Sonntag 26. April 2026

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Juli-Mariazell-Wallfahrt mit mehr Regen als Schweiß

Der Abmarsch vor 4.00 Uhr morgens in Wolkersdorf wurde durch Wetterleuchten untermalt und ab dem Radweg nach Wien waren die heftigen Blitze über Wien ein beeindruckendes optisches Spektakel als Vorboten einer Reihe kurzer, heftiger Gewitter.

Die Moral in der siebenköpfigen Gruppe war äußerst professionell und die manchmal recht nahen Blitzeinschläge sorgten für ein rasches Fortkommen. Erleichtert legten wir uns im Shopping Center Nord notdürftig trocken. Nach dem Gebet im Stephansdom führte die Route über Schönbrunn nach Mauer. Schließlich übernachteten 10 überglückliche Pilger am Parkettboden des Pfarrsaales in Kaltenleutgeben.

 

Die nächsten zwei Tage durch den wunderschönen Wienerwald mit sieben zu überwindenden Hügeln bis Furth an der Triesting und dann über die jeweils über 1.100m hoch gelegenen Hütten am Kieneck und am Unterberg verwöhnten uns inzwischen 16 Pilger mit prächtigem Wanderwetter und passten zum diesjährigen Motto „Friede - Gerechtigkeit - Bewahrung der Schöpfung“.

 

Umso heftiger dann Gewitter und Regen am Samstag ab Rohr im Gebirge bis zum Mittagessen in St. Aegyd. Kurz und intensiv dann die Andacht beim Mayr-Kreuz am Gscheid, dessen Errichtung für unseren Walter sich heuer zum 20. Mal jährt. Walter war doppelt glücklich, weil er heuer seine beiden neuen Hüften gleich erfolgreich einer Feuertaufe unterziehen konnte. Viel zu rasch erreichte die auf 18 PilgerInnen gewachsene Gruppe am Sonntag Mariazell und wir waren uns alle einig, nächstes Jahr wieder dabei sein zu wollen.