Wednesday 3. March 2021
Fri., 12. March 2021 17:00
Kiki-Jungscharstunde (online!)
Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.
Mk. 1,11

Tage wie diese

„Tage wie diese“ heißt ein Lied von Campino und den Toten Hosen, das gerne an Tagen, an die man sich sein Leben lang erinnern möchte, gespielt wird. Heute bekomme ich eher ein resignierendes „in Zeiten wie diesen …“ zu hören und meint natürlich die Zeit, die wir eben durchleben – mit Covid-19 und seinen Mutationen und allen dazugehörigen Anordnungen und Lockdowns.


Erst vergangene Woche konnte ich einige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrem Einsatz beobachten. Sei es beim Wiedereinräumen unseres Flohmarktlagers (nach einer Kanalsanierung, die dringend durchgeführt werden musste) oder beim Wegräumen der Christbäume und dem Wieder-Instandsetzen unseres großen Fastenkreuzes durch „Superman Ladi“ und seine Helfer. Da habe ich plötzlich gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Weder konnten wir Weihnachten gebührend feiern, noch den Fasching auskosten – keine Maria-Lichtmess-Feier, keine musikalischen Darbietungen durch Ars Musica, kein Churchy Dancing – und schon beginnen die Vorbereitungen für die Fastenzeit. „Zeiten wie diese …“ –  eine Zeit ohne Höhepunkte, fast so, als wäre sie stehen geblieben.


Da stellt sich unwillkürlich die Frage: Was ist eigentlich Zeit? Unsere Zeiterfahrung ist zutiefst von biologischen und kosmischen Rhythmen bestimmt. Zeit – das ist der Raum zwischen zwei Schlägen unseres Herzens, zwischen zwei Atemzügen, der Rhythmus von Wachen und Schlafen, von Hunger und Sättigung. Zeit – das ist auch der Rhythmus von Hell und Dunkel, von Tag und Nacht, das Spiel der Gezeiten, der Wechsel der Jahreszeiten und Jahre. Dass wir in der Zeit leben, ja, dass alles Leben eine Erscheinungsweise von Zeit ist, lesen wir ab am Lauf der Gestirne, des Mondes, der Sonne, unserer Erde, die sich um sich selbst dreht und sich zugleich um die Sonne bewegt. Wir lesen es auch ab an der biologischen Uhr, die wir in uns tragen und die deutlich auf jene kosmischen Rhythmen abgestimmt ist. Dennoch spielt es eine große Rolle, was wir in dieser Zeit erleben, was wir empfinden und was wir daraus machen.


Ich habe dazu ein Gedicht des geistlichen Schriftstellers Peter Ceelen gefunden, das den Blick auf die Zeit, die uns geschenkt ist, ein wenig schärfen kann … damit wir in Dankbarkeit viele „Tage wie diese“ aus unserem Leben schöpfen können. 

 

NEUANFANG
Ich kann mein Leben nicht von vorne beginnen
aber ich kann es neu anfangen: Jeden Tag neu.
Jeder neue Tag gibt mir die Möglichkeit,
manches wiedergutzumachen und den ersten Schritt zu tun.
Weil ich nicht weiß wie viel Zeit mir noch bleibt,
lebe ich voll und ganz im Hier und Heute.
Weil mir bewusst ist, dass meine Tage gezählt sind,
erlebe ich jeden neuen Tag in tiefer Dankbarkeit. 

 

In der Hoffnung auf bessere Zeiten wünsche ich jedem von euch eine gute persönliche Zeit
 

 

Euer Pfarrer Cliff Pinto

Segen für Dich

Zur Weihnachtszeit und zum Start in ein hoffentlich besseres neues Jahr 2021 möchte ich euch ein paar Worte schenken, die ich im Buch „Segen für Dich“ von Roland Breitenbach gefunden habe:

 

RUHE FINDEN

Gott lasse dich die Ruhe finden,

die du brauchst, um ihm zu begegnen.

Gott lasse den Tau des Gerechten

auf dich herabkommen,

damit deine Hoffnung auf Gott wächst.

Gott lasse sein Vertrauen auf dich regnen,

damit du ihn erkennen kannst, so wie er ist:

ein Gott, der dich liebt, wie kein Mensch es vermag,

der an dich denkt

seit dem Tag, da du geboren.

 

SICH GUTES TUN

 

Das tut dir gut:

Zeit zu nehmen, Zeit zu haben.

Einfach Zeit, ohne etwas zu tun.

Zeit, zu lassen.

Das tut dir gut.

 

Zeit für das Wunder des Lebens.

Zeit für ein Kind.

Zeit für einen alten Menschen.

Zeit für die Zeit.

Das tut dir gut.

 

Gott schenkt dir Auszeit,

macht dich vertraut mit seinem Wort,

schenke dir seine Nähe,

lasse dich seine Menschwerdung erfahren.

Das tut dir gut.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen, mit Geduld, Ausdauer und Tapferkeit durch die Krise zu kommen und vor allem Gesundheit und Gottes Segen!

 

Euer Pfarrer Cliff Pinto

Vorbereitung

Kaum zu glauben, dass der Advent schon begonnen hat. Eben war noch Herbst und jetzt steht Weihnachten vor der Tür. Ja, wir befinden uns in einer ungewöhnlichen Situation, wir und die ganze Welt. Die Pandemie hält uns fest in ihrem Griff, nichts ist sicher. Nichts ist planbar. Nichts ist ohne Gefahr. Es ist eine Zeit, in der die Sicherheit verloren gegangen ist. Wie werden diese Weihnachten sein? Alles ist ungewiss und schwierig.

 

Auch die Zeit von Jesu Geburt war eine ungewisse und es gab diese Facetten der Herausforderung, für ihn selbst und für seine Eltern. Unter gefährlichen Umständen erblickte er das Licht der Welt, hätte Herodes ihn gefunden, wäre er schon als Baby getötet worden.

 

Wenn wir heute ohne Spaß, ohne Freude, ohne Punsch und ohne große Einkäufe den Advent verbringen müssen, dann sollten wir an den Ursprung unseres Glaubens denken, nämlich an die Geburt Christi, und uns dort Trost und Kraft holen. Der Advent ist eine besinnliche Zeit, in der wir auf die Ankunft des Herrn warten. Meist geht das in der hektischen Vorweihnachtszeit unter. Nehmen wir diese Zeit heuer als ein verborgenes Geschenk an und bereiten wir uns vor. 

 

Dieser Advent soll für uns ein Segen sein, 
damit wir Unnötiges loslassen
und in Gelassenheit auf das Kommen Gottes warten.
Dieser Advent soll für uns ein Segen sein, 
damit wir uns Zeit nehmen für uns selbst
und wir neue Kraft schöpfen können.
Dieser Advent soll für uns ein Segen sein,
damit wir die Einladung Gottes annehmen
und uns auf seine Menschwerdung 
vorbereiten.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch eine Sinn-volle Zeit. 
 

 

Euer Pfarrer Cliff Pinto

Ausdauer, Solidarität und Zusammenhalt

Ich durfte in der Botschaft des vergangenen Monats berichten, dass es uns einigermaßen gut geht. Aber auch, dass mit vielen Absagen zu rechnen wäre, sollte die Corona-Plage weiterhin anhalten. Nun, es ist tatsächlich so gekommen, dass die Zahl der Infizierten massiv angestiegen ist und die Situation strengere Maßnahmen erforderlich machte.  


Den Monat November durften wir am Allerheiligentag noch mit einer wunderschönen Messe feierlich beginnen und es wäre schön gewesen, wenn es so weitergehen hätte können. Leider musste die Regierung zur Eindämmung der Pandemie neuerliche Einschränkungen anordnen und einen Lockdown light verkünden. Für uns bedeutet das eine erneute Absage von geplanten Terminen und einen Umstieg auf andere Kommunikationswege (wie z.B. Online-Treffen oder Zoom Calls). Momentan kann nichts fix geplant werden, denn die Situation ändert sich weiterhin ständig.


Der Kirchenbesuch wurde zum Glück nicht angetastet. Wir können uns nach wie vor – sehr achtsam – zum Gottesdienst treffen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, es muss aber ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten und der Mund-Nasen-Schutz während der ganzen Messe aufbehalten werden. Da mit der neuen Verordnung eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 20:00 und 6:00 Uhr verhängt wurde, haben wir die Abendmessen in der Muttergotteskirche auf 18:00 Uhr vorverlegt. In der Pfarrkirche Maria Geburt bleibt es bei 19:00 Uhr, aber die Messen werden kurz gehalten, damit jeder wieder rechtzeitig nach Hause kommt.


Gleich zu Beginn des Monats wurden wir durch das fürchterliche Attentat in der Wiener Innenstadt in einen Schockzustand versetzt. Da beginnen wir zu begreifen, dass vieles, was uns selbstverständlich erscheint, nicht selbstverständlich ist. Es macht uns betroffen und nachdenklich. Ängste vor dem Terror, die bis jetzt im Fernen lagen, stehen plötzlich vor der Tür. Dennoch leben wir immer noch in einem friedlichen Land, das für viele erstrebenswert ist. Politik, Legislative, Exekutive versuchen ihr Bestes zu geben, damit Infrastruktur, Gesundheitswesen und Wirtschaft funktionieren und wir unser Leben friedlich gestalten können. Dafür seien sie herzlich bedankt. 


Was mich an diesem schrecklichen Tag besonders berührt hat, war die Zivilcourage und Menschlichkeit, die die beiden türkischstämmigen jungen Männer Recep Tayyikp Gültekin und Mikail Özem sowie der junge Palästinenser Osama Joda Abu El Hosna zeigten, als sie einem angeschossenen Polizisten das Leben retteten. Wie leicht hätten sie in dieser Situation ebenfalls für Attentäter gehalten werden können. Da kann ein Wimpernschlag über Leben retten oder Leben verlieren entscheiden. Für mich sind sie das Licht im Dunkel, der Beweis, dass Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft siegen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was Solidarität bedeutet und kann es daher nicht genug schätzen.


Friede ist ein Begriff der Transzendenz, ein Synonym für Himmel. Es ist der Zustand, den es anzustreben gilt. Aber nicht irgendwo, sondern hier auf Erden, in unserem Land, in unserer Stadt, in unseren Familien, in uns selber. Zusammenhalt und Solidarität sind zwei solcher Sprossen auf dieser Himmelsleiter. Wer den Himmel hier auf Erden sucht, wird ihn auch finden. 


Möge Gott uns dabei helfen, wünscht 

Euer Pfarrer Cliff Pinto

Oktober in Covid-Zeiten

Wo Tage wie diese für Geselligkeit und Feste üblich waren, beschäftigt uns heuer die Epidemie. Die Zahl der positiv Infizierten steigt ständig. Zwar sind ich und mein Umfeld verschont geblieben und Angst wäre sicherlich die falsche Haltung, doch Vorsicht ist unbedingt geboten. Dass ich immer noch davon träume, ein paar Tage meine Mutter in Indien zu besuchen, muss wohl weiterhin ein Traum bleiben. Sie wurde heuer 92 Jahre alt und es geht ihr glücklicherweise gut.

 

Und trotzdem gab uns Gott auch die Gelegenheit, sein Haus offen zu halten. Wir durften unsere Gottesdienste feiern, sakramentale Feiern durchführen wie Taufen, mehrere Erstkommunionfeiern – jeweils mit nur wenigen Kindern – und sogar eine Firmfeier für Erwachsene. Diese Feier hat mich richtig gefreut – auch für die 9 Menschen, die nun ihren Glauben leben. Sie sind ein Beispiel dafür, dass die Menschen auf der Suche nach Gott sind und ihre Kirche auch bewusst lieben wollen.

 

Was die nähere Zukunft anbelangt, ist aus heutiger Sicht fast nichts im Voraus zu planen. Aber es freut mich immerhin, diese Sorgen nicht allein tragen zu müssen, sondern sie vor allem mit meinem Pfarrgemeinderat teilen zu dürfen, und gemeinsam bemühen wir uns in diesen unruhigen Gewässern, das Schiff in einen sicheren Hafen zu steuern. Bitte lasst euch durch Wochenzettel, Homepage oder Ankündigungen im Gottesdienst darüber informieren, was in nächster Zeit stattfindet, bzw. nicht stattfinden kann und in welcher Form. Wir werden vor Weihnachten auch wieder ein Pfarrblatt verteilen und versuchen, ein „Programm“ für Advent und Weihnachten festzulegen – natürlich immer unter dem Vorbehalt, dass alles ganz anders kommen könnte.

 

Zum Schluss möchte ich euch ganz herzlich zum besinnlichen Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen der Pfarre in die Pfarrkirche Maria Geburt einladen. Er findet statt am Sonntag, 1. November (Allerheiligen) um 19:00 Uhr, ARS MUSICA spielt zur feierlichen Umrahmung die Messe in G-Dur von Franz Schubert.

Bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen und … bleiben wir vorsichtig und gesund!

Euer Pfarrer Cliff Pinto

Neuer Beginn

Das neue Arbeitsjahr beginnt heuer außergewöhnlich, denn die Pandemie, die uns seit März beschäftigt, hält uns weiterhin fest in ihrem Griff, ohne Aussicht auf ein baldiges Ende.  Aber wir lernen damit umzugehen und können es als eine Erfahrung zur Reife sehen.

 

Was wir geplant hatten, konnte nicht stattfinden, und was wir nach hinten verschoben haben, musste neuerlich verschoben werden. Die schönen großen Erstkommunionfeiern, die engagiert vorbereitete Firmung der Jugendlichen, unser jährlicher allseits beliebter Flohmarkt und das Erntedankfest mit Prozession und Erntekrone – um nur ein paar Höhepunkte unseres Arbeitsjahres zu nennen. Nur was ohne Gefährdung der Sicherheit und im kleinen Rahmen stattfinden kann, wird durchgeführt – natürlich immer mit Bedacht auf die vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen: Taufen, wichtige Sitzungen und Besprechungen der Pfarrleitung oder kleinere Gruppentreffen. Auch die Pfarrkanzlei war und ist immer besetzt und wird weiterhin offen sein für eure kirchlichen und organisatorischen Anliegen.

 

Viele fragen, wie es mir persönlich geht. Danke, ich darf sagen, gut. Ich habe mich kürzlich auch freiwillig auf Covid-19 testen lassen – das Ergebnis war negativ. Leider kann ich meinen geplanten Urlaub nach Indien – vermutlich noch längere Zeit – nicht antreten. Die Situation dort ist leider sehr schlimm. – In der Pfarre haben mich meine tägliche Arbeitsroutine und die Aufgaben für die mir anvertrauten Teilgemeinden am Leben gehalten. Während ich diese Zeilen schreibe, geht in wenigen Tagen das größte Projekt der vergangenen zwei Jahre, nämlich die Neudeckung des Kirchendaches unserer Pfarrkirche Maria Geburt, erfolgreich zu Ende. Und auch die Restaurierung der Kauffmann-Orgel in der Muttergotteskirche konnte ordnungsgemäß durchgeführt und abgeschlossen werden.

 

Nun versuchen wir unter Einhaltung aller angeordneten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie unsere Kirchen wieder zu beleben. Aus seelsorglichen Gesprächen gerade der letzten Monate weiß ich, dass bei vielen eine gewisse Sehnsucht vorhanden ist, etliche Erwachsene getauft werden möchten oder ihre Firmung nachholen wollen. Noch ist der Kirchenbesuch eher gering, aber ich bin mir sicher, dass nach den Sommerferien bei vielen der Wunsch nach einer gemeinsamen Feier mit der Pfarrfamilie wieder wächst und sie die Gottesdienste besuchen.  Glücklicherweise sind mir unter meinen Pfarrangehörigen keine schweren oder tödlichen Covid-19-Fälle bekannt, die wir betrauern müssten. Dafür danken wir dem lieben Gott, dass er uns am Leben hält und bitten ihn trotz dieser schwierigen Zeit und Situation, uns auf dem Weg zum Guten beizustehen und zu helfen.

 

Versuchen wir aufs Neue, Gottes Wege und das, was er für uns will, zu suchen und zu erkennen. Ich wünsche uns allen ein segensreiches Arbeitsjahr und bleiben wir vorsichtig und gesund!

Euer Pfarrer Cliff Pinto

P.S. Einen Termin möchte ich euch ans Herz legen: Am Freitag, 2.10.2020 kommt Msgr. Mag. Clemens Abrahamowicz, um uns die Bibel unter dem Titel „Bibel als GPS – Navigation durch Leben“ ein bisschen verständlicher zu machen.  Der Vortrag findet in der Kirche Maria Geburt statt und beginnt um 19:45 Uhr nach der Abendmesse.  Ich freue mich auf euer Kommen!

Und trotzdem … vorsichtig bleiben!

Zu Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam (leider ohne Prozession) durften wir die Gottesdienste endlich wieder in Anwesenheit der Gläubigen feiern. Es war richtig schön, das tun zu können und auch sehr wichtig. Doch ebenso, wie im weltlichen Bereich Restaurants und die meisten Geschäfte nicht überrannt werden, so ist auch die Bewegung zur Kirche noch gering. Mit einem Wort: von Besucherströmen, die die Gotteshäuser stürmen, kann keine Rede sein.  


Und so neigt sich unser Arbeitsjahr schön langsam dem Ende zu: wir wechseln vom unfreiwillig verordneten Stillstand in die planmäßige Sommerpause. Die Tage sollen heiß werden, die Schule macht Ferien, Urlaubsreisen sind wieder möglich und werden (neu) geplant und angetreten. Alles Notwendige wird in Betrieb bleiben. Auch unsere Kirchen halten ihre Türen offen. Die Hl. Messen finden wie gewohnt statt und ihr dürft euch ruhig trauen, den einen oder anderen Gottesdienst zu besuchen. Besonders ans Herz legen möchte ich euch die Wochentagsmessen (inkl. Rosenkranz!). Die Pfarrkanzlei ist ebenfalls besetzt und kann telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden. Allerdings ersuchen wir, im Juni persönliche Besuche noch telefonisch anzukündigen.


Am Sonntag, 21. Juni werden wir unseren bewährten Pfarrcafé-Betrieb nach der 10 Uhr-Messe wieder aufnehmen, und wir bitten euch um die verlässliche Einhaltung aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen! Viele liebgewonnene Veranstaltungen – wie z.B. Straßenkreuzweg oder Fronleichnamsprozession – mussten wir absagen, andere – wie Erstkommunion und Firmung – in den Herbst verlegen. Wir werden uns bemühen, das gesellschaftliche Pfarrleben bereits im Sommer vorsichtig zu starten, auch ein Termin für den Flohmarkt im September ist bereits fixiert, denn – und hier trete ich mit einer Bitte an euch heran: Wir sammeln nach wie vor für die Sanierung unseres Kirchendaches und brauchen eure Unterstützung, wo immer es möglich ist!  Im Sommer wird die zweite Dachhälfte neu gedeckt und das kostet viel Geld. Ich danke daher jedem Einzelnen für seine Spende! 


Dank der Globalisierung können wir nicht sagen, wie das Corona-Virus aus der Welt zu schaffen ist. Man erschrickt über die Zahl der Infizierten in den Vereinigten Staaten, in Schweden, Brasilien, und auch in Indien ist die Situation dramatisch, wie ich aus persönlicher Quelle erfahren habe, auch wenn das bei uns gar nicht so bekannt ist. Eine dagegen wirksame Impfung liegt in der Zukunft. Wann sie am Markt erscheinen wird, ist ungewiss. Daher: Alles mitmachen, was möglich und erlaubt ist, aber dabei vorsichtig und achtsam sein und somit GESUND bleiben!


In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sommer und einen guten Start in unsere „neue Normalität“,

Euer Pfarrer Cliff Pinto

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