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16.02.2018

Nur kein Stress!!!

Viele spüren schon am Anfang des zweiten Semesters einen enormen Leistungsdruck.

 

 

Stress entsteht dann, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Ressourcen, also mein Können, meine Zeit, meine materiellen Schätze nicht ausreichen, die anstehenden Aufgaben gut zu lösen.

 

Maßgeblich ist hier also auch der subjektive Blickwinkel: Wie gut ist mein Blick auf meine „Haben-Seite“, wie sehr bin ich mir meiner Fähigkeiten, meiner Erfahrungen, meiner Unterstützungsmöglichkeiten bewusst?

 

Da gibt es Kinder – und natürlich auch Erwachsene – bei denen dieser Blick immer durch einen grauen Filter getrübt  ist: Sie sind in ihren Augen nie gut genug.

 

Und es gibt natürlich auch Sonnenschein-Menschen, die mit einem guten Selbstvertrauen an die Aufgaben herangehen. Mitunter entsteht hier dann die Gefahr der Selbstüberschätzung, der Lösungsweg wird zu spät begonnen und dann kommen auch diese Optimisten noch in Stress.


Für Eltern ist es also wichtig, auf die individuelle Charakterdisposition ihrer Kinder zu achten: die Zaghaften immer wieder ermutigen und ihnen auch kleine Schritte, die sie geschafft haben bewusst machen. Die optimistischen „Spätzünder“ vielleicht beim Zeitmanagement zu unterstützen, damit sie früher an den Start gehen.


Natürlich braucht es auch den Blick auf die Aufgaben-Seite: Auch bei bester Zeitplanung lässt sich ein Tag nicht verlängern, gerade in dichten Phasen ist es wichtig, nicht die Nacht zum Tag zu machen – Schlafmangel reduziert das Leistungsvermögen.  Also stellt sich die Frage, was – vorübergehend – gestrichen werden kann.


Und in jedem Fall braucht es die Botschaft: „Fehler sind unsere Freunde und Lerngeschenke!“