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Herder Verlag
10.09.2018

Mehr als eine berühmte Fußnote

Die Festschrift zum 85. Geburtstag von Kardinal Walter Kasper behandelt die Ermutigungen aus dem Päpstlichen Schreiben „Amoris laetitia“.

 

 

Das Nachsynodale Apostolische Schreiben „Amoris laetitia“ („Über die Freude der Liebe“) von Papst Franziskus aus dem Jahr 2016 ist eine Fundgrube für pastorale und spirituelle Impulse für alle, die sich mühen, ihre Ehe und Familie in der Nachfolge Jesu Christi evangeliumsgemäß zu leben.

 

Das Schreiben zeigt keine Sondermoral für Katholiken, sondern will für alle Menschen annehmbar sein.

 

Oft auf eine berühmte Fußnote im achten Kapitel  (über den möglichen Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene) reduziert, will hingegen „Amoris laetitia“ eine Orientierungshilfe sein für das Gelingen von Ehe und Familie.

 

Diesen Schätzen des Päpstlichen Schreibens ist auch die Festschrift zum 85. Geburtstag von Kardinal Walter Kasper gewidmet. Kasper hatte zum Auftakt der beiden Familiensynoden 2014 und 2015 vor den versammelten Kardinälen in Rom einen bis heute vielbeachteten Vortrag über „Das Evangelium von der Familie“ gehalten.

 

Die Festschrift gliedert sich in drei Teile:

  1. „Befähigung, Ehe und Familie vor Gott zu leben“,
  2. „Ermutigungen zum Gelingen von Ehe und Familie“ und
  3. „Wege der Ehe- und Familienpastoral“.

Sie alle tragen dazu bei, die Ehen zu festigen und so möglichen Brüchen zuvorzukommen. „Amoris laetitia“ bietet keine Revolution der katholischen Moraltheologie, das ganze (!) Papst-Schreiben ist eine Stärkung von Ehe und Familie.

 

Mein Fazit:

Eine anregende Festschrift mit ermutigenden Impulsen für das Leben in Ehe und Familie.