Freitag 20. April 2018
Fr., 20. April 2018 19:00
Pfarr-Jugend Treffen
Mo., 23. April 2018 19:30
Treffen der Legio Mariä
Meister, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht!
Joh. 1, 38-39

Ostern ist ein Beginn

Wer sich auf den Weg macht, bleibt in der Trauer nicht stecken. Er tritt aus der Dunkelheit des Karfreitags heraus – nicht wissend, was werden wird, nicht wissend, wie die Zukunft sein wird – aber er geht, er sucht, schaut aus nach einem anderen Horizont.

Wie die Frauen, die am frühen Ostermorgen zum Grab gehen, um Jesus zu salben. Was ein letzter schmerzlicher Liebesdienst sein soll, der bisher immer an den Gräbern geendet hat, wird plötzlich zum Anfang eines neuen Lebens. Zwischen dem Ende und dem Anfang ereignet sich eine tiefe Erschütterung: Er, den sie salben wollen, er, den sie noch einmal berühren wollen, ist nicht im Grab. Diese Erschütterung ist notwendig, not-wendend, damit sich das Erschrecken „Er ist nicht hier“ zur Osterfreude „Er ist auferstanden“ wandeln kann.

 

Die Frauen erhalten keinen Beweis der Auferstehung, sie hören kein anderes Wort als wir, aber sie hören es als Leben erweckendes Wort, das ihr Dasein in eine österliche Perspektive hineinnimmt.

 

Ostern ist der Beginn eines grundlegenden Perspektivenwechsels: Nicht mehr der Tod beendet das Leben, sondern Gott beendet den Tod. Nicht die Logik des Karfreitags, sondern die Osterbotschaft vom Leben hat das letzte Wort. Ob wir vom Kreuz zum Osterglauben gelangen, hängt von der Richtung ab, die wir einschlagen.

 

Ich wünsche Euch schöne Osterfeiertage und einen klaren Blick auf die neue Perspektive.

 

Euer Pfarrer Cliff Pinto

Evangelium von heute Joh 6,52-59 In jener Zeit stritten sich die Juden und sagten: Wie...
Pfarre Maria-Drei-Kirchen
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