Sunday 23. June 2024

„Kons meets Musikschule 2024“

16. März 2024

Die neue Orgel des Konservatoriums der Erzdiözese Wien war im letzten Jahr Ausgangspunkt für ein neues Konzertprojekt.

Mit dem Ziel, dass junge Orgelschülerinnen und -schüler aus unterschiedlichen Institutionen ein gemeinsames Konzert gestalten, entstand das Konzept zu „Kons meets Musikschule“.

Dieses Konzertformat bietet den jüngsten und jungen Orgelschülerinnen und -schülern der Musikschulen sowie des Konservatoriums die Möglichkeit, in einem Konzertsaal an einem modernen Instrument vor Publikum zu musizieren.

Sowohl im letzten Jahr wie auch heuer folgten viele Kolleginnen und Kollegen aus umliegenden Musikschulen der Einladung und bereiteten mit Schülerinnen und Schülern ihrer Orgelklassen Werke für dieses Konzert vor. Auch Kolleginnen und Kollegen des Konservatoriums der Erzdiözese Wien unterstützten „Kons meets Musikschule“, indem sie mit jungen Schülerinnen und Schülern Beiträge für dieses Konzert einstudierten.

Die 13 jungen Organistinnen und Organisten, die am 16. März „Kons meets Musikschule 2024“ gestalteten, boten im voll besetzten Saal des Konservatoriums ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm, das Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms, Charles-Marie Widor, Siegfried Karg-Elert und anderen enthielt.

Sigrid Wolfbauer-Gartner


 

Kantorenabend „EXSULTET“

15. März 2024

Zehn Teilnehmende aus verschiedenen Pfarren des Vikariates bereiteten sich im Rahmen eines Kantorenabends im Bildungszentrum St. Bernhard in Wiener Neustadt auf den Vortrag des Osterlobes «Exsultet» vor. Nach kurzem Einsingen erklärte Referent Herbert Gasser Geschichte, Aufbau und liturgische Funktion des Osterlobes; im Anschluss hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzeln und in Gruppen die Möglichkeit, Teile des Gesanges unter Anleitung des Referenten vorzutragen. Praktische Hinweise zur Aussprache, Atmung und Phrasierung ergänzten den Vortrag.

Herbert Gasser

Kantorenkurs Orth an der Donau

Die Vielfalt der Psalmen wurden im Vikariat Nord der Erzdiözese Wien thematisiert und in einer Seminar-Reihe vorgestellt. Es war eine Reise in die Welt der Biblischen Poesie, in Musik und Theologie. Zwanzig interessierte Teilnehmende trafen sich an drei Samstagen in den Monaten Februar und März jeweils vormittags im Pfarrzentrum von Orth an der Donau, um sich mit diesem Abschnitt aus der Bibel zu befassen.

Psalmen begegnen uns meistens in den Gottesdiensten, sei es in Zitaten oder als rezitiertes Gebet. Aber auch im gesungenen Solo-Vortrag und in mehrstimmigen Chorwerken treten Psalmen in Erscheinung. Die Gemeinden können sie in Liedform oder wechselweise (antiphonal) singen. Sie sind eine poetische Reflexion der Bibel, Meditationen über das Leben des Menschen mit Gott und sie bilden somit einen wertvollen Kontrapunkt zum schnellen Lauf des Lebens.

Die Vormittage vermittelten vielfältige Einblicke über die vielen Möglichkeiten des Gestaltens, wie beispielsweise mit einfachen „Zwei-Ton-Modellen“ und mit vierteiligen Formen. Darüber hinaus wurden die Psalm-Themen, die Sprache, und die musikalischen Ausdrucks-möglichkeiten zugänglich gemacht. Dadurch wurden nicht nur die „technischen“ Ausdrucksformen (Psalmtöne, antiphonales Singen, …) erprobt, sondern auch Theologisches und Spirituelles beleuchtet und zur Sprache gebracht.

Im Besonderen wurden die Psalmen 22, 23, 117, 118, 119 und 150 portraitiert und in unterschiedlichen Psallierweisen und „Psalmtönen“ vorgestellt und eingeübt. All das wurde von Kirchenmusikreferent Johannes Lenius zusammengestellt nun vorgetragen, die Teilnehmenden waren sehr dankbar und sangen begeistert mit.

Johannes Lenius


 

Kantorenkurs für die Dekanate Neunkirchen / Wiener Neustadt

Am 4. März 2024 begann im Gemeindezentrum der Pfarre St. Egyden ein Mehrabendkurs (sechs Abende) für Kantorinnen und Kantoren. Acht Damen aus den umliegenden Pfarren nahmen daran teil. Kirchenmusikreferent Herbert Gasser eröffnete jeden Abend mit chorischen Stimmbildungs- und Sprechübungen; es folgte ein kurzer Abriss über den Aufbau der Messfeier und in Folge die Erarbeitung wesentlicher Wechselgesänge zu den einzelnen Teilen der Eröffnung: Einzug, Kyrie und Gloria. In einem zweiten Block bildete vor allem der Wortgottesdienst der Messfeier mit der anspruchsvollen Gestaltung des Antwortpsalmes und des Rufes vor dem Evangelium einen wesentlichen Schwerpunkt. Schließlich wurden zuletzt die Kantorengesänge der Eucharistiefeier ergänzt sowie die praktischen Kenntnisse des Kirchen- und Lesejahres angefügt.

Herbert Gasser


 

Wiener Chortag „vielstimmig“

2. März 2024

140 begeisterte Sängerinnen und Sänger trafen sich am 2. März im Bildungszentrum Kenyongasse zum 13. Wiener Chortag „Vielstimmig“.

Unter dem Motto „Colours Of Grace“ führte ein erfahrenes Referententeam im Plenum durch ein ausgewähltes Programm vom Gregorianischen Choral bis hin zu Arrangements von moderner Lobpreis-Musik.  In Workshops wurden zusätzliche Angebote gemacht:

Sr. Johanna Kobale, die Gastgeberin, vermittelte „Stimmiges Sprechen“,  Eva Böhm arbeitete an Tanzchoreografien zu Musik des Tages, Manfred Länger führte ein in die Basics der Musikleitung, Nikolaus Pesl arbeitete mit den mitgebrachten Instrumenten und einem Percussionsensemble, Daniel Mair präsentierte Vokalmusik „aus der abendländischen Schatzkammer“, Hermann Platzer brachte neue Arrangements von aktuellen Liedern für den Gottesdienst mit.

Das intensive Gemeinschaftserlebnis, das während des Tages entstand, fand seinen Höhepunkt in dem von Sr. Johanna geleiteten Gottesdienst, in dem sie auf einfühlsame Art noch einmal die Highlights des Tages zusammenführte und zu einem größeren Ganzen vereinte.

 

Himmelstürmer - ein Gebetstreffen und ein überkonfessionelles Lobpreisen

Von 2. - 3. März 2024 wurde in der Expedithalle in Wien erstmals Gott 24 Stunden lang angebetet, 24 Stunden der Himmel mit Lobpreis, Dank und Gebeten erfüllt.

Für diese Gebetszeit wurde auch der Bereich Kirchenmusik des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien mit der Bitte konfrontiert, auch klassische Chormusik als Gebet zu singen. Dank der Kooperation zwischen Kirchenmusikreferenten Michał Kucharko und dem Chor der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde Neuottakring in Wien konnte diesem Wunsch entsprochen werden.

Die Initiatorin von Himmelstürmer 2024, Miriam Fuchsberger, wollte Zeit und Raum schaffen, um Gott zu feiern und anzubeten und dabei Einheit unter Christen kultivieren, was - wie sie es selbst beschreibt - tatsächlich gelungen ist: „Himmelstürmer war für mich ein Fest der Einheit und ein Feiern Gottes! Christen aus über dreißig unterschiedlichen Kirchen haben das ins Zentrum gerückt, was uns alle verbindet, unseren lebendigen Glauben an Gott! Das ist so ein Privileg und hat so viel Kraft! Ich denke, dass dies nur ein Anfang war. Denn unser Herzensanliegen, Gott gemeinsam zu feiern und anzubeten, bringt den Himmel auf die Erde und verbindet Herzen. Und genau das braucht unser Land!“

Michał Kucharko


 

Leben – beten – feiern … eine erfrischende Entdeckungsreise

22. März 2024

Die Heilige Messe feiern wir nicht aus einer alten Tradition heraus oder aus Pflichtbewusstsein, sondern weil wir unseren Glauben an Tod und Auferstehung Jesu in unserer Gemeinschaft spürbar, hörbar und greifbar machen. Wir tun dies nicht aus uns heraus, sondern im Auftrag Jesu. Bis heute gibt es eine ununterbrochene Reihe von den Worten Jesu im Abendmahlssaal-damals bis in unsere Kirche-heute. Gemeinsam mit Erzabt Korbinian Birnbacher, dem Diakon Martin Sindelar und Manuela Priester (Pastoralamt - Bereich Bibel-Liturgie-Kirchenraum der ED Wien) und Michał Kucharko (Bereich Kirchenmusik der ED Wien) haben wir einen gemeinsamen Streifzug durch zweitausend Jahre Riten und Texte der Heiligen Messe unternommen und fragen nach Ursprüngen, Bedeutungen und Zusammenhängen, die uns geholfen haben, neue und ganz persönliche Zugänge zur Liturgie der Eucharistie, der Messfeier zu bekommen. Grundschulung für die Gottesdienstvorbereitung sowie Kurse für Lektorinnen und Lektoren sowie Kantorinnen und Kantoren, für Einsteiger und Langbewährte, haben auch die praktischen Zugänge geschaffen.

Gastgeber für diese Fortbildung war der Liturgieausschuss der Pfarre Dornbach, 1170 Wien, wo alle interessierten Laien und alle, die in irgendeiner Form Liturgie gestalten, eingeladen waren.

Boris Porsch
Studentenseelsorger & Kaplan im PV Hernals, Wien


 

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