Freitag 27. Februar 2026

Schnellsuche auf der Website

Der Sonntag
25.08.2016

Amoris laetitia: Im Licht der Bibel

„Amoris laetitia“ über die gute und richtige Unterscheidung (Nr. 227, 243, 293 und 305).

 

Das Wort Gottes ist Quelle des Lebens und der Spiritualität der Familie. Die betrachtende Lesung der Heiligen Schrift in Gemeinschaft mit der Kirche muss die Familienpastoral innerlich formen und die Mitglieder der Hauskirche bilden.

 

• Das Wort Gottes ist nicht nur eine frohe Botschaft für das Privatleben der Menschen, sondern auch ein Urteilskriterium und ein Licht der Unterscheidung der verschiedenen Herausforderungen, mit denen sich die Eheleute und Familien auseinandersetzen.
(Aus: „Amoris laetitia“, Nr. 227)

 


• Was die Geschiedenen in neuer Verbindung betrifft, ist es wichtig, sie spüren zu lassen, dass sie Teil der Kirche sind, dass sie „keineswegs exkommuniziert“ sind und nicht so behandelt werden, weil sie immer Teil der kirchlichen Communio sind.

 

Diese Situationen „verlangen eine aufmerksame Unterscheidung und von großem Respekt gekennzeichnete Begleitung, die jede Ausdrucksweise und Haltung vermeidet, die sie als diskriminierend empfinden könnten. Stattdessen sollte ihre Teilnahme am Leben der Gemeinschaft gefördert werden“.
(Aus: „Amoris laetitia“, Nr. 243)

 


• Denn den Hirten obliegt nicht nur die Förderung der christlichen Ehe, sondern auch die „pastorale Unterscheidung der Situationen vieler Menschen, die diese Wirklichkeit nicht mehr leben“.

 

Es geht darum, „in einen pastoralen Dialog mit diesen Menschen zu treten, um jene Elemente in ihrem Leben hervorzuheben, die zu einer größeren Offenheit gegenüber dem Evangelium der Ehe in seiner Fülle führen können“.

 

In der pastoralen Unterscheidung muss man „jene Elemente erkennen, welche die Evangelisierung und das menschliche und geistliche Wachstum fördern können“.
(Aus: „Amoris laetitia“, Nr. 293)

 


• Die Unterscheidung muss dazu verhelfen, die möglichen Wege der Antwort auf Gott und des Wachstums inmitten der Begrenzungen zu finden. In dem Glauben, dass alles weiß oder schwarz ist, versperren wir manchmal den Weg der Gnade und des Wachstums und nehmen den Mut für Wege der Heiligung, die Gott verherrlichen.
(Aus: „Amoris laetitia“, Nr. 305)