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Franziskaner P. Csaba Böjte
21.01.2018

Hilfe für die Vergessenen

Seit Jahrzehnten hilft der Franziskaner P. Csaba Böjte den Ärmsten der Armen in Siebenbürgen.

 

 

Er ist eine faszinierende Gestalt, der Franziskaner P. Csaba Böjte mit ungarischen Wurzeln, der in Siebenbürgen ein faszinierendes Hilfswerk für die Straßenkinder und Familien aufgebaut hat.

 

Unterstützt wird er seit Jahrzehnten von der „action 365“, eine auf den Jesuiten-Pater Johannes Leppich zurückgehende Initiative, die sich dem Gebet und der tatkräftigen Nächstenliebe verschrieben hat.

 

„Action 365“ meint Aktivität („action“) an jedem Tag des Jahres (daher „365“). Und von engagierten Christen aus den beiden Pfarren Mauer-St. Erhard (Wien 23) und Laab im Walde.

 

Erhard Alexitsch, der, im Hauptberuf Banker gewesen, sich um das Verwalten der Spendengelder für die Projekte von P. Böjte kümmert, zeigt in seinem Buch „Die Kinder von Deva. Begegnungen mit Csaba Böjte“ das Engagement für die Menschen in jenem Teil Rumäniens, der als Siebenbürgen auch eine historische Beziehung zur Monarchie hat.

 

Er berichtet von den vielen Fahrten, Transporten und Aufenthalten, von den Begegnungen, die es seit Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gibt.

 

Das Buch (mit vielen Fotos) bringt uns auch die Geschichte Siebenbürgens, seiner faszinierenden Städte und Landschaften, näher. Die Kirche mit ihrem vielfältigen karitativen Handeln ist jener Ort, wo diese Menschen Geborgenheit und Aufmerksamkeit finden.

 
Ein leidenschaftliches Buch über eine Gegend und über Menschen Europas, die nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen.

 

Sehr empfehlenswert.