Begegnung mit Gästen aus Bolivien | 2026
Stimmen des Widerstands – Indigene Frauen gegen Umweltzerstörung
Was tun, wenn der Fluss, der Ernährung, Kultur und Identität sichert, langsam stirbt?
Am Rio Pilcomayo in Bolivien ist diese Frage für indigene Gemeinschaften bittere Realität. Umweltverschmutzung durch Bergbau, großflächige Landwirtschaft und die Folgen der Klimakrise belasten Wasser, Böden und Gesundheit. Die Ursachen reichen weit über Bolivien hinaus – sie sind eng mit globalen Produktions- und Konsummustern verbunden.
Doch mitten in diesen Herausforderungen organisieren sich indigene Frauen. Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und setzen sich für den Zugang zu sauberem Wasser. Sie kämpfen für ihre Rechte, für kulturelle Anerkennung und für eine lebenswerte Zukunft ihrer Gemeinschaften.
Im April und Mai 2026 kommen vier bolivianische Aktivistinnen aus den Organisationen CERDET, ISALP, CEPA und CIPCA nach Österreich. In Vorträgen, Workshops und persönlichen Begegnungen geben sie Einblick in ihre Arbeit entlang des Rio Pilcomayo und zeigen, wie Empowerment, Bildung und gemeinschaftliches Handeln zu wirksamen Antworten auf ökologische und soziale Krisen werden.
Laden Sie uns ein – in Schule, Gemeinde, Pfarre oder Organisation.
Lassen Sie sich inspirieren, stellen Sie Fragen und kommen Sie ins Gespräch. Erfahren Sie aus erster Hand, wie indigene Aktivistinnen Tag für Tag für Gerechtigkeit, Teilhabe und den Schutz ihrer Lebensräume eintreten.
ANMELDUNG unter: welthaus.wien@edw.or.at
Gemeinsam schaffen wir Begegnungen, die bewegen!
