„Mehr als Geld, beruflicher Erfolg und soziales Prestige gehören Annahme, Fürsorge, Liebe, Partnerschft und Elternschaft zu den Erfahrungen, die als maßgeblich für das Gelingen oder Nichtgelingen der eigenen Biographie erachtet werden“, schreiben Konrad Hilpert und Bernhard Laux im Sammelband „Leitbild am Ende? Der Streit um Ehe und Familie“ (Herder-Verlag, Reihe „Theologie kontrovers“).
Es sind die großen Themen der Ordentlichen Bischofssynode, die im Oktober 2015 in Rom stattfinden wird, die in diesem Band behandelt werden.
Der Sammelband bringt auch ungeschminkt immer wieder die drei Faktoren auf den Punkt, mit denen „Familie“ heutzutage zu tun hat: Das wären erstens die gewaltigen medizinischen Fortschritte im ganzen Bereich der Fortpflanzung, zweitens die sogenannte Pluralisierung – familiale Lebensformen sind vielfältiger geworden und drittens die sogenannte schwächere Prägekraft des kirchlichen Ordnungs- und Sinnhorizonts für Ehen, Familien und gelebtes Sexualethos.