Donnerstag 16. April 2026

Projekt zur Kirchenraumakustik

Kirchenräume sind Räume für Liturgie und Gebet, gleichzeitig architektonisch oft hervorragende Gebäude mit künstlerisch hochwertigem Inventar – ebenso sind sie sehr individuelle und unverwechselbare Klangräume mit einer ganz besonderen Raumakustik. Diese Raumakustik hat große Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Sprache und Geräuschen, aber im Besonderen auch auf die Wahrnehmung von unterschiedlichen Musikformen, die in diesen Räumen stattfinden.

 

Im Zuge eines Impulsreferates des Raumakustikers Fabio Kaiser bei einem gemeinsamen Meeting des Bauamtes, des Referates für Kunst- und Denkmalpflege sowie des Beirates und Bereichs Kirchenmusik der Erzdiözese Wien, wo es um die Problematik von Beschallungsanlagen und Musikausübung in unseren Kirchenräumen ging, rückte das Thema stärker in den Fokus.

 

Im Grunde hat jeder Raum seine ganz eigene Akustik. Mit dieser müssen insbesondere die Musikausübenden umgehen lernen. Nicht jeder Kirchenraum ist gleichermaßen für jede Art von Musik geeignet. Besonders Musik mit elektroakustischer Verstärkung spielt die passende technische Lösung eine große Rolle. Um mit den unterschiedlichen Situationen passend umgehen zu können, ist viel Know-how nötig. Deshalb hat das Referat für Kunst- und Denkmalpflege, mit dem wir in diesem Bereich kooperieren (die Akustik ist letztlich ein Parameter der Architektur), ein Ingenieursbüro für Raumakustik und Medientechnik beauftragt, fünf exemplarische Kirchenräume in der Erzdiözese akustisch zu vermessen, um daraus weitere Schlüsse zu ziehen.

Pastoralamt der ED. Wien Kirchenmusik
Stock im Eisen-Platz 3/IV
1010 Wien

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