Thursday 23. September 2021
Termine
Thu., 30. September 2021 14:00
ONLINE Pfarrer-Konferenz zur PGR-Wahl
Wed., 20. October 2021 18:00
ONLINE | Konflikte im PGR aktiv bearbeiten
Sat., 06. November 2021 09:00
Workshop | Die ehrenamtsfitte Pfarre

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9-16 Uhr, Freitag 9-12 Uhr

 

[1] Stephansplatz 6, Stiege 1: die meisten Büros des Pastoralamts befinden sich im 5. Stock, Kirche im Dialog (Thema Weltkirche) im 6. Stock.

 

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Gremien & Grundlagen

Ordnungen für pfarrliche Gremien (2021)

 

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Die Ordnungen (2021) gelten mit Ausnahme der Wahlordnung, die bereits mit 1. September 2021 gilt, ab dem Tag der PGR-Wahl am 20. März 2022.

Begleittext zu den Änderungen

Vor fünf Jahren wurden in unserer Diözese die Ordnungen für die pfarrlichen Gremien in einigen Bereichen in Teilen neu konzipiert: Neue Akzente brachte auch der Diözesane Entwicklungsprozess APG2.1 mit der Betonung der gemeinsamen Verantwortung aller Getauften an der Sendung der Kirche und den neuen regionalen Strukturen, um die lokalen Gemeinden auf Dauer zu sichern.

 

Rückblickend haben sich die Ordnungen bewährt. Einige Änderungen wurden von einem Redaktionsteam auf Basis von gesammelten Rückmeldungen zur Weiterentwicklung eingearbeitet. Der Erzbischof hat die drei Vikariatsräte unter Einbindung der entsprechenden Fachausschüsse um ein beratendes Votum gebeten und sich im Bischofsrat im Juni 2021 beraten lassen, um die neuen Ordnungen per Dekret in Kraft zu setzen.

 

Die Änderungen wollen einerseits pragmatisch die Arbeit der pfarrlichen Gremien erleichtern und zugleich einen Beitrag leisten, eine synodale Kirche auf lokaler und regionaler Ebene durch unsere pfarrlichen Gremien umzusetzen. Neben einzelnen Details wurden drei Themen besonders aufgegriffen:

 

1. Harmonisierung

 

Die Ordnung für den Pfarrgemeinderat und die Ordnungen für Pfarrverbände und Seelsorgeräume waren vor fünf Jahren noch weitgehend unabhängig voneinander und ungleichzeitig erarbeitet worden. Daher erscheint es zweckmäßig, die Ordnungen nun zu harmonisieren, sodass die Strukturmodelle ihre Unterscheidungsmerkmale behalten, aber die pastoralen Grundlagen („Kirche in der Welt von heute – Mission und Auftrag“) und Aufgaben in gleicher Weise beschrieben sind. Gemäß der Entwicklung der pfarrlichen Strukturen werden die Aufgaben subsidiär auf eine regionale und lokale Ebene zugeteilt. Dies soll für mehr Klarheit über Strukturmodelle hinweg sorgen. Der PGR einer Pfarre mit Teilgemeinden entspricht einem Pfarrverbandsrat bzw. Seelsorgeraumrat (regionale Ebene); der PGR einer Pfarre in einem Pfarrverband bzw. Seelsorgeraum entspricht einem Gemeindeausschuss in einer Pfarre mit Teilgemeinden (lokale Ebene). Der bislang in der Ordnung schon angedeutete Seelsorgeraumrat ist als Gremium der Koordination und Zusammenarbeit vorgesehen und die Kooperationsvereinbarung des Pastoralteams und das Pastoralkonzept werden im Sinne der bisherigen Arbeitsvereinbarungen im Seelsorgeraum zu zentralen Instrumenten der pastoralen Entwicklung.

Für den Pfarrverbandsrat bzw. Seelsorgeraumrat ist die Wahl einer/s Stellvertretenden Vorsitzenden vorgesehen als wichtiges Gegenüber für den Pfarrer, aber auch als Ansprechperson für den Bischofsvikar und die einzelnen Gremien der Pfarren. Auch wenn nur in wenigen Entwicklungsräumen zutreffend, wird auch den Teilgemeinden im Pfarrverbandsrat eine direkte Stimme gegeben, indem die Leiterin bzw. der Leiter des Gemeindeausschusses von Amts wegen im Pfarrverbandsrat vertreten ist.

 

2. Flexibilisierung

 

Im Blick auf die kleinen Pfarren unserer Diözese wurden die Hürden zur Durchführung einer Urwahl bzw. einer kombinierten Wahl gesenkt. Für die Pfarrgemeinderäte eines Pfarrverbands kann nun in der Kooperationsvereinbarung des Pastoralteams flexibel geklärt werden, wer von den Mitgliedern des Pastoralteams von Amts wegen in welchem Pfarrgemeinderat ist. Im Blick auf die bevorstehende Wahl soll auch die Möglichkeit eines gemeinsamen Wahlvorstands im Pfarrverband Erleichterung bringen. Und wenn Pfarrgemeinderäte sich während der PGR-Periode die Bildung eines gemeinsamen Pfarrgemeinderats wünschen, ist dies möglich.
Um der Digitalisierung Rechnung zu tragen, werden zwei Änderungen, die sich im letzten Jahr vielerorts bewährt haben und nicht im Widerspruch zur Geschäftsordnung gestanden sind, bekräftigt: die Möglichkeit, Sitzungen des Pfarrgemeinderats online abzuhalten und die Durchführung von Beschlüssen im Umlaufverfahren.

 

3. Konkretisierung in der Vermögensverwaltung

 

Teile der Geschäftsordnung des Pfarrgemeinderats wurden direkt in die Vermögensverwaltungsratsordnung übernommen, um für mehr Klarheit zu sorgen. Die Kriterien für die Wahl der Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfer wurde konkretisiert. Die Möglichkeit zur Mitgliedschaft im Vermögensverwaltungsrat für Pfarrangestellte und für hauptamtliche Diakone bzw. Pastoralassistentinnen und -assistenten wurde beendet, da einerseits der Vermögensverwaltungsrat gegenüber Pfarrangestellten auf der Dienstgeberseite ist und zum anderen die Tätigkeit im Vermögensverwaltungsrat eine ehrenamtliche Tätigkeit umfasst. Zu guter letzt wurde die Frist für den Jahresabschluss auf den 30. September verlegt.

 

Platz für Fragen und Best-Practice-Beispielen

Bis zu 5.000 EURO durch den Innovationsfonds der Erzdiözese Wien

 

Nächster Einreichschluss ist der 15. November 2021!

APG2.1

 

Alle Informationen zum 
Diözesanen Entwicklungs-
prozess APG2.1 auf www.apg21.at

Pastoralamt der ED. Wien Pfarrgemeinderäte und Pastorale Strukturentwicklung
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