Dienstag 17. März 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
    • Christ-Sein
      • Unser Glaube
      • Bibel
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
    • Termine
     
  • Service & Hilfe
  •  
  • Menschen & Organisation
  •  

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Christ-Sein
      • Unser Glaube
      • Bibel
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
    • Termine
12.05.2016 · Lebensschutz · Ökumene

Neue kirchliche Hilfsaktion für Christen in Not im Nahen Osten

Neue kirchliche Hilfsaktion für Christen in Not im Nahen Osten

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) startet eine breit aufgestellte Hilfsaktion für die schwer bedrängten und verfolgten Christen im Nahen Osten. Die Aktion wird gemeinsam mit den Hilfsorganisationen "Kirche in Not", "Christian Solidarity International" (CSI) und "Initiative Christlicher Orient" (ICO) durchgeführt, die schon im Nahen Osten aktiv sind.

Zeichen der Solidarität, um bedrängten und verfolgten Christen den Verbleib in ihrer Heimat zu ermöglichen.

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) startet eine breit aufgestellte Hilfsaktion für die schwer bedrängten und verfolgten Christen im Nahen Osten. Die Aktion wird gemeinsam mit den Hilfsorganisationen "Kirche in Not", "Christian Solidarity International" (CSI) und "Initiative Christlicher Orient" (ICO) durchgeführt, die schon im Nahen Osten aktiv sind.

 

Recht auf Heimat

"Die Christen haben ein Menschenrecht darauf, auch künftig in ihrer Heimat im Nahen Osten friedlich leben zu dürfen", so AKV-Präsident Helmut Kukacka. Er stellte gemeinsam mit den Vertretern der anderen Hilfsorganisationen im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Initiative vor, für die auch eine eigene Website ("www.christeninnot.at") eingerichtet wurde.

 

Allein in Syrien sei mehr als eine halbe Million Christen - rund ein Drittel aller Christen des Landes - auf der Flucht, viele davon noch innerhalb Syriens. Mehr als 4.000 Christen wurden bereits ermordet. Dass die massive Christenverfolgung in Österreich wie im gesamten Westen nach wie vor kaum ein Thema sei, sei völlig unverständlich, so Kukacka. Das Schweigen müsse endliche durchbrochen werden, so der einhellige Tenor bei der Pressekonferenz.

 

Kukacka erinnerte u.a. auch an Kardinal Christoph Schönborn, der Ende März den verfolgten Christen im Nordirak einen Besuch abgestattet hatte. Die Hilfe für die von Verfolgung und Flucht betroffenen Menschen im Nahen Osten sei allemal effektiver und letztlich auch günstiger, als in Europa Zäune zu errichten, so der Kardinal damals. Es genügten vergleichsweise geringere Mittel, um den Menschen vor Ort zu helfen.

 

Wenn Menschen in ihrer Heimat vor allem auch Zukunftsperspektiven für ihre Kinder erkennen, "dann bleiben sie und machen sich nicht auf den gefährlichen Weg in Richtung Europa", betonte CSI-Generalsekretär Elmar Kuhn bei der Pressekonferenz.

 

Hilfsprojekte vor Ort müssten deshalb vor allem bei Kindern, Jugendlichen und Familien ansetzen, bestätigten ICO-Geschäftsführerin Romana Kugler und "Kirche in Not"-Nationaldirektor Herbert Rechberger.

 

Drei Hilfsprojekte

Konkret sollen in einem ersten Schritt drei Hilfsprojekte in Syrien und im Irak unterstützt werden: Ein Hilfsprojekt von Ordensfrauen in der heftig umkämpften syrischen Stadt Aleppo, ein Ausbildungsprogramm für Studenten in der nordwestsyrischen Stadt Qamishli und ein Bauprojekt im nordirakischen Dorf Enishke. AKV-Präsident Kukacka rief die zahlreichen AKV-Mitglieder aber auch alle anderen Menschen guten Willens auf, mit diversen Spendenaktionen für die Christen im Orient zu sammeln: "Die bedrängten Christen vor Ort brauchen unser Gebet, unsere Worte vor allem aber auch unsere Taten."

 

Hilfe für Aleppo

"Kirche in Not" unterstützt seit langem die Ordensfrau Annie Demerjian, die in der syrischen Stadt Aleppo ein Team von Freiwilligen leitet, die Menschen mit Heizöl, Elektrizität, Lebensmitteln und Medizin versorgt. Angesichts der Kämpfe, Bombenexplosionen und dem Feuer der Scharfschützen habe das Team mehr als 550 der bedürftigsten Haushalte zu versorgen, berichtet "Kirche in Not"-Direktor Rechberger. Die meisten Menschen können sich die Grundversorgung wegen der galoppierenden Inflation nicht mehr leisten. Wegen der zunehmenden Gewalt und einer Verschlechterung der Situation habe Schwester Annie "Kirche in Not" um Hilfe gebeten, um Familien mit Gutscheinen für sauberes Wasser, Pakete mit den Lebensmittel, Hygieneprodukten, und Geld für Mieten zu versorgen.

 

Die Zahl der christlichen Familien in Aleppo sei von 200.000 (vor dem Krieg) auf kaum 35.000 geschrumpft. Einige der übrig gebliebenen Christen spürten laut Schwester Annie, dass "sie eine Mission haben zu bleiben", während andere zu schwach und verängstigt sseien, um über die einzige Straße, die aus der Stadt führt, zu fliehen.

 

Ausbildung in Qamishli

"Christian Solidarity International" unterstützt derzeit u.a. christliche Studenten an der Universität von Qamishli durch die Finanzierung des Studiums und deren Unterkunft. Für die Christen sei eine fundierte Ausbildung die einzige Möglichkeit, in Syrien eine Zukunft zu haben, so CSI-Generalsekretär Kuhn. Das Projekt sei aber mit jährlichen Kosten von 25.000 Euro für CSI alleine schwer zu finanzieren.

 

Qamishli, eine syrische Stadt an der nördlichen Grenze zur Türkei gelegen, ist Zufluchtsort für viele vom IS vertriebenen Christen. Die Stadt wird von der Regierungsarmee gehalten. Sie grenzt zudem an das freie Kurdengebiet und ist daher von der islamischen Terrorgruppe nicht einnehmbar.

 

Jugendzentrum im Nordirak

Die "Initiative Christlicher Orient" unterstützt seit Jahren das christliche Dorf Enishke in der Autonomen Region Kurdistan/Irak. Das Dorf zählt 185 Familien, zur Pfarre gehören auch die beiden Orte Benatha und Hamziyeah mit ca. 60 Familien. Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs und der Etablierung des IS in der Region befinden sich in Enishke nun auch an die 450 Flüchtlingsfamilien mit deren Kindern.

 

Im Jahr 2013 wurde von der ICO mit Unterstützung der Oberösterreichischen Landesregierung ein Kindergarten errichtet, jetzt soll ein Jugendzentrum gebaut werden, so ICO-Geschäftsführerin Kugler. Zudem gebe es gibt weitere Bemühungen, nachhaltige Quartiere für geflüchtete Familien zu errichten, um den Aufbau einer Lebensgrundlage in und rund um Enishke zu ermöglichen. Für das Jugendzentrum müssten noch rund 53.000 Euro aufgebracht werden.

 

Nachhaltige Hilfe

Wie AKV-Präsident Kukacka bei der Pressekonferenz sagte, ist die neue Initiative nicht als einmalige Aktion zu verstehen. Man hoffe, die drei Projekte in einem Jahr entsprechend finanziell unterstützen zu können. Im Sommer 2017 werde dann Bilanz gezogen "und wir werden weitersehen, wie wir die Aktion fortsetzen".

erstellt von: red/kap
zurück
Kontakt und Information:

Wie kann ich verfolgten Christen helfen?

 

Christenverfolgung: Alle fünf Minuten eine Ermordung


Papst: Christenverfolgung im Nahen Osten "eine Art Völkermord"

 

Experten: Gängige islamische Theologie fördert Christenverfolgung

 

Bischöfe zu Christenverfolgung: Staatengemeinschaft versagt

 


 

 

Christen in Not:

www.christeninnot.at

 

Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV):
www.akv.or.at

 

Christian Solidarity International (CSI):
www.csi.or.at

 

Kirche in Not:
www.kircheinnot.at

 

Initiative Christlicher Orient:
www.christlicher-orient.at

Nachrichten
zurück
Weitere Artikel zum Thema

Kirchen betonen bleibende Aktualität des Konzils von Nicäa

Ökumenischer Rat der Kirchen lud zu Gottesdienst in evangelische Kirche in Liesing - Glaubensbekenntnis von Nicäa aus dem Jahr 325 eint alle Kirchen.

Wien: Kirchen feierten große gemeinsame Ostervesper

Ökumenischer Rat der Kirchen, Erzdiözese Wien und Stiftung Pro Oriente luden am Samstag zu ökumenischem Gottesdienst in Wiener Stephansdom. Administrator Grünwidl in Predigt: Gemeinsamer Ostertermin ist Zeichen der Hoffnung auf größere Einheit der Kirchen.

Ökumenisches Gebet für verfolgte Christen

Armenischer Bischof Petrosyan ruft bei ökumenischem Gebetsabend in Michaelerkirche zu mehr internationaler Hilfe für bedrängte Glaubensgeschwister auf. "Ökumene des Blutes" verbindet alle Christinnen und Christen.

Kreuz ist verbindendes Symbol und Ausdruck unserer Werte

NÖ-Landeshauptfrau lud Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche zu Begegnung ins St. Pöltner Landhaus. Kardinal Schönborn: Gutes Verhältnis und Miteinander unter verschiedenen Religionen stärken.

Dankbarkeit für wachsende Einheit der Kirchen

Bei Gottesdienst zum 20. Todestag von Kardinal König und zum 60-Jahr-Jubiläum der Stiftung "Pro Oriente" im Wiener Stephansdom wurde bunte Vielfalt der Kirchen in Ost und West sichtbar. Bischof Scheuer: Kirchen müssen sich gemeinsam für Versöhnung, Frieden und das Gemeinwohl einsetzen.

Kardinal Schönborn: Ökumene lebt von echten Freundschaften

Gottesdienst im Wiener Stephansdom am 13. März zum 20. Todestag von Kardinal König und zum 60-Jahr-Jubiläum von Pro Oriente.

Ökumenisches Friedenssymposium am 8. November

Gemeinsame katholisch-orthodox-evangelische Veranstaltung zum Thema "Wege der Versöhnung. Unser Auftrag als Christen für einen gerechten Frieden".

Weltsynode: Ökumene-Side-Event mit Kardinälen Schönborn und Koch

Weltsynode: Ökumene-Side-Event mit Kardinälen Schönborn und Koch

Präsentation des Pro Oriente-Films "Listening to the East" und des gleichnamigen Buches, die die Vielfalt synodaler Erfahrungen und Traditionen im Leben der orthodoxen und orientalischen Kirchen aufzeigen.

20 Jahre ökumenisches "Sozialwort": Kirchen starten neue Initiative

Beim Projekt "Sozialwort 20+" sollen österreichweit in Gottesdiensten Gäste aus jeweils anderen Kirchen kurze aktuelle Impulse zu Themen des "Sozialworts" geben oder bisher noch fehlende aktuelle Themen aufgreifen.

Kirchen: Vertrauen in Hoffnungspotenzial des christlichen Glaubens

Kirchen: Vertrauen in Hoffnungspotenzial des christlichen Glaubens

Mitternachtsgebet des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wiener Deutschordenskirche beschloss "Lange Nacht der Kirchen".

Stadt Wien zeichnet Religionspädagogin Christine Mann aus

Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um Religionsdialog. Gästeliste mit prominenten Religionsvertretern war Spiegelbild für gutes Verhältnis der Glaubensgemeinschaften in Wien.

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Zwei-Päpste-Treffen im Vatikan mit gemeinsamen Gebet

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Der Generalvikar der katholischen Ostkirchen in Österreich feierte am Samstag im Stephansdom "Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus" in deutscher und ukrainischer Sprache. Vorsitzender des ökumenischen Rates in Österreich kritisierte fehlende Friedensverhandlungen und Aufrüstung.

"Weltgebetstag der Frauen" 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

Älteste Ökumene-Frauenbewegung unterstützt heuer Christinnen und Christen in dem ostasiatischen Inselstaat. Liturgie für Weltgebetstag am 3. März von taiwanesischen Frauen.

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Auf Einladung der Stiftung Pro Oriente sind Ende Jänner 22 junge Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten zu einem internationalen Nahost-Jugendtreffen in St. Pölten zusammengekommen.

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Ökumene braucht nicht nur das Streben nach Einheit unter den christlichen Kirchen, sondern auch interreligiöse Offenheit. Dafür hat Kardinal Christoph Schönborn bei seinem traditionellen Ökumene-Empfang in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen geworben.

"Holodomor"-Gedenken am 26. November

Ökumenische Gottesdienste mit Österreichs Bischöfen für die Millionen Opfer der absichtlich herbeigeführten Hungerkatastrophe in der Ukraine vor 90 Jahren. Gebet gilt auch dem Frieden in der Ukraine heute und den Opfern des Krieges.

"Mechaye Hametim": Christen gedachten der Novemberpogrome 1938

Ökumenischem Gottesdienst in Wiener Ruprechtskirche. Wiener Superintendent Geist erinnert an NS-Opfer Jochen Klepper, einen der bedeutendsten religiösen Dichtern des 20. Jahrhunderts.

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ein kaum bekannter Brauch der Ehrerweisung:  Die Medizinische Universität Wien gedenkt jedes Jahr in einem ökumenischen Gottesdienst der Verstorbenen, die ihren Körper der Anatomie überlassen haben. Auch heuer findet diese Feier kurz vor Allerheiligen (27. Oktober, 18.00 Uhr) in der Votivkirche statt.

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Orthodoxer Metropolit Arsenios, katholischer Weihbischof Turnovszky und evangelische Oberkirchenrätin Bachler feierten mit Parlamentariern ökumenischen Gottesdienst in Wiener Hofburgkapelle.

nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
Service &
Hilfe
Menschen &
Organisation

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen