Donnerstag 26. Februar 2026

Schnellsuche auf der Website

Be&Be Verlag
22.08.2019

Buchtipp: Gebete eines bald Heiligen

Mit dem Buch „Betrachtungen und Gebete“ lernt man Kardinal John Henry Newman besser kennen.

Am 13. Oktober wird er heilig gesprochen: der große englische Kardinal John Henry Newman (1801-1890). In der anglikanischen Kirche aufgewachsen, wurde Newman am 9. Oktober 1845 in die katholische Kirche aufgenommen.

 

Der leidenschaftliche Konvertit prägte dann mit seiner Gelehrtheit, seinen herausragenden Leistungen für die Theologie und für die universitäre Bildung die katholische Kirche seiner Zeit – bis heute.

 

In der „Kleinen Bibliothek des Abendlandes“ des Heiligenkreuzer Be&Be-Verlages sind nun als Band 6 „Betrachtungen und Gebete“, eine Sammlung von geistlichen Texten des großen Lehrers von Oxford, erschienen.

 

„Das Gebet ist für das geistliche Leben, was der Pulsschlag und der Atemzug für das Leben des Körpers ist“, an diese Erkenntnis Newmans erinnert Paul Bernhard Wodrazka in seiner Einführung, „Leselicht“ genannt.

 

Mehr als ein Viertel der Betrachtungen und Gebete Newmans sind dem Leiden und dem Sterben Jesu gewidmet. Diese schlichten Betrachtungen erstrecken sich über das ganze Kirchenjahr.

 

Besonders einfühlsam sind die Betrachtungen über die Lauretanische Litanei für den ganzen Monat Mai. Diese Litaneien, Novenen und Maiandachten betonen nicht das Gefühl, sondern den Glauben als sichersten Weg, um zu Jesus Christus zu gelangen.

 

Das Gebet ist für Newman der sicherste Halt und Anker in spirituell trockenen Zeiten. Oder wie der heilige Franz von Sales betont: „Wenn du nicht beten kannst, dann bete.“


Mein Fazit:

Ein faszinierendes Buch, das in das Beten und Denken von John Henry Newman gut einführt. Absolut empfehlenswert.