Thursday 4. June 2020

Livestream unterm Staatzer Berg

 

Nächste Liturgie:

So. 30.5. 18:30 Uhr Maiandacht aus Staatz

Do. 4.6. 18:30 Uhr aus Staatz

So. 7.6. 10:00 Uhr aus Loosdorf

draufgschaut
Einladung zur Palmsonntagsmesse in Fallbach...
Pfarrer Johannes bedankt sich für die lieben...

Entwicklungsraum "Unterm Staatzer Berg"

 

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Propsteipfarre Staatz

Propstpfarre Staatz - aus der Geschichte

Die Pfarrkirche ist dem Hl. Martin von Tours geweiht. In der Pfarrgemeinde Staatz leben momentan 1022 Katholiken.Zur Pfarre Staatz gehören heute die Orte Staatz-Kautendorf, Enzerdorf, Ernsdorf und Waltersdorf.

 

(Bis 1783 auch Neudorf und bis 1950 Kottingneusiedl)

Die Gründung der Pfarre Staatz ist vor dem Jahre 1100 anzunehmen. Zu dieser Zeit wurde Staatz von der Diözese Passau verwaltet. Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarre Staatz wird mit dem Jahre 1147 datiere. Damals trifft der Bischof von Passau eine Sonderbestimmung für die Hälfte des Zehents der Pfarren Staatz, Fellim (Föllim) und Gaubtisch.

 

Zur Pfarre Staatz gehören die Orte Staatz, Kautendorf, Enzerdorf, Ernsdorf und Waltersdorf, bis 1783 auch Neudorf und bis 1950 Kottingneusiedl.

 

1254 war Staatz eines von 5 Dekanten, welches bis zur Donau reichte und damals 162 Pfarren umfasste. Durch die Gründung der Erzdiözese Wien im Jahre 1722 wird Staatz von Passau getrennt.

 

1766 wurde der Sohn des Herrschaftbesitzers Colloredo Graf Hieronymus, Franz de Paula Colloredo, Pfarrer in Staatz. Durch ihn wurde Staatz zur Propstei erhoben. Propst Colloredo wurde 1772 zum Fürsterzbischof von Salzburg gewählt.

 

Durch die Hanglage konnte Feuchtigkeit in den Boden der alten Kirche unter die Fundamente gelangen, wodurch sich der Boden aufweichte und es zu Setzungen kam. In den Jahren des 19. Jh. wurde die Kirche immer baufälliger und rissiger. Sie wurde im Frühjahr 1900 behördlich gesperrt. Schon diese Kirche war dem Heiligen Martin geweiht.

 

Am 26.10. 1907 wurde die neue Kirche durch WB Dr. Gottfried Marschall eingeweiht.

 

Die Malereien im Nazarenerstil schafft Josef Kastner Josef bis Oktober 1910. Die restlichen Wandmalereien fertigte Künster Rudolf Muhr aus Wien an.

 

Letzte Außenrenovierung war im Jahr 2001/2003 unter Propstpfarrer Mag. Erich Kittinger.

Letzte Innenrestaurierung fand im Jahr 2014/2015 unter Pfarrer Mag. Philipp Seher statt.

 

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