Thursday 4. June 2020

Evangelium von heute Mk 12,28b-34 Ein Schriftgelehrter hatte ihrem Streit zugehört; und da...

Tipps & Tricks - Ministrieren mit Abstand

Übungen & Ideen zum Abstandhalten

Seilübung

Zwei Ministrant/innen halten jeweils das Ende eines mind. 1 Meter langen Seiles. Aufgabe ist es, sich mit diesem Seil – immer im gespannten Zustand – durch den Raum zu bewegen. Alternativ kann auch eine entsprechend lange Holzlatte oder Ähnliches verwendet werden. Diese Übung kann im Kirchenraum, aber evtl. auch mit Familienmitgliedern zu Hause durchgeführt werden. Je länger man der Einzuhaltende Abstand, desto schwieriger die gemeinsamen Bewegungen.

Hinweis: Vor- und nach dem Berühren des Seils Hände desinfizieren oder waschen, oder das Seilende mit z.B. Papier umwickeln, welches nach der Übung weggeschmissen wird

 

Corona-Hula Hoop

Hula Hoop oder andere Turnreifen mit Schnüren – ähnlich einem Hosenträger – an den Schultern befestigen. Der Reifen sollte ca. in Hüfthöhe hängen und einen Durchmesser von rund 100 cm haben. Aufgabe ist es, sich im Raum zu bewegen, evtl. auch die für die derzeitigen Gottesdienste vereinbarten liturgischen Dienste zu üben – ohne dass sich die Reifen der Anwesenden berühren. Alternativ kann man auch entsprechend große Kartonstück mit Schnüren um den Körper befestigen.

Hinweis: Bei dieser Übung kann zwar kein exakt 1-Meter-Abstand geübt werden, aber man erhält trotzdem ein Gefühl, wie schnell man normalerweise anderen Personen nahekommt. Auch hier gilt: Desinfizieren.

 

Propellerhüte

Nicht nur Mund-Nasen-Schutz könnte zu einem modischen Accessoire werden: Die Minis werden im Vorfeld z.B. einer Probe in der Kirche eingeladen sich kreative „Propellerhüte“ mit jeweils 0,5 - 1 Meter langen Flügeln zu Hause zu basteln. Mit diesen am Kopf werden die verschiedenen Wege usw. geübt. Jedes Mal, wenn man jemand anderem zu nahe kommt, berühren sich die Flügel und man weiß, dass man den Abstand nicht eingehalten hat.

Hinweis: Diese Aufgabe kann eine kreative Beschäftigung für zu Hause sein. Man könnte sie noch ausbauen und einen Wettbewerb daraus machen: Wer baut sich den kreativsten Propellerhut?

Übungen & Ideen zum Einlernen neuer Wege

Fußspuren

Für verschiedene liturgische Dienste sowie für Ein- und Auszug sind nun womöglich andere Wege im Kirchenraum nötig, um den Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten. Hier könnte es hilfreich, sein diese Wege durch Fußspuren am Boden zu markieren.

Hinweis: Das Auflegen oder Aufkleben von Fußspuren kann auch bei den generellen Überlegungen einer Pfarre zur Organisation von Abstandsregeln im Kirchenraum dienen.

 

Bodenmarkierungen

Durch gut sichtbare Klebebänder könnten Wege im Kirchenraum markiert werden, die der Mindestabstand-Regel entsprechen. Die Ministrant/innen wüssten dadurch, dass wenn sie sich auf diesen Wegen bewegen, sie jedenfalls den Abstand einhalten.

Hinweis: Solche Markierungen könnten nicht nur Minis, sondern ähnlich wie in Geschäften auch generell für den Einlass in die Kirche, die Kommunion usw. den Gläubigen dienen.

 

Kirchenplan

Nach einer entsprechenden Wegprobe erhalten die Minis die Kopie eines leeren Grundrisses der Kirche. Ihre Aufgabe ist es mit unterschiedlichen Farben für die unterschiedlichen liturgischen Dienste die jeweiligen Wege im Kirchenraum sowie die evtl. neue Position von Sitzgelegenheiten etc. einzuzeichnen. Man kann daraus auch einen Wettbewerb machen: Wer am Schnellsten alle Wege richtig eingezeichnet hat.

Hinweis: Natürlich ist das Einzeichnen auf einem leeren Kirchenplan häufig nicht sehr aussagekräftig und zeigt womöglich am Plan keine Veränderung zu vorher auf. Diese Übung dient vor allem dem Gedächtnistraining, in dem sich die Minis noch einmal alle Wege und Positionen gedanklich zurückrufen.

 

 

Allgemeine Ideen für Proben

Videoanalyse

Im Vorfeld könnten Videos von Gottesdiensten angeschaut und jeweils benannt werden, was nun momentan nicht möglich ist, wenn man die aktuellen Abstandsregelungen etc. beachtet.

Es könnte auch ein Kurzvideo mit Erklärungen im eigenen Kirchenraum aufgenommen werden, um so eventuell ‚virtuell‘ manche Neuerungen zu proben. Oder einer der ersten Gottesdienste wird mitgefilmt und man überlegt anhand diesen, was man richtiggemacht oder noch besser einhalten könnte.

Eine Fachstelle der

Ministrantenseelsorge
Stephansplatz 6/6/618
1010 Wien

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