Saturday 4. February 2023

Pfarrblatt

Schöpfungsverantwortung und Naturrecht

Ein Impuls von Walter Rella

In der Bergpredigt hören wir: Macht euch keine Sorgen! Nehmt euch doch ein Beispiel an den Vögeln des Himmels und den Lilien des Feldes, für die euer himmlischer Vater sorgt, indem er sie nährt und kleidet (Mt 6,25-34; Lk 12,22-31). Aus dem Hinweis auf die Natur zog Jesus Lehren wie wir uns verhalten sollen. Die Natur zum Beispiel und Vorbild zu nehmen, darin besteht der Kern des Naturrechts.

Geliebte Erde

Predigt von Pfarrer Heimo Sitter zum Erntedankfest 2022

Geliebte Erde

 

Ich liebe dich, Erde,

mit allem, was auf ihr lebt.

Gott hat dich geschaffen.

Ich liebe dich, Erde,

denn Gott hat dich sehr schön gemacht

mit deinen Bäumen, Blumen und Tieren,

mit deinen Menschen.

Auferstanden!

Predigt Pfarrer Heimo Sitter in der Osternacht

 

„Deinen Tod, o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bist du kommst in Herrlichkeit“, so lautet die Akklamation der Gemeinde, die den Gottesdienst mitfeiert auf die Worte des Priesters nach der Wandlung: „Geheimnis des Glaubens“. Auch in der Feier der Osternacht hat sich das wiederholt. Die Eucharistie ist ein Geheimnis des Glaubens und sie kommt aus dem Tod und der Auferstehung des Herrn. Und auch die Auferstehung selber ist ein Geheimnis unseres Glaubens. Alle Symbole der heutigen Osternachtfeier – und diese Feier ist sehr reich an Symbolik – alle Symbole verweisen auf dieses zentrale Geheimnis unseres Glaubens, dass Jesus, der Gekreuzigte, nicht im Tod geblieben ist, sondern dass er auferstanden ist und lebt. Die Botschaft von der Auferstehung ist die Mitte des christlichen Glaubens, ohne sie ist unsere Verkündigung leer und sinnlos, wie der Apostel Paulus im 1. Kor.-Brief schreibt, ohne sie wäre unsere Erlösung nicht geschehen und ohne sie sind auch unsere Verstorbenen verloren. Mit dem Glauben an die Auferstehung steht und fällt unser Glaube und das ganze Christentum.   

Das Pascha Lamm

Predigt Pfarrer Heimo Sitter zum Gründonnerstag

Die 1. Lesung vom Gründonnerstag erzählte uns von der Einsetzung des größten Festes des Alten Testamentes, des Pascha-Festes.

Das 12. Kapitel des Buches Exodus beschrieb den Ritus des Pascha, wie er beim Auszug aus Ägypten vollzogen wurde. Hintergrund der Begebenheit ist die Erfahrung von Bedrängnis, Unterdrückung und Gewalt, die das Volk Israel in Ägypten erfahren hat - Erfahrungen, die die Menschen auch heute noch machen - aus der die Menschen jetzt durch Gott befreit werden.

Der blaue Himmel trügt

Eine packende Karfreitagsgeschichte des verstorbenen Bischofs Reinhold Stecher - ein Beitrag von Hermann Scherzer

Bischof Reinhold Stecher, geboren am 22. Dezember 1921 – verstorben am 29. Jänner 2013, hat mich schon immer fasziniert und ermutigt. Es gelang ihm in vielfältigster Weise die frohe Botschaft von der Liebe Jesu und dem Evangelium zu verkünden: nicht nur als begeisternder Seelsorger, auch durch seine wunderbaren Aquarelle und seine zahlreichen ausgezeichneten Bücher.

Kürzlich las ich sein Buch „Der blaue Himmel trügt“ wo mich jeder seiner persönlichen Erlebnisberichte aus der Zeit von 1938 bis 1945 und auch seine Bilder sehr berührten.

1942, also vor 80 Jahren, geschahen die Begebenheiten, die Reinhold Stecher in der Erzählung „Die Turmuhr, die am Karfreitag sieben mal schlug“ eindrucksvoll schildert:

 

Feindesliebe, oder was?

Predigt von Pfarrer Heimo Sitter zum 7. Sonntag im Jahreskreis, 20.2.22

„Als Feindesliebe wird ein individuelles und soziales Verhalten bezeichnet, das Feindschaft und Hass durch Wohltaten für Feinde und den Verzicht auf Rache und Gewalt an ihnen zu überwinden sucht. Ziel dieses Handelns ist je nach Tradition die Versöhnung, das beiderseitige Glück und/oder dauerhafter Friede miteinander“. So definiert die Internetseite und Wissensplattform „wikipedia.de“ den Begriff der Feindesliebe. Sie verweist dabei auf die Ethik des Jesus von Nazareth, die dem Christentum diesen besonderen Akzent der Liebe verliehen hat, aber auch in einigen anderen Weltreligionen oder Weltanschauungen kommt der Begriff der Feindesliebe vor, wie z.B. bei Mahatma Gandhi im asiatischen Kontext.

Hochfest Christkönig

Predigt von hw. Pfarrer Dr. Heimo Sitter zum Christkönigsfest 21. 11.2021

 

„Bist du der König der Juden?“, so fragte Pilatus Jesus im Evangelium des Christkönig-Sonntags. Pilatus war von 26 – 36 n.Chr. Präfekt/Statthalter der röm. Provinz Judäa und dem röm. Kaiser Tiberius loyal verbunden. Der politische Anspruch eines Königs der Juden hätte natürlich auch die Macht des Kaisers in Rom in Frage gestellt, deshalb war seine Frage an Jesus verständlich.            

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