfarre!

 

Sollten Sie einen Präventionsabend in Ihrer Pfarre wünschen, melden Sie sich bei uns!

Prävention geht alle an!

 

Neben dem Aneignen von Wissen zum Thema Gewalt und Missbrauch gilt es eine Kultur des Hinsehens und der Zivilcourage zu entwickeln!

Gerne könne Sie bei uns ein Basispaket an Präventionsmaterialien bestellen:

 

Telefonisch, per Mail oder während den Öffnungszeiten im Stabsstellen-Büro→

 

 

Mehr als 51 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht.

Viele ÖstereicherInnen zeigen sich mit den schutzsuchenden Männern, Frauen und Kindern solidarisch und möchten helfen.

Hier gibt es wichtige Hinweise von der Caritas wie wir alle konkret helfen können!

Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention Kinder- und Jugendschutz
Stephansplatz 6/6/618
1010 Wien
T +43 (1) 515 52-3879 (0664/515 52 43)

 

Unsere Erreichbarkeiten 

Dienstag bis Donnerstag 9-13 Uhr

    Tel.: 0664-51552-43

Zur Broschüre 

„Flüchtlingskinder haben Rechte!“

(in mehreren Sprachen downloadbar)

Chronik
Podiumsgespräch "Schuld sind immer die Anderen, oder...
Chronik
16 Tage gegen Gewalt
Chronik
70 Jahre Katholische Frauenbewegung in Wien!
Chronik
Abschlussveranstaltung der Präventionsstelle der EDW
Chronik
„5 Jahre Rahmenordnung „Die Wahrheit wird euch frei ...

 

 

Checkliste für Mindeststandards gegen sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften

"Schuld sind immer die Anderen, oder wie ich lernte Gewalt&Diskriminierungen wahrzunehmen"

 


 

Podiumsgespräch von 19 bis 21 Uhr im AAI

Das Thema Gewalt regt auf – dies wurde an den Gewalttaten an Frauen in Köln in der Silvesternacht 2015 sehr deutlich. Auch deutlich wurde, dass diese Gewalt sofort kulturalisiert wurde. Nicht Männer sind übergriffig geworden, sondern Männer einer bestimmten Kultur. …

 

Ein spannender Abend erwartet Sie mit

  • Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Andrea Lehner-Hartmann
    (Professorin am Institut für  Praktische Theologie an der Universität Wien)
  • Mag.a Mari Steindl (Kultur- und Sozialanthropologin)
  • Mag.a Raina Ruschmann (Projektleiterin Samara, Verein zur Prävention (sexualisierter) Gewalt)

 

"Einmal zum Herd und zurück"

Das Forumtheater gab uns an dem Abend die Möglichkeit, uns mit dem Thema „Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz“ auseinanderzusetzen.

Die Theatergruppe spielte eine Szene, in der die 17jährige Sibylle ihrer Mutter, Tante und Oma erzählt, vom Chef sexuell belästigt zu werden. Die Mutter und Tante glauben ihr nicht und halten ihr vor, ihren Arbeitsplatz mit einer solchen Lüge zu gefährden.

In einem zweiten Spieldurchgang erhielten die Zuschauer/innen die Möglichkeit, die Rollen der Oma und der Betroffenen zu übernehmen und neue Handlungsstrategien auszuprobieren. Diese Möglichkeit wurde auch von mehreren Zuschauerinnen ergriffen: Die Oma als eine sehr dynamisch, zupackende und IT-informierte Oma zu spielen – wie wirkt sich das auf die anderen Mitspielerinnen aus? Welche Form der Ausgestaltung einer Rolle ist für die betroffene Sibylle hilfreich? Eine ermutigende, stärkende Oma!

Trotz des schwierigen Themas wurden die einzelnen Rollen auch so gestaltet, dass es immer wieder auch etwas zu lachen gab.

 

Herzlichen Dank an das Team vom SOG-Theater, allen Zuschauer/innen und den vielen Kooperationspartner/innen, denen „Gewaltfrei leben“ ein großes Anliegen ist: kfb, Stabsstelle Prävention, AAI, KAB, St. Nikolaus-Tagesheimstiftung, KJ, Forum Zeit und Glaube, Anima, Telefonseelsorge.

 

Impressionen des Abends: bitte auf die Einladung klicken!

"Gewaltfrei Leben" in katholischen Medien

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

KAMPAGNE ZUR VERHINDERUNG VON GEWALT AN FRAUEN UND KINDERN

Jede fünfte in Österreich lebende Frau ist körperlicher und / oder sexueller Gewalt ausgesetzt.  GewaltFREI LEBEN steht für die Umsetzung zahlreicher Projekte und Aktivitäten, die Sensibilisierung, Prävention und Aufzeigen von Unterstützungsmöglichkeiten zum Ziel haben, um Gewalt an Frauen und Kindern wirksam verhindern zu können.

Im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt“, die jährlich vom 25.11. (Tag der Gewalt an Frauen) bis zum 10.12. (Tag der Menschenrechte)  begangen werden, möchten wir heuer in den kirchlichen Medien auf das Thema „Gewalt an Frauen und Kindern“ aufmerksam machen.

Wir – die Stabsstelle Prävention und die Kath. Frauenbewegung Wien – sammeln Statements von bekannten kirchlichen Persönlichkeiten zum Thema „Gewaltfrei leben heißt für mich …“

Mehr Informationen zum Thema unter www.gewaltfreileben.at;

Frauenhelpline: 0800 222 555

 

Gewaltfrei Leben heißt für mich…

 

  …Ich denke dabei zuerst an die Opfer von Gewalt: besonders jene, die  Opfer von Menschenhandel geworden sind und mitten unter uns leben. Ihr Leid rüttelt uns auf. Wir können ihnen helfen, indem wir Organisationen gegen die Ausbeutung von Frauen unterstützen, wie etwa SOLWODI.  Im Alltag erleben Seelsorger und Seelsorgerinnen, dass sich Betroffene von Gewalt ihnen anvertrauen. Hier ist ein empathisches Zuhören eine erste große Hilfe und Unterstützung, ein zweiter auf dem Weg der Gewaltfreiheit ist,  mit ihnen dann zu überlegen, wie ihnen konkret geholfen werden kann.

 

(Kardinal Christoph Schönborn)

  …leben in gegenseitiger Achtung und Akzeptanz voreinander und aktiv die spirituellen Werte von Freundschaft und uneigennützigen Diensten im Leben einzusetzen und diese mit den Mitmenschen zu teilen.

 

(Rupert Stadler, Bischofsvikar für das Vikariat Unter dem Wienerwald)

  …auf aggressive und übergriffige Kommunikation höflich zu antworten. Ich bemühe mich darum, nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen.

 

(Stephan Turnovszky, Weihbischof der Erzdiözese Wien)

  …die Haltung einnehmen und leben: „Was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“ So begegne ich den anderen mit Respekt, Hochachtung und Liebe.

 

(Willibald Steiner, Dechant von Haugsdorf)

  …immer wieder meine Worte, meine Handlungen und mein Verhalten zu reflektieren, ob sie grenzachtend und wertschätzend sind. Mir auch Rückmeldung von anderen geben lassen und anderen kollegiales Feedback geben und mich auch entschuldigen, wenn ich verletzend oder übergriffig war.

 

(Martina Greiner-Lebenbauer, Leiterin der Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz der Erzdiözese Wien)

  …dass Frauen ihr Leben ohne Gewalt und ohne Angst vor Gewalt leben können.Ich denke dabei an die Frauen in Österreich, die von Gewalt betroffen sind, aber auch an die Frauen weltweit, besonders in den Projektländern unserer Aktion Familienfasttag, in welchen der Machismo noch weit verbreitet ist. Meine Gedanken sind auch bei den Frauen, die nach Österreich geflüchtet sind und auf der Flucht besonderen Gefahren ausgesetzt gewesen sind.

 

(Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs)

  …RESPEKT – Die Würde meines Gegenüber achten, egal ob Kind – Frau oder Mann!Im Nächsten Christus sehen -  Gott begegnen, eine solche Begegnung müsste frei machen, frei von Gewalt.Aber beginnen müssen wir schon mit dem „Abrüsten“ an Verbal-Aggressivität, unser Gespräch soll einladend und nicht bestimmend sein.

 

(Walter Rijs, Präsident der Katholischen Aktion Wien)

 
  •  Grenzen, Nein und Stopp akzeptieren können 
  • sensibel sein für die Bedürfnisse meiner Mitmenschen und die eigenen Bedürfnisse äußern
  • auf die Sprache achten
  • dem Anderen Entwicklungsmöglichkeiten geben
  • beobachten statt beurteilen                                                 (Andrea Pinz, Leiterin des Erzbischöfliches Amt für Unterricht und Erziehung)

     

   …täglich aktiv Gewaltlosigkeit einzuüben. Dazu gehört ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit allen, besonders mit Schwächeren, aus der Erkenntnis heraus, dass sie Gottes Ebenbild sind und die gleiche Würde haben wie ich. Und noch was: Abhängigkeitsverhältnisse dürfen nie missbraucht werden, schon gar nicht Frauen und Kindern gegenüber!

 

(P. Franz Helm SVD, Generalsekretär der Österreichischen Superiorenkonferenz)

  … Angstfrei leben. Und ohne Angst in allen Lebenssituationen frei entscheiden zu können. Es ist die Aufgabe aller, gemeinsam darauf zu achten, dass alle Frauen und Kinder im 21. Jahrhundert in dieser Freiheit leben können.

 

(Walter Elmar, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung)

  …sich auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen.

 

(Judith Faber, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Wien)

  …in der Kommunikation mit allen Menschen achtsam auf das zu sein, was sie wirklich sagen wollen.

 

(Judith Werner, Ministrantenseelsorge)

  …frei sein in dem Wissen, dass Grenzen respektiert werden.

 

(Theresa Aumann, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Wien)

  …achtsam die Bedürfnisse meiner Umwelt und meiner Mitmenschen wahrzunehmen.

 

(Michael Scharf, Jugendseelsorger für die Diözese Wien und das Vikariat Wien-Stadt)

  … wenn Ärger und Aggression entstehen, mir die Frage stellen, was will ich eigentlich und was will ich nicht.…Kritik und Ärger aussprechen, aber vorher ausloten, wie kann ich Kritik selber annehmen.Gewalt – da liegen Macht und Ohnmacht oft nahe beisammen!

 

(Thomas Ertl, Ausbildungsleiter akademischer PastoralassistentInnen der Erzdiözese Wien)

  …die Meinung der anderen neben meiner als gleichwertig stehen zu lassen.

 

(Barbara Müller, Katholische Aktion – Vikariatsvorsitzende Nord)

  Leben nicht nur ohne Angst – sondern frei, selbstständig, selbstbestimmt- liebevoll und glücklich.

 

(Martina Saygili, Diplomsozialarbeiterin beim Verein Limes)

 

 … sich der eigenen Kraft bewusst zu sein und dosiert mit ihr umgehen.
… Seelenhygiene zu betreiben, damit die eigenen Seelenanteile immer wieder in Balance treten können.
… in der Predigt danach trachten, sich der eigenen Vor-Urteile und Stereotype bewusst zu sein, mit denen ich die „Welt“ einteile.
… in der Predigt mit Menschen so umzugehen, wie ich im Alltag will, dass mit mir umgegangen wird: zumindest respektvoll.
… andere darauf hinzuweisen, wenn sie Grenzen überschreiten. Bei manchen Menschen braucht dieser Hinweis eine gewisse „Lautstärke“.

 

 

(Ewald Huscava, Domprediger, Personalentwicklung der Erzdiözese Wien)

   

GEWALTFREI LEBEN heißt für mich…   – Anonyme Rückmeldungen von Mitarbeiter/innen der Erzdiözese

…wahrgenommen zu werden

…geliebt zu werden, so wie ich bin

…, dass ein „schlechtes“ Verhalten nicht dem Charakter/Seele der Kinder entspricht

…angehört zu werden

…„auf Augenhöhe“ miteinander leben

…miteinander reden

…Konflikte auszutragen und zu beenden /darüber reden

…gemeinsam Lösungen finden

…gegenseitiger Respekt

…keine Angst zu haben

…frei nach meinem Willen handeln können

…angstfrei in einem sicheren Umfeld zu leben

 

 

Europakonferenz "Eine Krise-verschiedene Anworten"

zur europäischen Vernetzung katholischer Präventionsarbeit

Willkommen auf der Homepage der Präventionsstelle der Erzdiözese Wien

 

-) Die Stabsstelle leistet Präventionsarbeit durch

  • Sensibilisierung für die Themen: Nähe und Distanz, verantwortungsvoller Umgang mit Macht, Gewalt und sexueller Missbrauch
  • Professionalisierung der mit jungen Menschen und/oder mit in seelischer Not befindlichen Menschen arbeitenden MitarbeiterInnen
  • Information und Beratung aller MitarbeiterInnen

 

-) Präventionsarbeit beinhaltet

  • Wahrnehmen der eigenen Gefühle und ihnen trauen
  • Hinschauen auf Situationen, die ein komisches Gefühl auslösen und sie besprechen
  • Möglichkeit eines Missbrauchs in Betracht ziehen
  • Vermittlung von Wissenswertem im Bereich Verhinderung von (sexueller) Gewalt
  • Informationen, wer mir helfen kann
  • Eigene Klischees und Vorurteile hinterfragen
  • Professionalisierung in der Arbeit

 

 

 Das war unsere Abschlussveranstaltung 2015

 Wir bedanken uns bei allen engagierten Präventionsbeauftragten der Erzdiözese Wien

 

 

Das jährliche Abschlussfest der Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz der Erzdiözese Wien, wurde von Generalvikar Dr. Nikolaus Krasa eröffnet. In seiner Rede bedankte er sich bei den Präventionsbeauftragten der Erzdiözese Wien für ihre Arbeit in den Pfarren: „Präventionsarbeit ist im Grunde nicht messbar. Wir wissen nicht, ob und wieviel wir mit unserer Arbeit verhindern. Aber ohne Präventionsarbeit würde sicher noch viel mehr passieren!“ In der Erzdiözese Wien gibt es 320 Präventionsbeauftragte. Ihre Aufgabe ist es, das Thema „Prävention“ in der Pfarre wach zu halten, als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen und zu wissen, was im Verdachtsfall zu tun ist. Sie unterstützen mit ihrer Aufgaben den Pfarrer in seiner Letztverantwortung. Im Jahresrückblick der Stabsstelle wurde deutlich, dass der Anteil an Beratungen von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen ein Schwerpunkt der Stabsstelle war. In den Beratungen „Was tun bei einem Verdacht?“ wurde auch die Sorge deutlich, als „Nestbeschmutzer/in“ oder „Mobber/in“ von der Gemeinde beschimpft zu werden. „Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Menschen einen Verdacht melden können, ohne Angst vor Beschimpfung oder Isolierung haben zu müssen?“ – dieser Frage wird im nächsten Arbeitsjahr verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Der Referent der Kinder- und Jugendanwaltschaft der Stadt Wien Kiju (www.kja.at), Mag. Peter Wanke; und Mag. Jonni Brem von der Männerberatung (www.maenner.at) informierten über ihre Arbeit. Das große Arbeitsfeld und die einzelnen Schwerpunkte der Kinder- und Jugendanwaltschaft sind beeindruckend. Die Einrichtung gibt es seit Österreich die Kinderrechte 1992 ratifiziert hat und sie versteht sich daher in ihrer Arbeit auch als Sprachrohr für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen. Es sind vor allem Bezugspersonen von Kindern und oft auch Jugendliche selber, die sich in Krisen- und Problemsituationen an die Kiju wenden. Mag. Brem erzählte auf sehr beeindruckende und unterhaltsame Weise, dass sich Sexualstraftäter nur in einem Punkt vom sogenannten „normalen“ Mann unterscheiden: Sie üben sexuelle Gewalt aus. Welche Typen von Sexualstraftätern es gibt und welche Stufen ein Mann durchläuft, bis er Täter wird, waren wichtige fachliche Impulse für Präventionsbeauftragten. Die Kooperation der Männerberatung mit der Stabsstelle „Red ma drüber“ ist ein wichtiger Beitrag um besonders pädosexuell veranlagte Männer, die aber noch keine Übergriffe an Kindern gesetzt haben, zu beraten und unterstützen, um nicht Täter zu werden.

Eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Führung durch den Domschatz bildete den Abschluss des Abends.


 

 

 

EINDRÜCKE DER LANGEN NACHT DER KIRCHEN 2015

 

 

 


 

 

 

Die Stellungnahme zum Sexualerziehungs-Erlass von der Leiterin der Stabsstelle, Martina Greiner-Lebenbauer

 

 


 

 

 „5 Jahre Rahmenordnung „Die Wahrheit wird euch frei machen“

 

Dieses Jubiläum wurde in Salzburg von den LeiterInnen der Ombudsstellen und Präventionsstellen der Diözesen bei einem gemeinsamen Treffen begangen. Die Ombudsstellen sind die Beratungsstellen für alle Betroffenen von (sexualisierter) Gewalt in kirchlichen Einrichtungen oder durch kirchliche MitarbeiterInnen. Bei den Ombudsstellen sind laut Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz auch alle Verdachtsfälle von (sexualisierter) Gewalt zu melden. Die Präventionsstellen haben vor allem Weiterbildung, Beratung und Sensibilisierung aller MitarbeiterInnen zur Aufgabe. Die Aufgaben und das Zusammenwirken beider Einrichtungen wurden anhand konkreter Fallgeschichten in Kleingruppen thematisiert. Ebenso wurden für die jeweiligen Fallgeschichten Handlungsempfehlungen ausgesprochen. In zwei Diözesen Österreichs gibt es zwar eine Ombudsstelle, aber noch keine Präventionsstelle. Die Diskussion im Plenum zeigte deutlich, dass die Zusammenarbeit beider Stellen notwendig für den Schutz vor Übergriffen und Gewalt in unserer Kirche ist. Die Zusammenarbeit wird als gegenseitige Unterstützung, Entlastung und Bereicherung erlebt. „Das Treffen hier in Salzburg war ein Schritt, um aus den bisherigen Erfahrungen gemeinsam zu lernen und Weiterentwicklungen sowie Verbesserungen in der Zusammenarbeit anzustoßen“, so der Eindruck von Mag.a Ingrid Lackner aus Graz. Die positive Resonanz auf das erste gemeinsame Treffen aller Ombudsstellen und Präventionsstellen wird weitere folgen lassen.

(Text: Mag.a Martina Greiner-Lebenbauer, Präventionsstelle Wien)

 

 

 

Weitere NEUIGKEITEN:

  

Der Behelf "Unter vier Augen -Verantwortungsvoller Umgang mit Nähe und Macht im Seelsorgegespräch, im Beichtgespräch und in der Geistlichen Begleitung in der EDW" ist soeben herausgekommen.

 

Der Behelf versteht sich als Konkretisierung der Rahmenordnung der österreichischen Bischofskonferenz „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (2010) und lädt zur Reflexion der eigenen Praxis im Blick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Macht ein.

Ein wesentlicher Teil in der Prävention von Gewalt und Missbrauch ist auch die richtige Intervention. Daher finden Sie im Behelf neben Leitfäden für Gespräche mit Betroffenen oder TäterInnen auch fachliche Beratungsstellen.

  •  KOOPERATIONSVERANSTALTUNG mit der Kontaktstelle für Alleinerziehende, der Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, dem Katholischen Familienverband Wien und der Katholischen Frauenbewegung Wien unter dem Titel Prävention und Missbrauch (Bilder)

 

  • Das war der FACHTAG 2015 zum Thema "Verbale Gewalt - Hintergründe und Auswege":

Bericht und Eindrücke des 1. Termins im Don Bosco Haus, Wien

Eindrücke des 2. Termins im Bildungshaus Großrußbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention Kinder- und Jugendschutz
Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention Kinder- und Jugendschutz
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