Samstag 7. Februar 2026
Di.., 10. Februar 2026 18:30
WJG 2026: Theologie des Diakonats 1
Do.., 12. Februar 2026 18:30
WJG 2024: der Koran und seine biblischen...
Fr.., 13. Februar 2026 17:00
WJG 2026: Ehe und Weihe

Wir gedenken dankbar an...

unsere Verstorbenen Diakone der Erzdiözese Wien.

 

In diesem Licht lass sie schauen, was sie im Glauben bezeugt haben.

 

Evangelium von heute Mk 6, 30-34 "Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein"
Frauen der Diakone

Wo ist die Freude?

Diakontakte: Dein Mann Josef wurde 2009 zum Diakon geweiht. Wie ist bei euch die Idee des Diakonats entstanden und gereift?

Renate Fellner: Wir waren in unserer Pfarrgemeinde immer schon aktiv tätig. Josef absolvierte den theologischen Kurs, ich lernte mit und fand das spannend....

In dieser Zeit wurde er von einem Freund zum Diakonen-Institut (Johannes Fichtenbauer) geschickt, mit den Worten: Das wäre etwas für dich.

Ich fand die Zeit der Ausbildung, wo ich auch sehr eingebunden war, sehr bereichernd für unser Leben.

Josef wirkt in der Pfarre Gießhübl. Was macht er dort alles, und wie geht es dir damit?

Er macht Wortgottesdienste, Taufen, Hochzeiten, Begräbnisse, Bibelrunden, Predigtdienst in der Pfarre. Zusätzlich ist er Seelsorger im Pflegeheim und Hospiz Mödling. Auch da wird er manchmal spontan gerufen.

Grundsätzlich unterstütze ich ihn gerne und das macht mir auch Freude. Doch manchmal, wenn es zu viele Termine und Aufgaben gibt, schränkt das auch mich ein, weil spontane Aktivitäten und Urlaube fast nicht möglich sind.

Welches war in diesem Zusammenhang dein schönstes Erlebnis?

Immer wieder gibt es sehr gute Begegnungen mit Menschen, die auf uns zukommen.

Und gibt’s hie und da auch Unerfreuliches oder Ärger?

Ja, die Überlastung und Überforderung macht mir zu schaffen.

Welche Änderungen im Diakonat oder in der Pfarre wünschst du dir?

Nicht jederzeit verfügbar sein zu müssen, mehr Freiräume zu haben.

Was würdest du, wenn du könntest, in der Kirche ändern?

Mir erscheint die Kirchenführung müde zu sein, mir fehlt eine weltoffene Sprache, spürbare Freude und Aufbruchsstimmung, außerdem eine Öffnung für die Frauen.

das Intwerview führte Peter Morawetz

 

Taten der Hoffnung

Notfallsseelsorge / Faszination Schöpfung / Ein Fest der Freude / Theologische Grundlagen / Weinleese / ...

Diöz. Institut für den Ständigen Diakonat
Boltzmanngasse 9
1090 Wien

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