Saturday 4. December 2021

IN DER KRISE EIN OFFENES OHR FÜR SIE!

TELEFONISCHE UND VIDEO-BERATUNG, ONLINE UND CHAT 

RITUELLE FEIERN UND SAKRAMENTENEMPFANG IM ZEICHEN VON CORONA.

Empfehlungen von Christoph Schmitz, Leiter der Krankenhausseelsorge der EDW

Immer wieder kommt die Frage auf, wie geht man mit der seelsorglichen Begleitung und Sakramentenspendung für Corvid-19 erkrankte um. Der Leiter der Krankenhausseelsorge der Erzdiözese Wien macht einige grundsätzliche Anmerkungen dazu:

 

Besuche bei an Covid-19 Erkrankten sind möglichst zu unterlassen. Warum? Bei denen, die zu Hause sind, handelt es sich um eher leichte Verläufe, Sakramentenempfang ist daher wahrscheinlich verschiebbar. Die Personen mit schwerwiegenderen Verläufen sind ohnehin im Krankenhaus und sollten vorrangig von der dortigen Krankenhausseelsorge in Abstimmung mit dem medizinischen Personal besucht werden.

 

  • Ansonsten ist von persönlichen Besuchen bei älteren bzw. kranken Menschen zu Hause nach wie vor abzuraten, da mein Besuch sie massiv gefährden kann. Wie schon kommuniziert, andere Möglichkeiten nutzen: häufiger anrufen, WhatsApp, …
  • Kommunion: Man könnte (bei leichteren Fällen) den Personen eine Kommunion an der Haustür übergeben und sie könnten dann bei einem Gottesdienst im Fernsehen / Internet kommunizieren. Dann bitte im zeitlichen Umfeld dieser Gottesdienste kommen. Dem Spender sollte bekannt sein, wann diese Gottesdienste gefeiert werden.
  • Frage der Dringlichkeit/Aufschiebbarkeit: Wem ist zumutbar, aufgrund der Umstände für einige Zeit auf einen Sakramentenempfang zu verzichten und wo ist die Situation so schwerwiegend, dass das unzumutbar wäre? Kriterium: sehr dringlich geäußerter Wunsch und schwerwiegende Erkrankung bzw. akute Sterbesituation
  • Sollte nach Abwägung aller Umstände (Selbstschutz – Fremdschutz) und der o.g. Überlegungen eine rituelle Feier zu Hause ratsam sein, ist wie folgt vorzugehen:
  • Grundhaltung: konsequent in der Hygiene sein, aber auch keine Panik verbreiten. Menschlich zugewandt bleiben und spirituell präsent sein.
  • Einige Einmalhandtücher/Hygienetücher mitnehmen. Wenn vorhanden, auch Desinfektionsmittel.
  • Kein Händeschütteln beim Eingang oder im Wohnraum – auf Abstand von mindestens 1-2m achten. – Raum sollte sehr gut gelüftet sein.
  • Bevor ich zu der Person gehe, Hände gründlich waschen und desinfizieren.
  • Weiteres Händewaschen erforderlich: nach Niesen und Husten, nach Kontakt mit Oberflächen (z.B. Türklinken) in der Umgebung des Bewohners/der Bewohnerin
  • Bei der Feier auf Abstand von mindestens 1 m (auch zu evtl. anwesenden Angehörigen) achten, kein Handgeben bei Vaterunser.
  • Nach Berührung der Person durch Salbung/Segen sich selbst nicht ins Gesicht greifen. Möglichst bald wieder Hände desinfizieren und mit Hygienetuch abwischen.
  • Bevor ich das Haus/Wohnung verlasse, nochmals Hände waschen.

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