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02.01.2018

Heuer werde ich ganz bestimmt...

Neujahrsvorsätze sind besser als ihr Ruf. von Dr. iur. Brigitte Ettl

 

 

 

Vorsätze sind letztendlich die Verdichtung von Visionen, die wir bezüglich unserer Persönlichkeit haben. Wir wären gerne sportlicher, gelassener, ordentlicher,…

 

Doch da der Satz „nobody is perfect“ gilt, so lange wir leben, bleibt die Arbeit an unseren Verhaltensweisen, Denkmustern und Einstellungen ein Dauerauftrag.

 

Natürlich kann ich mir auch an einem x-beliebigen Tag das Versprechen geben, nie oder viel mehr zu… Doch es kann hilfreich sein, den Schwung des Jahreswechsels zu nützen, wenn Veränderung in der Luft liegt.

 

Bevor wir uns aber auf den Weg machen, sollten wir zuerst unsere Motivation überprüfen: Ist dieses Ziel wirklich für mich wichtig – oder gehört es mehr in die „Man sollte-Kategorie“?

 

Wenn für mich Gesundheit oder Beweglichkeit keine attraktiven, also anziehenden Werte sind, werde ich spätestens am 9. Jänner nach der Arbeit wieder auf der Couch statt am Laufband landen.


Entspringt das Ziel jedoch meinem höchst persönlichen Werte-Kanon, wird es sinnvoll sein, konkrete Etappen zu definieren: Woran merke ich in einer Woche, in einem Monat, am Ende des neuen Jahres, dass ich meinem Ziel näher gekommen bin?

 

Unterstützend kann hier zum einen ein Erfolgstagebuch sein oder ein kleines „Team-Building“: Ich suche mir WeggefährtInnen, mit denen ich mich regelmäßig über Hürden und Teilerfolge austauschen kann.


Und ganz wichtig: Wir lernen aus Fehlern! Also von einem Stolpern nicht völlig entmutigen lassen, sondern analysieren, warum es passiert ist – und morgen den Vorsatz wieder in die Tat umsetzen.