Sonntag 5. April 2026

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BILDUNGSZENTRUM

ST. BERNHARD

 

2700 Wiener Neustadt

Domplatz 1

02622/29131

LITURGIESPEICHER

 

28. SONNTAG B

10. Oktober 2021

 

"Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?" (Mk 10, 17b)

 

„Du hast einen Wunsch frei. Was immer es ist, es wird dir erfüllt.“

So spricht die gute Fee im Märchen.

Auch wenn die Erfüllung dieser Wünsche meist tragisch endet,

so scheint es doch ein Urbedürfnis des Menschen zu sein,

sich etwas zu wünschen (was man sich selbst nicht geben kann).

„Du hast einen Wunsch frei“….

Was würden WIR uns wünschen?

Gesundheit? – Aber: wie soll das enden?

„forever young?“ – Mit 80 noch so ausschauen wie mit 20? Ich weiß nicht…

Oder gar viel Geld? – Da gibt es im Märchen bekanntlich keine Obergrenze.

 

Da kommen wir schon hin zum „Reichen Jüngling“ im Evangelium:

Er hat scheinbar schon alles „durchgespielt“,

ja sogar das Einhalten der Gebote, soz. ein guter Mensch zu sein:

„All das habe ich von Jugend an befolgt“ (Mk 10, 20).

Er spürt: Das eigentliche Leben kann er sich nicht selbst geben….

 

Und dann trifft das ein, was man eine Sternstunde nennen kann –

du kannst sie ergreifen, oder sie zieht vorüber:

„Jesus sah ihn an, umarmte (!) ihn und sagte:
Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast,

gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben;

dann komm und folge mir nach!“ (Mk 10, 21).

 

Jetzt sind wir dran!

Was will dieses Wort des Herrn in seiner ganzen Klarheit mir sagen?

Hier gibt es nichts zu deuteln oder abzuschwächen!

Dennoch: Jede(r) ist zur Nachfolge Jesu berufen;

und da ist wohl bei jedem die Ausgangslage verschieden….

Doch scheint es, als ob die Intensität unserer Liebe zu Gott

verkehrt proportional zur Größe des Reichtums steht,

den wir nicht bereit sind, mit den Armen zu teilen.

 

Ob es reicht, nur auf die Barmherzigkeit Gottes zu zählen?

 

 

ZUM NACHDENKEN:          

                                                   Gott, wir leben.

                                                   Wir arbeiten, um zu leben.

                                                   Wir genießen das Leben.

                                                   Wir bangen um unser Leben.

                                                   Aber leben wir wirklich?

 

                     Was meinen wir mit Leben?                              Ist Leben nicht mehr:

                     Was ist denn – das Leben?                                Als Essen und Trinken?

                     Dein Sohn Jesus sagt:                                        Als Arbeiten und Genießen?

                     „Was nützt es dem Menschen,                           Als Lachen und Weinen?

                     wenn er die ganze Welt gewinnt,                      Dieses Leben – vergeht schnell,

                     aber dabei sein Leben verliert?“                        das wahre Leben – bleibt.

 

                                                   Das wahre Leben ist dein Leben.

                                                   Es ist uns geschenkt.

                                                   Es ist Vertrauen und Hoffen,

                                                   Lieben und Verzeihen.

                                                   Es ist dein Leben, das wir leben!

 

 

GEBET:     

Treuer Gott, wir sehnen uns nach einem erfüllten Leben.

Zugleich aber wissen wir, dass kein Mensch und kein irdisches Gut unsere Sehnsucht stillen kann.

Du hast uns in dieses Leben gerufen, und du allein kannst uns jenes volle Leben schenken, nach dem wir uns sehnen.

Um dieses Leben bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der mit dir lebt in Ewigkeit.

 

 

GABENGEBET:       

Vater im Himmel, wir bringen Brot und Wein – Zeichen für das, was die Erde hervorbringt; Zeichen, wonach wir hungern
und wovon wir leben.

Lass diese Gaben auch zum Zeichen des ewigen Lebens werden, wonach unsere Seele sich sehnt, und das wir jetzt empfangen dürfen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.

                    

 

SCHLUSSGEBET:  

Herr, unser Gott, wir danken für dein Wort und deine Weisung. Vor allem aber danken wir für dein Leben, das unserer Seele Nahrung und Kraft gibt auf unserem Weg durch diese Zeit, damit wir einst unser ewiges Ziel erreichen.

Dazu gib uns deinen Schutz und Segen durch Christus, unsern Herrn.

 

 

FÜRBITTEN

P:  Herr und Gott, für uns Menschen ist nur manches möglich, doch für dich ist alles möglich. In Sorge um unsere Welt und um uns selbst kommen wir mit unseren Bitten zu dir: Lasset uns beten:

A:  Wir bitten dich erhöre uns. Wir bitten dich, erhöre uns.  (GL 752)

 

  1. In unserer Welt, dem Raum unseres Lebens, herrschen vielfach Angst, Verfolgung, Armut und Gewalt. Schenke den Menschen deinen Frieden. – (STILLE) – Lasset uns beten:
  2. Unsere Kirche, der Raum unseres Glaubens, will für uns ein Zeichen der Hoffnung und ein Impuls für einen Wandel sein. Sende ihr deinen Geist, damit die Christinnen und Christen bereit werden, sich auf neue Wege in der Seelsorge einzulassen. – (STILLE) – Lasset uns beten:
  3. Wir bitten auch für uns selber: Dass wir trotz mancher Einschränkungen dankbar sind für das Viele, das uns tagtäglich geschenkt wird! – (STILLE) – Lasset uns beten:
  4. Wir beten für unsere Verstorbenen; (besonders beten wir heute für....) lass sie den verheißenen Lohn in deiner Herrlichkeit erlangen. – (STILLE) – Lasset uns beten:

P:  Herr, unser Gott, vertrauensvoll haben wir unsere ausgesprochenen und stillen Anliegen vor dich gebracht. Nimm diese entgegen – darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.

 

A:  Amen.

 

 

LIEDPLAN

 

EINZUG:                                           461, 1+2

 

KYRIE (nach dem Text):                 722, 1

 

GLORIA:                                           711

 

ANTWORTPSALM:                         629, 1

 

HALLELUJA:                                    739

 

FÜRBITTRUF:                                  752

 

P:  Herr und Gott, für uns Menschen ist nur manches möglich, doch für dich ist alles möglich. In Sorge um unsere Welt und um uns selbst kommen wir mit unseren Bitten zu dir: Lasset uns beten:

A:  Wir bitten dich erhöre uns. Wir bitten dich, erhöre uns.  (GL 752)

 

  1. In unserer Welt, dem Raum unseres Lebens, herrschen vielfach Angst, Verfolgung, Armut und Gewalt. Schenke den Menschen deinen Frieden. – (STILLE) – Lasset uns beten:

GABENBEREITUNG:                    711

 

HEILIG:                                           711

 

LAMM GOTTES:                            711    

 

LOBLIED:                                       216, 1–3

 

 

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