Wednesday 24. July 2024

KMB Payerbach löst sich nach 30 Jahren auf

Die Katholische Männerbewegung (KMB) Payerbach Jän. 1994 – April 2024

[ von Roland Haupt ehemaliger Obm.Stv der KMB Payerbach]

bewirkte eine wichtige  Entwicklungsperiode der Pfarre Payerbach. Aus guten Ideen, Plänen und dem Willen Einzelner wurde eine aktive Gruppe, welche sich in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen, lokal mit der KFB, zu einer beachteten und sichtbaren Gemeinschaft in der (Pfarr-) Gemeinde und Umgebung entwickelte. Es wurden im wahrsten Sinn Fundamente gelegt, denn die Entstehungszeit fand parallel zum Pfarrheimbau statt. Menschen mit Fähigkeiten zu motivieren, zu begeistern, zu kommunizieren (Lokomotiven), verbanden sich mit “kühleren“ Planern, Ziffern- und Rechtskundigen, sowie fachkundigen, fleißigen Händen.  UND wenn wo eine Gruppe aktiv, ist kommen immer andere „nachschauen“… nach dem Leitsatz: „Lebensräume gestalten  - Glaubensräume öffnen“.

Praktisches Leben, Glaubenserfahrung und Information, Zeiten für Gebet und Einkehr, verbanden sich mit launigen Runden, immer wieder sah man auch Leute. die allgemein mit der Kirche nichts am Hut hatten.

Obmänner waren:  (Wahlen nach 4 Jahren)

Erwin Blanka (Jän. 1994 – Jän. 1998), verstorben Dez. 2019

Emmerich Bogath (Jän. 1998 – Sept. 2001), verstorben Sept. 2002

Peter Pasa (Sept. 2001 – Apr. 2002)

Dr. Walter Rella (Apr. 2002 – Juni 2010)

Peter Pasa (Juni 2010 – Apr. 2024)

Im 4-Personen Vorstand waren: D.I. Roland Haupt/ ab 1994, Johann Hofer/ ab 1994, Peter Pasa/ ab 1998, Dr. Walter Rella / ab 2002, Hermann Scherzer / 1994 – 1998;

Erwin BLANKA / Gründungsmitglied – engagierte die meisten beim Pfarrheimbau, ich begegnete dem sportlichen Pensionisten beim Hallentraining des  Wintersportvereines. Die Freude über das NEUE Pfarrheim war so groß, dass es von KFB und KMB ähnlich einem Gasthaus betrieben wurde. Dem sehr vorteilhaften Bienenstocktreiben standen Diskussionen um Entscheidungs-befugnisse (z.B. Termine, Art der Benützung, WER darf WAS) gegenüber. Es gab für alle Beteiligten Lektionen zu lernen und der positive / der Heilige Geist hat gewonnen, darum ging‘s auch weiter. (Rücktritt nach einer Periode);

Highlights: Weihnachtsmarkt und Spendenaktion, Pfarrfest, Vorträge rund um Glaube und Kirche,  Klosterneuburg – Wallfahrt (hl. Leopold), Reparaturen, Wartungen, Winterdienst rund um Kirche und Pfarrhof, 45 Mitglieder – „Die Pfarr – Gemeinschaft erwacht“.

Emmerich BOGATH: Pfarr-Urgestein – hemdsärmelig packt er überall an – „Geht net, gibt’s net“. In seiner Umgebung ging es  nicht nur emsig, sondern auch launig zu. Sein Rücktritt erfolgte aus gesundheitlichen Gründen Sept. 2001. Ihm folgte Peter Pasa als Obm.Stv. bis zur nächsten Wahl im April 2002.

Highlights: Ausstattung des „CARITAS – Kellers“, dieser entwickelt sich mit der KFB zu einer Einnahmequelle mit sozialem Hintergrund; Weitere Anpassung des Pfarrheimes an die steigende Nutzung. Erste Vorstellungen der Payerbacher Theatergruppe, mittlerweile tritt diese im Theater

Reichenau auf. Organisation von Wallfahrten und  Arbeitsgruppen  in Kirchenumgebung (bis heute ist unser EDI Wallner aktiv); „Ohne KMB geht fast nix.“

 

 Dr. Walter RELLA: Nicht nur Walter sondern auch seine große Familie ist vielfältig in der Pfarre tätig. Nach den ersten Jahren aufblühenden Pfarrlebens sind bei Pfarrfest und Weihnachtsmarkt einige logistische Details zu lösen. Mit steigenden Einnahmen und Spenden ist zwischen KFB und KMB ein Aufteilungsschlüssel zu finden, das Pfarrheim wird mitfinanziert.  Quartalsmäßige Vorträge und Faschingsveranstaltung für Kinder werden initiiert. Regelmäßige Referenten aus der Pfarre sind Dir. Norbert Toplitsch und Univ.Prof.Dr. Horst Haselsteiner. Ab 2005 gibt es Versuche mit KMB Gruppen Reichenau und Edlach zusammenzuarbeiten sowie Kontaktmöglichkeiten für junge Erwachsene, Jungfamilien in Glaubensumgebung anzubieten.

Highlights: Sept./ 2004: Vortrag der „Österreich -  Prominenz“ DDr. Günther Nenning (damals 83)  zum Thema „Gott und die Welt“ im Hotel Hübner. Außerdem wird unter praktischer Mithilfe unserer Ortsgruppe die Raxmesse des Vikariates beim Gatterlkreuz organisiert (bis 2021). 2008 – wird dort ein Altartisch durch EDI Wallner gebaut; 2007 Gründung der Pfarrzeitung „Grüß Gott in Payerbach“; 2007 – 2010 war Walter auch der Chefredakteur;

Peter PASA:  Nach zwei Perioden bis  2009 zum Altbürgermeister gereift, übernimmt er 2010 voller Ideen und Tatendrang die Leitung der KMB. Zwei Strukturändernde Kriterien müssen ab jetzt irgendwie beachtet werden: Der Seelsorgeraum und Internet / Facebook; Der Schritt in die digitalen Medien zieht viele Fragen nach sich wie z.B. Bilder, Datenschutz …  Okt. 2014 Einweihung des von der KMB aufgestellten Kinderspielplatzes vor dem Pfarrheim; Jän. 2015 funktioniert die Pfarr-Homepage prinzipiell, soll aber LINKS in der Gemeindezeitung und der Diözesanseite bekommen. 2015 - Möbelmontage für Flüchtlinge im Tirolerhof / Kreuzberg; 2015 Innenrenovierung der Kirche, bei der alle Hände gebraucht werden, EDI Wallner damals auch Stv.Vors. des PGR’s wird der STEPHANUS – Orden in Bronze überreicht. Peter PASA – könnte man kurz als  realistischen aber humorvoll optimistischen Menschen bezeichnen. Mit dem Schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen. Er war ein scharfer Beobachter seiner Umgebung und konnte das auch pointiert formulieren.

Highlights: Okt. 2012 Klausursitzung in Naßwald, mit einem professionellen Moderator. Nachhaltigste Punkt sind eine Medien-Initiative und Kommunikation nach außen. „Gutes tun und darüber reden“. Es entstehen eine Verteil – Logistik der Pfarrzeitung und der Beginn einer Pfarr – Webseite. Im Sept. 2010 mit „hoch in die 60“ war er mit Norbert Toplitsch und Fritz Bertolasi (die 3 Jakobsbrüder) 18 Tage am JAKOBSWEG nach Santiago/Portugal unterwegs. Die letzten 5 Etappen waren Heimo Sitter, Walter Rella, Albert Vogl und Josef Burger mit dabei.

RESUME: Allein im Zeitfenster von 1945 bis heute erkennt man, Kirchengemeinschaften sind von DEM Lebensweg zu EINEM VON VIELEN geworden. Viele positive Entwicklungen wie Demokratie, Lebensqualität, Individualität, Information, Ausbildungsmöglichkeit verleiten auch zu Egoismus, Konsum- / Genusssucht und Selbstüberschätzung. Die Folgen sind mittlerweile allgemein sicht- und spürbar. Das nicht wahrnehmen von  Mensch und Natur, flüchten in Phantasiewelten, ist einfach vergleichbar mit Flucht in einen Rausch aus dem man wieder erwachen muss …

Ein bewährter Weg aus dieser Sackgasse war und ist immer die Suche nach Gemeinschaft, mit persönlichen Begegnungen, in die man sich einbringen kann, wo Wertschätzung, Motivation, Hilfe und Nächstenliebe erfahrbar wird. Eine Glaubensumgebung verbindet diese Tugenden zu einer „Leitlinie“ die in ihrer praktischen Umsetzung, durchaus herausfordernd sein kann.  

 

 

„Gemeinschafts - Menschen“, sind in der Pfarre weiterhin gesucht, auch wenn man sich vielleicht „nicht direkt gläubig fühlt“. Die Pfarre /der Pfarrverband ist vergleichbar mit einer Firma mit vielen Abteilungen (Kinder, Jugend, Musik, Feste, Vertiefung, Seniorenkontakte, Handwerker, Gärtner …). Einfachste Kontaktmöglichkeit per E-Mail oder Telefon über das Pfarrverbands  -  Sekretariat.

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