Fast die Hälfte ging von zu Hause weg (auch Pfarrer Leopold), über den Stephansdom (bei einer Temperatur von 35 Grad) an den südlichen Rand von Wien.
Das Ziel des 2. Tages war das Peilsteinhaus, am 3. Tag ging es über das Kieneck zum Unterberghaus (wo wir bei Regen, Blitz und Donner ankamen). In den beiden letzten Tage war angenehm kühles Wanderwetter (abgesehen von 2 heftigen Gewittern am Weg zum Gscheid).
In Mariazell besuchten wir gleich den Gnadenaltar mit Gebet und Liedern, bevor wir in der Michaelskapelle unsere Abschlussmesse feierten. Auch im ersten Quartier und im Unterberghaus feierten wir mit Pfarrer Leopold die Eucharistie.
Gehen in der wunderschönen Natur, mit Freunden, gutes Essen und Gastfreundschaft – das ist Wandern in Österreich! Was ist das Besondere am Wallfahrten? Drei Mal täglich Besinnung, Gebet, Nachdenken über das Leben, Austausch mit anderen Christen, das Mittragen des Kreuzes. Wir haben auch die Anliegen von vielen Personen mitgenommen, die uns darum gebeten hatten: Für sie haben wir bei den Gottesdiensten und bei der Gnadenmutter gebetet und in der Kerzerlgrotte Lichterln angezündet.
Dankbar sind wir dem Vorbereitungsteam, dem Begleitfahrzeug und dass wir heil angekommen sind (dreimal waren Blitz und Donner direkt an unserer Seite!). Und weil’s uns so gut geht, haben wir am Ende einen Hut mit Geld gefüllt: Für die Spesen und der Großteil (€ 500) für Pater Georg Sporschill und seine Straßenkinder.
Gerda und Walter