Saturday 5. December 2020
Seelsorgeraum Wienerwald
2533 Klausen-Leopoldsdorf

Der SEELSORGERAUM WIENERWALD /

das DEKANAT HEILIGENKREUZ

 

umfasst die Pfarren

Alland              Gaaden

        Heiligenkreuz 

Klausen-Leopoldsdorf

   Maria Raisenmarkt

Sittendorf             Sulz

           Trumau

Alle Pfarren außer Klausen-Leopoldsdorf sind inkorporiert im

Stift Heiligenkreuz

 

Seelsorgeraum-Leiter u. Dechant:

Josef Kantusch,
Pfarrer von Klausen

Dechant-Stellvertreter:

P. Sebastian Bezuidenhoudt,

Pfarrer von Alland

Dekanats-Laien-

vertreterin im Vikariatsrat:

Michaela Richter

 (richter.michaela@aon.at)

Evangelium von heute Mt 9,35-38.10,1.6-8 In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer,...

PATER NORBERT STIGLER 1942 - 2020

Pfarrer von Sulz, Dekan em. der Hochschule Heiligenkreuz u. Pastoraltheologe  

 

                                                                             

Am 30. Juli hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass P. Norbert, langjähriger Pfarrer von Alland (1981-1999) und Sulz (seit 1999), in den Südtiroler Bergen tödlich verunglückt ist.

So wie viele Menschen in unserem Dekanat, die P. Norbert gekannt haben, bin ich selbst tief betroffen. Dankbar denke ich zurück an die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit mit ihm über viele Jahre im Dekanat, an die Gespräche, die ich mit ihm führen durfte in der Sorge um die pastorale Entwicklung und Erneuerung in unserem Dekanat - stets geprägt von seiner unaufdringlichen, einfühlsamen und gleichzeitig von tiefer Spiritualität getragenen Glaubenseinstellung - und an die berührenden Gedanken, die er mir und vielen anderen mitgegeben hat.

                                                                                                                   Michaela Richter

Hl. Messe für P. Norbert in Sulz am 13. September 2020, 17.30 h, und in Alland am 26. September um 18.30 h in der Halle der Feuerwehr Sulz, Schöffelstraße 212

 

DANKSAGUNG FÜR DIE ANTEILNAHME AM HEIMGANG VON P. NORBERT:

 

Die Anteilnahme am Heimgang von unserem P. Norbert Stigler OCist ist überwältigend. Im Namen unseres Konventes, der Pfarre Sulz wie auch der Verwandten und Freunde danken wir für alle Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls. Am 13. August haben wir das Requiem gefeiert und ihn in der sicheren Hoffnung zu Grabe getragen, die er selbst in diesem Jahr zu Ostern formulierte. "Wir sind umfangen und gehalten von einem unergründlichen Geheimnis! Aus der Kraft Seiner Auferstehun gdürfen und können wir eine neue Menschlichkeit unter uns leben. Halleluja!" Diese österliche Hoffnung kommt auch in so vielen anteilnehmenden Schreiben zum Ausdruck, zum Beispiel:

"... Als P. Norbert dann Pfarrer in Sulz wurde, ist auch unser Kontakt wieder einger geworden, und was mir so besonders wertvoll ist: es entstand eine Freundschaft zwischen ihm und meinen Eltern, denen er zum wichtigen Begleiter wurde. Was mich sonst an ihm so beeindruckt hat, war seine gelebte Theologie mit Herz, Hand und Hirn ..."    Missionar Christian Radolf aus Ecuador

"Viele Wege führen zu Gott. Einer geht über die Berge." Reinhold Stecher, der unvergessene Bischof von Innsbruck, prägte dieses Wort als Wanderer und Bergsteiger. Sie wurden auch zu einem Lebensmotto für unseren P. Norbert buchstäblich bis zuletzt. Für ihn waren die Berge ein "Fenster zur Transzendenz", wo er die Nähe Gottes spürte. Danken wir Gott für P. Norbert, unseren Mitbruder, für deiesn guten Hirten und Freund für viele.

Abt und Konvent des Stiftes Heiligenkreuz

Pfarre Sulz im Wienerwald

Verwandte und Freunde des Verstorbenen

 

Parte von P. Norbert

GEDANKEN

zum Evangelium am Fest Kreuzerhöhung, 14. September: 

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.  (Joh 3,16)  

     

Wir alle sind irgendwann in unserem Leben mit schwierigen, leidvollen Situationen konfrontiert. Gerne würden wir dem Leid ausweichen, es verdrängen. Aber als Realität unseres Lebens müssen wir uns ihm stellen. In solchen Situationen fragen wir uns oft: Wo ist Gott? Ist Gott wirklich ein liebender Gott? - Wie antwortet nun Gott? Indem er selbst in Solidarität mit uns Menschen den schmerz-

vollen Weg von abgrundtiefem Leid, von Angst und Verlassenheit bis zum Tod am Kreuz geht - dem Kreuz, das durch die Auferweckung Jesu zu einem Zeichen der Hoffnung, einem Sinnbild für die Auferstehung und das ewige Leben wird.

                                       Michaela Richter

Seelsorgeraum Wienerwald
Klausen-Leopoldsdorf 86
2533 Klausen-Leopoldsdorf

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