Montag 20. August 2018
Mo., 20. August 2018 19:30
Treffen der Legio Mariä
Fr., 24. August 2018 15:00
Pfarrheuriger
Mo., 27. August 2018 19:30
Treffen der Legio Mariä
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab.
Joh. 3,16

Ein Blick zurück!

 

 

Im Vorübergehen der Zeit innehalten.
Zurückschauen und sehen,
was das Leben gegeben hat.
Sich wundern,
wie viel sich ereignete
in den erlebten Jahrzehnten.

 

Dankbar sein
für das Gute, das Schöne
auf unserem Lebensweg.
Wahrnehmen
und wahr sein lassen,
wie schnell alles ging.

 

Wieder und wieder staunen,
durchgekommen zu sein
durch Gefahren, Ängste, Krankheit,
manch harte Enttäuschung.
Abermals Schmerz empfinden
über Abschiede, Trennungen, Sterben.
Vielleicht das Trauern nachholen.

 

Nochmals erschrecken
über Krieg, Unrecht, Verbrechen,
die Abwesenheit von Menschlichkeit
in unserem Jahrhundert.
Sich erinnern und nicht vergessen.


Aber auch Freude zulassen
über Mauern, die stürzten.

Im Vorüber der Zeit
der erlebten Behütung
betend gedenken.


Im Blick zurück entdecken:
Wir wurden geführt.
Aus alle den Erfahrungen
die Zuversicht schöpfen:
In jeder Zukunft bist du unser Leben.

 

Theresia Hauser (aus: Gute Wünsche sind wie Sonnenstrahlen – Für besondere Tage des Lebens, Verlag Grünewald)

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wenig Zeit zum Zurückblicken auf das vergangene Schul-  und Arbeitsjahr und wünsche Euch vor allem erholsame Sommerferien!.

Dein Pfarrer Cliff Pinto

Danke

Einerseits ist unser Arbeitsjahr sehr schnell verflogen, andererseits ist viel geschehen, so dass es durchaus auch ein langes Jahr war. Es gibt für unsere Arbeit zwar keine Schulnoten und auch keine Vergleichstabellen mit anderen Pfarren, aber eines können wir mit Gewissheit sagen: dass wir nicht stehen geblieben sind. Da war gar keine Zeit, etwas groß Revue passieren zu lassen oder sich in aller Gemütlichkeit auf ein Achterl zurückzulehnen. Nein, gleich gab es Pläne für Neues, manches sogar schon für das kommende Arbeitsjahr. Mitunter macht mir das sogar ein bisschen Angst, weil ich befürchte, dass wir zu wenig Zeit für eine gute Vorbereitung haben. Doch es beruhigt mich dann, dass die Organisation all unserer Vorhaben in vielen verschiedenen – kompetenten und engagierten – Händen liegen.

Wir befinden uns mit der Pfarre Maria-Drei-Kirchen in einer ziemlich glücklichen Lage. Alle unsere Teilgemeinden sind mit Leben erfüllt und unsere gemeinsamen sakramentalen Vorbereitungen waren in diesem Jahr wirklich außerordentlich. Wir hatten ja eine Rekordzahl an Kindern und Jugendlichen, die heuer zur Erstkommunion und zur Firmung gingen. Auch die Sternsinger legten die Latte heuer so hoch, die es jedem fast unmöglich macht, sie zu überschreiten. Ebenso konnte der Straßenkreuzweg diesmal mit einer Rekordbeteiligung aufwarten. Ich wähle diese Beispiele, weil sie gewissermaßen ein Merkmal unserer Pfarre geworden sind. Aber auch alle anderen Ereignisse waren wohlbedacht, gut organisiert und mit viel Engagement und Liebe durchgeführt.

Wofür ich heute meinen besonderen Dank aussprechen möchte, ist das Pfarrcafé. Es finden in unseren Teilgemeinden Arsenal und an der Muttergotteskirche ebenfalls – zum Teil anlassbezogene – Agapen statt, aber in Maria Geburt ist die Bewirtung und das Zusammensitzen nach der 10 Uhr-Messe sozusagen ein Dauerprogramm und Herzstück des Pfarrlebens. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich jede Woche wieder jemand findet, der das vorbereitet, organisiert, finanziert und durchführt. Es ist pure Liebe und Hingabe und eine unbezahlbare Bereicherung für die Pfarre. Meine Hochachtung! Für all das danken wir dem lieben Gott, der immer gnädig auf uns schaut und mit uns unterwegs ist. 

Ich möchte meinen Dank nicht beenden, ohne eine Neuigkeit zu sagen: Nämlich, dass unsere Jugend, die gestern klein war, mittlerweile groß geworden ist und Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen unseres Pfarrlebens übernommen hat. Da bin ich demütig und stolz zugleich, und vor allem glücklich, denn die Kirche liegt ja in ihren Händen. Und deshalb freue ich mich jetzt auch ganz besonders auf die erste Jugendmesse, die wir am 10. Juni miterleben und mitfeiern dürfen, denn damit haben wir einen neuen Meilenstein erreicht.

Dein Pfarrer Cliff Pinto

Die letzten 10 Prozent

Es ist leicht, die Weihnachtszeit abzuschließen. Bereits am 26. Dezember sieht man den einen oder anderen Christbaum, der gleich nach dem Fest auf einer Sammelstelle entsorgt wurde. Damit man in der Wohnung Platz hat, um mit Familie und Freunden Silvester feiern zu können. Im Supermarkt wird übriggebliebener Lebkuchen und Weihnachtsschmuck billig abverkauft. Weihnachten ist vorbei, erst im nächsten Jahr beginnt der Rummel von neuem.

Äußerlich ist Ostern schlichter, auch wenn der Handel bereits viele Ideen hat, wie das Fest „richtig“ zu konsumieren sei. Die Ostereier sind für viele Menschen leider das einzige Symbol für das Fest der Auferstehung Christi geblieben, aber auch die sind bald aufgegessen oder werden schon am Ostermontag wieder verpackt und weggeräumt.

Im Grunde sind alle Menschen gleich auf dieser Erde. Sie orientieren sich an der Sonne – von ihrem Aufgang jeden Morgen, bis sie am Abend wieder untergeht. In der ganzen Welt gestaltet man das Leben entsprechend diesem Rhythmus. Manche glauben, das Leben dauert nur so lange, so lange man eben lebt. Es gibt Agnostiker, Atheisten, Religionen, die unterschiedliche Deutungen für das Leben interpretieren.

Wir Christen sind auch nicht anders in der Gestaltung unseres Lebens. Zu 90 Prozent sind wir von denselben Sorgen betroffen, von derselben Freude, vom selben Leid, von derselben Hoffnung und auch derselben Liebe. Was uns aber ausmacht, sind die letzten 10 Prozent, nämlich der Glaube an das ewige Leben. Das kann man nicht beweisen oder wissenschaftlich definieren, mit schöner Sprache formulieren oder in der Bibliothek nachschlagen. Unsere Sonne heißt Jesus Christus, welche für alle gleich scheint und immer da ist. Auch wenn sie vermeintlich untergeht, woanders geht sie gerade auf. Unser Leben scheint schön, wenn wir beim Gießen einer Pflanze sehen, dass die Blätter nun sauber sind und die Erde nass ist. Aber das richtige Leben für die Pflanze beginnt, wenn das Wasser die Wurzeln erreicht.

Darum möge Ostern nicht ein Wirtschaftsfaktor werden wie Weihnachten, sondern Glaube an das ewige Leben, das wir alle brauchen. Ostern ist ein Programm für jeden Tag, für das ganze Jahr, für das ganze Leben. Vielen fällt der Glaube an die Auferstehung schwer, darum ist es auch so schwer, an das ewige Leben zu glauben. Jesus, der von diesem ewigen Leben deutlich gesprochen hat, seine Worte und seine Handlungen sind der einzige Beweis, den wir haben.

Ich glaube daran und wünsche mir, dass auch du glaubst. Auf diesem Glaubensweg will ich nicht allein sein, sondern mit dir gemeinsam!

Dein Pfarrer Cliff Pinto

Evangelium von heute Mt 19,16-22 In jener Zeit kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister,...
Pfarre Maria-Drei-Kirchen
Rennweg 91
1030 Wien

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